Zwölf Corona-Tote am ersten Lockdown-Tag in OÖ

122 Corona-Infizierte liegen derzeit in den oö. Spitälern auf den Intensivstationen.
122 Corona-Infizierte liegen derzeit in den oö. Spitälern auf den Intensivstationen.HELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com
Schockzahlen am ersten Lockdown-Tag: Der oö. Krisenstab meldet Montag zwölf Corona-Tote, knapp 700 Oberösterreicher liegen in den Spitälern.

Aktuell sind mehr als 32.000 Oberösterreicher mit den Corona-Virus infiziert, von Montag auf Dienstag kamen 2.517 neu hinzu. 572 Landsleute liegen auf Normalstationen in den Spitälern, 122 auf Intensivstationen – damit sind zwei Drittel der verfügbaren Betten belegt.

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Mehr als 50.000 Oberösterreicher sind in Quarantäne, dürfen die eigenen vier Wände gar nicht verlassen. Alle anderen Oberösterreicher dürfen aktuell nur raus, um in die Arbeit zu fahren, Dinge des täglichen Bedarfs einzukaufen oder z.B. spazieren zu gehen. Shopping-Center, Kinos, Gastro – alles hat zu.

Montag startete der bundesweite Lockdown. Und das in Oberösterreich mit weiteren Corona-Schockzahlen. Zwölf Corona-Todesfälle sind zu beklagen. Insgesamt starben in unserem Bundesland inzwischen mehr als 2.000 Menschen an dem Virus.

 Dramatisch ist die Inzidenz-Lage bei Kindern. Sie ist inzwischen 13 Mal so hoch wie vor einem Jahr.

Bei den Kindern zwischen 5 und 14 Jahren liegt die 7-Tage-Inzidenz derzeit bei 3.154! Zur Einordnung: Lange war eine Inzidenz von 50 der Maßstab (auch international) für Verschärfungen der Maßnahmen.

Die Zahlen verdeutlichen, wie wichtig es jetzt ist, dass Kinder geimpft werden können. In Linz soll das (wenn der Impfstoff durch die Europäische Arzneimittelbehörde EMA zugelassen ist) schon ab 30. November möglich sein. Dann soll es im Neuen Rathaus eine eigene Impfstraße für Kinder geben, so Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ).

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