Logo missbraucht mit Merkel-Bild

10. Januar 2019 09:28; Akt: 10.01.2019 09:28 Print

Wegen AfD-Post – Sixt prüft rechtliche Schritte

Das Unternehmen Sixt prüft rechtliche Schritte gegen den Urheber eines Bildes, das für politische Zwecke mit dem Logo des Autovermieters versehen wurde.

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Der Autovermieter Sixt möchte wohl gegen den Urheber eines gefälschten Propaganda-Bilds vorgehen. Das Foto kam im Zuge des Angriffs auf AfD-Politiker Frank Magnitz ans Licht. Dieser hatte im Januar 2016 ein Bild geteilt, das Angela Merkel mit blauem Auge im Stil einer Sixt-Werbung zeigt. Darunter die Überschrift: Kein Bock auf Bahnhof?

Im Internet verbreitete sich der Vorwurf, die Prügelattacke wurde durch den Hashtag #NazisRaus geebnet. Auch deshalb tauchte der Merkel-Post von Magnitz wieder auf.

Auf Twitter distanzierte sich der Autovermieter von diesem Post. Er schreibt: "Bei diesem Motiv handelt es sich um eine Fälschung, es wurde von Sixt weder entworfen noch autorisiert." Das Unternehmen schreibt weiter: "Wir distanzieren uns auf das Schärfste von dem Zusammenhang, der dadurch hergestellt wird, und verurteilen jede Form von Gewalt. Wir prüfen derzeit rechtliche Schritte."

Der Staatsschutz ermittelt

AfD-Politiker Magnitz war am frühen Montagabend in Bremen von drei Unbekannten auf einer Straße attackiert und verletzt worden. Den Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft zufolge näherten sie sich dem 66-Jährigen von hinten, einer schlug ihn nieder. Magnitz fiel hin und erlitt eine blutende Verletzung am Kopf. Die Beamten gehen von einer politisch motivierten Tat aus, der Staatsschutz ermittelt.

Kein Schlag mit einem Gegenstand

Nach einer Auswertung von Videoaufzeichnungen relativierten die Ermittler damit zugleich Schilderungen, die die Bremer AfD zu der Attacke verbreitet hatte. Diese sprach von einem "Mordanschlag" und teilte mit, Magnitz sei mit einem Kantholz niedergeschlagen sowie am Boden liegend weiter mit Kopftritten traktiert worden. Demnach hörten die Täter erst damit auf, als ein Handwerker eingriff.

Nach Angaben von Polizei und Staatsanwalt gab es nach derzeitigem Ermittlungsstand hingegen keinen Schlag mit einen Gegenstand. Die Angreifer flüchteten außerdem nach dem Schlag und dem Sturz. Zwei Handwerker, die in der Nähe ihr Auto beluden, wurden auf den am Boden liegenden Magnitz aufmerksam und riefen den Rettungsdienst.

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(fss/afp)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hans am 10.01.2019 09:52 Report Diesen Beitrag melden

    Darum geht es doch gar nicht!

    Was soll diese Diskussion? Es geht weder um Sixt, noch um Kanthölzer. Es geht um einen politisch motivierten Überfall auf einen deutschen Volksvertreter durch die Antifa. Die haben sich sogar in einem mittlerweile wieder gelöschten Bekennerschreiben zu dem Überfall bekannt. Und es geht darum, Konsequenzen aus dem Angriff zu ziehen, welche die deutsche Politik und deren Jubelmedien nicht ziehen wollen. Deshalb wird jetzt versucht zu relativieren und abzulenken, wo nichts zu relativieren ist.

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  • Gaby C am 10.01.2019 21:23 Report Diesen Beitrag melden

    Interessant

    Die Leute die allen Lügen unterstellen, die nicht ihrer Meinung sind, lügen und fälschen ohne Scham.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Gaby C am 10.01.2019 21:23 Report Diesen Beitrag melden

    Interessant

    Die Leute die allen Lügen unterstellen, die nicht ihrer Meinung sind, lügen und fälschen ohne Scham.

  • Hans am 10.01.2019 09:52 Report Diesen Beitrag melden

    Darum geht es doch gar nicht!

    Was soll diese Diskussion? Es geht weder um Sixt, noch um Kanthölzer. Es geht um einen politisch motivierten Überfall auf einen deutschen Volksvertreter durch die Antifa. Die haben sich sogar in einem mittlerweile wieder gelöschten Bekennerschreiben zu dem Überfall bekannt. Und es geht darum, Konsequenzen aus dem Angriff zu ziehen, welche die deutsche Politik und deren Jubelmedien nicht ziehen wollen. Deshalb wird jetzt versucht zu relativieren und abzulenken, wo nichts zu relativieren ist.

    • Max Mustermann am 10.01.2019 10:12 Report Diesen Beitrag melden

      @Hans

      Genauso ist es!

    • Kritischer Geist am 10.01.2019 12:13 Report Diesen Beitrag melden

      @Hans, @Max

      Und wieder bestätigt sich, dass die Medien ihre Aufgabe in erster Linie darin sehen, linke Ideologie schön zu reden und die Verbrechen der Linken unter den Teppich zu kehren. Wir können die Medien der politisch korrekten Meinungsindustrie leider nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen. Aber wir können Sie dazu zwingen, immer dreister zu lügen und sich damit selbst zu entblößen.

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