Gruselfund in Russland

08. März 2018 20:20; Akt: 08.03.2018 20:35 Print

54 abgehackte Hände lagen im Schnee herum

Nahe der russischen Stadt Chabarowsk fand man 54 abgehackte Hände in einem Sack im Schnee. Wem sie gehörten, warum sie abgehackt wurden? Ein Rätsel.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Ermittler rasten zum Fundort, an dem Passanten vorerst nur eine Hand gefunden hatten. Als sie sich in der Umgebung umsahen, stießen sie auf einen Sack, in dem weitere 53 Hände gefunden wurden. Es soll sich laut Erstinformationen der Polizei um je die beiden Hände von 27 Personen handeln. Mit weiteren Informationen hält sich die Polizei zurück.

Demnach ist rätselhaft, wann und wie die Hände abgetrennt wurden, zu welchen Personen sie gehörten und warum sie abgehackt wurden. Da es nur wenige Informationen zum Fund gibt, gehen laut lokalen Medien in der Umgebung die Gerüchte um. Eines davon: die Hände seien als Bestrafung für Diebstahl abgetrennt worden.

Fingerabdruck gefunden

Ein nicht näher genannter Informant sagt dagegen, dass bei den Händen auch Reste von Verbänden und Plastik-Überschuhen gefunden wurden. Das könne ein Hinweis darauf sein, dass die Hände in einer medizinischen Einrichtung angetrennt wurden. Spekuliert wird breit, von Opfern von Organhändlern, die nicht identifiziert werden sollen, bis hin zu einfach weggeworfenen Leichenteilen von verstorbenen Patienten.

Die "Siberian Times" berichtet, dass es derzeit nur eine einzige Spur in dem Fall gibt: an einer Hand habe man Fingerabdrücke gefunden, die zu keiner der Hände in dem Sack passe.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(red)

Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.