Aus im Q2, Lewis Hamilton geht nur von Platz 13 in den Sprint, zwei Ränge davor klassierte sich sein Teamkollege George Russell. Den Silberpfeilen - wegen der Red-Bull-Ausfälle immerhin Zweiter in der Kontrukteurs-WM - droht in Italien ein absolutes Debakel
Nach dem Ausscheiden im zweiten Qualifying-Abschnitt fingen die TV-Kameras einen Moment ein, der die aktuelle Lage sehr gut beschreibt: Hamilton und sein Boss Toto Wolff diskutieren in der Garage heftig. Erst als Wolff sieht, dass die Kamera draufhält, bricht er seine Frust-Rede ab.
Mercedes ist aktuell vor allem auf eine schnelle Runde nicht konkurrenzfähig. Die Silberpfeile bekommen - im Gegensatz zu Ferrari und Red Bull - ihre Reifen nicht ins richtige Temperaturfenster. Im Renn-Speed ist Mercedes gar nicht so schlecht mit dabei, im Qualifying mangelt es aber komplett.
Hamilton ärgert sich zusätzlich über sein hüpfendes Auto: Gerade in Imola mit der langen Geraden hin zur Tamborello-Kurve schüttelt es den siebenfachen Weltmeister gehörig durch. Dadurch ist das einlenken in die knifflige Schikane unheimlich schwer.
Im Sprint am Samstag ab 16:30 Uhr - ein Drittel der Renndistanz, diesmal 21 Runden - wollen die Mercedes-Piloten angreifen und sich einen besseren Startplatz für den Grand Prix am Sonntag erkämpfen.