Insgesamt 7 Tote

24. Mai 2019 15:30; Akt: 25.05.2019 17:11 Print

Stau am Everest – Steirer stirbt nach Gipfelsieg

Bereits sieben Personen, darunter ein Steirer, sind in dieser Woche am Mount Everest ums Leben gekommen. Wegen des günstigen Wetters staute es sich am Everest-Gipfel.

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Am Mount Everest sind binnen sieben Tagen sieben Bergsteiger ums Leben gekommen. Damit sind in nur einer Woche seit Beginn der Hauptklettersaison am höchsten Berg der Welt mehr Menschen als im gesamten vergangenen Jahr verunglückt.

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Das geht aus Angaben des Tourismusministeriums des Himalaya-Staates sowie von Bergtour-Anbietern vom Freitag hervorging. Beobachter sagten, manche der Todesfälle könnten damit zusammenhängen, dass zu viele Bergsteiger auf einmal versuchten, den Mount Everest zu erklimmen. Dadurch kam es demnach zu langen Wartezeiten auf gesundheitlich gefährlicher Höhe.

Auch Steirer unter den Toten

Am Mittwoch und Donnerstag kamen – unabhängig voneinander – ein 55-jähriger US-Amerikaner, zwei indische Frauen im Alter von 53 Jahren und ein 27-jähriger Inder beim Abstieg vom Gipfel des 8.848 Meter hohen Bergs ums Leben. Alle vier hatten nach Berichten von Sherpas unter Erschöpfung gelitten. In der Vorwoche war ein Ire verunglückt und ein Inder tot in seinem Zelt gefunden worden.

Unter den Toten soll sich laut "Himalayan Times" auch ein 65 Jahre alter Steirer befinden. Der Bergsteiger aus Übelbach kam am Donnerstag nach dem Gipfelsieg beim Abstieg auf der tibetischen Seite auf etwa 8.600 Metern ums Leben. Erst am Ostermontag war ein 31-jähriger Bundesheersoldat aus der Steiermark auf dem Weg zum Everest-Basislager plötzlich verstorben – "Heute.at" berichtete.

Wegen günstigen Wetters staute es sich vor allem am Mittwoch am Everest-Gipfel. Mehr als 200 Kletterer nahmen den Gipfel in Angriff. Zuvor hatten starker Schneefall und heftiger Wind den Beginn der Saison verzögert. Ein im Internet verbreitetes Foto eines Bergsteigers zeigte eine lange Schlange auf dem "Dach der Welt".

Genehmigung kostet 9.000 Euro

Seit der ersten Besteigung des Everest im Jahr 1953 schafften es inzwischen mehr als 5.000 Menschen auf den Gipfel des Bergs an der Grenze zwischen Nepal und dem von China verwalteten Tibet. Mehrere Hundert kamen jedoch bei dem Versuch ums Leben.

Wegen den schwierigen Witterungsbedingungen ist die Hauptsaison auf wenige Wochen im Frühjahr begrenzt. Für die Genehmigung zahlen ausländische Bergsteiger umgerechnet rund 9.000 Euro. Diesmal wurden 375 Genehmigungen erteilt – ähnlich viele wie in vergangenen Jahren. Im vorigen Jahr hatte es fünf Todesfälle am Everest gegeben.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • hannes am 25.05.2019 08:21 Report Diesen Beitrag melden

    eine Schande

    sieht so die Liebe der Bergsteiger zur Natur aus? (tausende leere Sauerstoffflaschen, Tonnen von Müll, hunderte unbergbare Leichen, Schlange stehen für ein "einzigartiges" Erlebnis etc. etc.) oder ist es doch Narzissmus pur? Lasst den Berg in Ruh !!!

  • Luis Trenker am 25.05.2019 01:36 Report Diesen Beitrag melden

    Bauts eine Seilbahn!

    Das ist ja nicht mit anzusehen wie sich die Massentouristen da rauf quälen!

  • Klopfgeist am 25.05.2019 07:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Freitod um 9.000,00

    Das liest sich ziemlich nach unverantwortlicher Abzocke und das Foto sagt dazu mehr als tausend Worte.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Wm am 26.05.2019 16:06 Report Diesen Beitrag melden

    Wm

    Ich bewundere den Enthusiasmus, so sind wir alle nicht gleich. Ich z. B. meide jede Erhebung selbst wenn s nur 5 Meter sind oder Stiegen, selbst laufen nur auf der Geraden.

  • Yeti am 26.05.2019 14:34 Report Diesen Beitrag melden

    da oben

    wäre ein Souvenierladen eine Goldgrube.

  • Hausmasta am 26.05.2019 10:14 Report Diesen Beitrag melden

    SskM

    Mein Mitleid hält sich in Grenzen! Die wußten, was sie erwartet oder dachten sie, sie sind allein da oben??

  • Roman Polz am 26.05.2019 08:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    auffi, auffi muaß i. auffi aufn Berg. der Berg ruft! EAV Watzmann. So kommt mir das vor. Irre! Aber mir scheint was ein echter Bergsteiger ist muß mal oben gewesen sein. sonst ist er nur a halba. anders kann i ma diese Euphorie nicht erklären!

    • Kori Anderl am 26.05.2019 16:46 Report Diesen Beitrag melden

      Watzmann war von Ambros..

      Dieser Wahn der Bergbesteigung ist nicht nachvollziehbar

    einklappen einklappen
  • schurkraid am 25.05.2019 20:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    natur egal

    umweltverschmutzng lässt grüsen ich hoffe alle bekommen die da oben sind noch ne saftige strafe dazu sowas blödes