Australien

19. April 2019 12:23; Akt: 19.04.2019 12:23 Print

Vater rettet Kleinkind aus Maul eines Dingos

Ein 14 Monate alter Bub wurde beim Campen von Wildhunden angegriffen. In letzter Sekunde konnte er gerettet werden. Er wurde jedoch schwer verletzt.

Der Bub konnte gerade noch gerettet werden. (Video: Tamedia)
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Auf der australischen Insel Fraser Island hat ein campender Vater seinen kleinen Sohn offenbar im letzten Moment aus dem Maul eines Dingos befreit. Mehrere Wildhunde waren nachts in den Wohnwagen der Familie eingedrungen.

Die Dingos zerrten das 14 Monate alte Kleinkind von den schlafenden Eltern weg, wie örtliche Medien am Freitag berichteten. Demnach wachte der Vater erst vom Schreien des Kindes auf, als sich einer der Dingos bereits mit seinem Sohn in die Büsche schlagen wollte.

Der Mann sei sofort nach draußen gerannt, habe das Kind befreit und die Tiere verscheucht, schilderte ein Rettungssanitäter dem Sender ABC zufolge. Anschließend konnte der Vater einen Notruf absetzen, obwohl die Familie in einem abgelegenen Teil der Insel campiert hatte und das Handynetz schlecht war.

Dritter Vorfall innerhalb kurzer Zeit

Der schwer verletzte Bub wurde per Helikopter in eine Kinderklinik nach Brisbane geflogen. Er erlitt einen Schädelbruch und Fleischwunden am Kopf und Nacken.

Australischen Medien zufolge war es der dritte Vorfall dieser Art auf Fraser Island binnen kurzer Zeit. Im Januar war dort ein sechsjähriger Bub von Dingos angefallen und schwer verletzt worden, als er eine Sanddüne hinaufrennen wollte. Im Februar fügte eine Meute der in Australien heimischen Wildhunde einem Neunjährigen und dessen Mutter Bisswunden zu.

Fraser Island liegt vor der Ostküste Australiens nördlich von Brisbane im Bundesstaat Queensland. Die größte Sandinsel der Welt ist ein beliebtes Touristenziel - und Heimat von rund 200 Dingos. Die geschützten Tiere sind wichtig für das Ökosystem der Insel und dürfen nur bei akuter Gefahr von Wildhütern erlegt werden.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ehklar am 19.04.2019 18:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur ich

    Unglaublich! Viel Glück dem Jungen und der ganzen Familie. Jetzt sollte dort allgemein bekannt sein, dass diese Wildhunde gefährlich werden können. Also sollte das Campen mit Wägen gemacht werden, wo diese Hunde nicht nachts eindringen können. Trotzdem besteht auch tagsüber Gefahr

  • Karl Max am 20.04.2019 07:53 Report Diesen Beitrag melden

    Komischer Beigeschmack

    Haben sich die Dingos die Türe vom Wohnwagen selber aufgemacht oder waren die Eltern so leichtsinnig, diese offen zu lassen? Klingt ein bisschen unglaubwürdig. Und der Vater ist erst durch das Schreien des Kindes aufgewacht? Kann ich auch nicht glauben. Wenn es mehrere Dingos waren, haben die sicher beim Eindringen schon Geräusche gemacht und das Kind hat vermutlich auch schon geschrien, als es vom Hund gepackt wurde. Vielleicht waren die Eltern eingeraucht oder betrunken, wenn sie es nicht gleich bemerkt haben. Die Menschen sollen da halt nicht campen. Ist die Heimat der Wildhunde!

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  • Karl Max am 20.04.2019 07:53 Report Diesen Beitrag melden

    Komischer Beigeschmack

    Haben sich die Dingos die Türe vom Wohnwagen selber aufgemacht oder waren die Eltern so leichtsinnig, diese offen zu lassen? Klingt ein bisschen unglaubwürdig. Und der Vater ist erst durch das Schreien des Kindes aufgewacht? Kann ich auch nicht glauben. Wenn es mehrere Dingos waren, haben die sicher beim Eindringen schon Geräusche gemacht und das Kind hat vermutlich auch schon geschrien, als es vom Hund gepackt wurde. Vielleicht waren die Eltern eingeraucht oder betrunken, wenn sie es nicht gleich bemerkt haben. Die Menschen sollen da halt nicht campen. Ist die Heimat der Wildhunde!

  • Ehklar am 19.04.2019 18:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur ich

    Unglaublich! Viel Glück dem Jungen und der ganzen Familie. Jetzt sollte dort allgemein bekannt sein, dass diese Wildhunde gefährlich werden können. Also sollte das Campen mit Wägen gemacht werden, wo diese Hunde nicht nachts eindringen können. Trotzdem besteht auch tagsüber Gefahr