Trümmer über Wohngebiet

24. Juni 2019 14:40; Akt: 24.06.2019 18:32 Print

Eurofighter-Kollision in der Luft: Ein Pilot tot

Nach einer Kollision in der Luft sind zwei Eurofighter-Kampfjets der deutschen Luftwaffe über Mecklenburg-Vorpommern abgestürzt.

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Am Himmel über Mecklenburg-Vorpommern ist es am Montag zu einer Kollision zweier deutscher Eurofighter-Kampfjets gekommen. Die Kampfflugzeuge stürzten ab, die beiden Piloten konnten mit dem Schleudersitz aussteigen. Einer der Piloten wurde inzwischen lebend in einer Baumkrone gefunden. Der zweite Pilot kam jedoch ums Leben.

Am Nachmittag erklärte das Polizeipräsidium Neubrandenburg auf Twitter, dass Einsatzkräfte in der Nähe von Silz Leichenteile gefunden hätten. Es sei aber noch unklar, ob es sich dabei um den zweiten Verunglückten handle. am frühen Abend gab es dann die traurige Gewissheit: Bei dem Toten handelt es sich um den zweiten Piloten.

Ein Video zeigt die Rauchsäulen unmittelbar nach dem Absturz.

Die Luftwaffe gab zuvor eine Erklärung auf sozialen Medien ab. Demzufolge kam es bei einem Übungsflug zur Kollision. Der Pilot der dritten Maschine beobachtete den Absturz und die Fallschirme der beiden Piloten.

Trümmer auf Wohngebiet

Wie die "Schweriner Zeitung" berichtet, sollen mehrere Trümmerteile auf ein Wohngebiet gestürzt sein. Genauere Informationen zu etwaigen Schäden liegen noch nicht vor.

Auch in den nahe gelegenen Fleesensee und einen Wald fielen brennende Trümmerteile. Die Flugzeugwracks lösten am Boden Waldbrände aus. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst sind im Großeinsatz.

Flugzeuge waren nicht bewaffnet

Entwarnung konnte zumindest in eine Richtung gegeben werden: Die Maschinen waren für den Übungsflug weder mit Raketen bewaffnet noch hatten sie Munition geladen. Trotzdem sind Anrainer aufgefordert, sich von etwaigen Trümmerteilen fernzuhalten, da diese trotzdem große Gefahren bergen.

Das ist der Eurofighter Typhoon

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Franz am 24.06.2019 15:35 Report Diesen Beitrag melden

    Die Ernstfall geprobt

    Das österr. Bundesheer hat nicht einmal die finanziellen Mittel, um ihre Eurofighter zu starten. Wir greifen lieber auf unsere altbewährte Saab zurück. Sie wurde dafür eigens aus dem Herresgeschichtlichen Museum entlehnt. Die deutsche Bundeswehr schrottet indes ihr Gerät. Erzherzog Franz wird's freuen - zurück zu den Anfängen mit Sebel und Pferd.

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  • Ist Er am 24.06.2019 17:49 Report Diesen Beitrag melden

    Mag.

    Eurofighter, das Spitzenmodell, das Grasser (!) für uns ausgesucht hat.

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  • Bannon am 25.06.2019 02:32 Report Diesen Beitrag melden

    Fighter, Fighter,

    Teurofighter.. 250 Millionen weg... Steuergeld.... einfach so... Ich denke die Zeit des Kampfflugzeugs allgemein hat sich in Europa erledigt... Zumal der Eurofighter schon bei der Produktion soviele Fehler hatte... Andere Waffensysteme, vor allem billigere, zuverlaesdigete müssen her.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • zimbo am 25.06.2019 05:51 Report Diesen Beitrag melden

    Denkmal der Korruption

    Hoffe wir kaufen nie wieder welche.

  • Bannon am 25.06.2019 02:32 Report Diesen Beitrag melden

    Fighter, Fighter,

    Teurofighter.. 250 Millionen weg... Steuergeld.... einfach so... Ich denke die Zeit des Kampfflugzeugs allgemein hat sich in Europa erledigt... Zumal der Eurofighter schon bei der Produktion soviele Fehler hatte... Andere Waffensysteme, vor allem billigere, zuverlaesdigete müssen her.

  • Karl Karlauer am 24.06.2019 19:54 Report Diesen Beitrag melden

    Angela

    Kriegsspiele die Leben kosten. Für sinnvolles ist kein Geld da.

  • Ist Er am 24.06.2019 17:49 Report Diesen Beitrag melden

    Mag.

    Eurofighter, das Spitzenmodell, das Grasser (!) für uns ausgesucht hat.

    • Schimmel am 24.06.2019 19:59 Report Diesen Beitrag melden

      Der ewige Besch...

      Die ausgereifte und kampferprobte MIG29 hätte es gegen Erlass von Staatsschulden damals praktisch gratis gegeben. Und ein schlüsselfertiges Flugzeugwerk noch dazu. Wir kennen den Ausgang der Geschichte: Die Parteikasse der ÖVP war wichtiger.

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  • Franz am 24.06.2019 15:35 Report Diesen Beitrag melden

    Die Ernstfall geprobt

    Das österr. Bundesheer hat nicht einmal die finanziellen Mittel, um ihre Eurofighter zu starten. Wir greifen lieber auf unsere altbewährte Saab zurück. Sie wurde dafür eigens aus dem Herresgeschichtlichen Museum entlehnt. Die deutsche Bundeswehr schrottet indes ihr Gerät. Erzherzog Franz wird's freuen - zurück zu den Anfängen mit Sebel und Pferd.

    • Fg am 24.06.2019 18:54 Report Diesen Beitrag melden

      Gibt's nicht

      Säbel,wenn schon

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