Bluttat in Passau

14. Mai 2019 13:53; Akt: 15.05.2019 08:29 Print

Waren Armbrust-Tote Teil eines "Sex-Zirkels"?

Drei Tote in einer Pension in Passau und zwei weitere in einer Wohnung in Niedersachsen – die fünf Toten könnten einen mittelalterlich angehauchten "Sex-Zirkel" gebildet haben.

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Die Ermittler bei der Arbeit. Am Montag (13. Mai 2019) wurden in Wittingen, Niedersachsen, zwei weitere Leichen entdeckt, die mit den Pfeilmorden von Passau in Verbindung stehen. In einer Pension in Passau hat die Polizei am Samstag drei Tote gefunden, in deren Körpern Pfeile steckten. Der Fall gibt den Ermittlern weiter Rätsel auf - "Heute.at" berichtete. Was passierte in der Nacht von Freitag auf Samstag im hintersten Zimmer im 2. Stock der Pension? Die Antwort auf diese Frage konnten die Beamten bisher noch nicht finden. Fest steht: Die drei Personen, ein 53-jähriger Mann und zwei Frauen im Alter von 30 und 33 Jahren, checkten am Freitag um 22.00 Uhr in der Pension ein. Als ein Zimmermädchen am Samstag den Raum reinigen wollte, klopfte sie an die Tür und öffnete diese nur einen Spalt. Dann sah sie einen Körper auf dem Bett. "Da hat jemand eine Puppe draufgelegt", sagte die Frau laut "tz.de" zu einer Kollegin. "Ein Puppe? Das kann doch nicht sein", antwortete die Mitarbeiterin. Die beiden Frauen öffnen die Tür und betraten das Zimmer. Dann bemerkten sie schnell, dass es sich um keine Puppe, sondern um die drei Gäste aus Niedersachsen und Rheinland-Pfalz handelte - alle waren tot. Sofort wurde die Polizei verständigt, die mit mehreren Beamten zu der Pension fuhr. In den Körpern der Toten steckten Pfeile, im Zimmer fanden die Ermittler zwei Armbrüste und stellten diese umgehend sicher. Noch ist unklar, wer zuerst schoss und wie sich der Schütze oder die Schützin selbst richtete. Eine der beiden Frauen hatte das Dreibettzimmer in der Pension gebucht. Laut "tz.de" für drei Nächte ohne Frühstück, 85 Euro pro Nacht. Sie waren zum ersten Mal hier. Die Staatsanwaltschaft hat bereits eine Autopsie angeordnet. Die Gerichtsmediziner sollen nun das Rätsel um den mysteriösen Mordfall lösen. Am Montag (13. Mai 2019) wurden in Wittingen, Niedersachsen, zwei weitere Leichen entdeckt, die mit den Pfeilmorden von Passau in Verbindung stehen. Am Montag (13. Mai 2019) wurden in Wittingen, Niedersachsen, zwei weitere Leichen entdeckt, die mit den Pfeilmorden von Passau in Verbindung stehen. Am Montag (13. Mai 2019) wurden in Wittingen, Niedersachsen, zwei weitere Leichen entdeckt, die mit den Pfeilmorden von Passau in Verbindung stehen. Am Montag (13. Mai 2019) wurden in Wittingen, Niedersachsen, zwei weitere Leichen entdeckt, die mit den Pfeilmorden von Passau in Verbindung stehen. Am Montag (13. Mai 2019) wurden in Wittingen, Niedersachsen, zwei weitere Leichen entdeckt, die mit den Pfeilmorden von Passau in Verbindung stehen.

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Nach und nach lüften die Ermittler den Schleier um die rätselhaften Toten in einer Pension in Passau sowie einer Wohnung in Niedersachsen. Beim Motiv der Bluttat von Passau gehen die Behörden inzwischen von einem sogenannten erweiterten Suizid aus. So bezeichnet man Mordfälle, in denen eine Person zunächst ihr nahestehende Menschen umbringt und anschließend sich selbst.

Da keiner der Passauer Toten Spuren von Drogen- oder Medikamentenkonsum aufwies und auch keine Kampf- oder Abwehrspuren festgestellt werden konnten, vermutet die Polizei eine Tötung auf Verlangen. Die 30-jährige Farina C. war offenbar als Täterin ausgewählt worden.

Mittelalterlich angehauchter Sex-Kult?

Zudem scheinen die Ermittler Hinweise darauf zu haben, dass die vier Frauen in einer Art mittelalterlich angehauchtem Sex-Zirkel um den 53-jährigen Torsten W. geschart waren, wie deutsche Medien berichten.

Torsten W. könnte der Guru der Gruppe gewesen sein, wie RTL-Recherchen nahelegen. W. starb in der Passauer Pension gemeinsam mit Kerstin E. durch Schüsse aus einer Armbrust. Die tödlichen Pfeile trafen ihn und seine Partnerin ins Herz.

Demnach tötete Farina C. erst W. und E., schoss dann noch weitere Pfeile in die Leichen der beiden, bevor sie sich anschließend selbst mit einem Armbrust-Schuss in den Hals tötete. In dem Zimmer wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft auch zwei Testamente gefunden, die Polizei schließt die Mitwirkung einer weiteren Person aus.

Armbrust-Fall - Leichenfund in Wittingen

Ist Tote vermisste 19-Jährige?

Die in der Wohnung von Farina C. im niedersächsischen Wittingen gefundenen Toten gehörten wohl ebenfalls zu der Gruppe. Gertrud C. war ihre Ehepartnerin. Bei der bisher unbekannten Toten soll es sich nach RTL-Informationen um die 19-jährige Carina U. handeln.

Sie war zusammen mit den beiden anderen Frauen an der Adresse in Wittingen gemeldet. Die Eltern der jungen Frau suchten schon seit Längerem nach ihrer Tochter, hatten auch einen Privatdetektiv beauftragt.

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  • Hanebücher am 14.05.2019 19:09 Report Diesen Beitrag melden

    Die Zeitreise ins Mittelalter

    ist daneben gegangen. Wegen dem Paradoxon sind Opfer zu beklagen.

  • Markus M am 14.05.2019 15:43 Report Diesen Beitrag melden

    Erlösung

    Man kann nur für alle Beteiligten hoffen bzw annehmen, dass sie nun von ihrem absurden Leiden erlöst sind

  • Urenkel aus Oberwölz am 14.05.2019 15:46 Report Diesen Beitrag melden

    Odin=guter Mann

    Die perversen Sudelaktionen vom Nitsch regen mich ehrlich gesagt mehr auf. Der ist aber der Hawara von Pröll und Co. Und damit sacrosankt.

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  • Hanebücher am 14.05.2019 19:09 Report Diesen Beitrag melden

    Die Zeitreise ins Mittelalter

    ist daneben gegangen. Wegen dem Paradoxon sind Opfer zu beklagen.

  • Urenkel aus Oberwölz am 14.05.2019 15:46 Report Diesen Beitrag melden

    Odin=guter Mann

    Die perversen Sudelaktionen vom Nitsch regen mich ehrlich gesagt mehr auf. Der ist aber der Hawara von Pröll und Co. Und damit sacrosankt.

  • Markus M am 14.05.2019 15:43 Report Diesen Beitrag melden

    Erlösung

    Man kann nur für alle Beteiligten hoffen bzw annehmen, dass sie nun von ihrem absurden Leiden erlöst sind