Horror-Foul

16. April 2018 15:27; Akt: 16.04.2018 15:55 Print

Beiß-Attacke auf Mallorca: Kicker verliert Nase

Ein Match geriet am Sonntag auf der Ferieninsel Mallorca völlig aus dem Ruder. Ein Fußballer soll seinem Kontrahenten einen Teil der Nase abgebissen haben.

Die Verletzung an der Nase: Diego Morero musste mit zwei Stichen genäht werden (Bild: Screenshot)

Die Verletzung an der Nase: Diego Morero musste mit zwei Stichen genäht werden (Bild: Screenshot)

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Brutale Szenen spielten sich auf Mallorca bei einem Fußball-Match ab: Im Spiel der fünften Liga zwischen Rotlet Molinar und Son Verí soll ein Kicker seinem Kontrahenten ein Teil der Nase abgebissen haben.

Die Attacke erinnert an den "Beißer" Luis Suarez aus Uruguay vom FC Barcelona - er hatte bei der WM 2014 den Italiener Giorgio Chiellini gebissen.

Auf Mallorca nun gerieten am vergangenen Sonntag (15. April) Diego Romero, Abwehrspieler von Son Verí, und Iván Bonnín, Stürmer von Molinar, aneinander. Das Match gewann Rotlet Molinar 3:0.

Die Versionen über die Verletzungen gehen indes auseinander. Laut Romero habe ihm Bonnín auf dem Weg in die Kabine nach dem Match in die Nase gebissen. Im Spital musste Romero mit zwei Stichen genäht werden, einen Teil der Nasenspitze konnten die Mediziner nicht mehr retten. "Es kann nicht sein, dass man von einem Fußballspiel sein Leben lang gekennzeichnet ist", so Romero gegenüber der lokalen "Mallorcazeitung".

Bonnín sieht den Vorfall allerdings ganz anders: Er sei von den Gegnern während der gesamten Partie beschimpft worden; als er zum 3:0 einnetzte, ließ er dem gegnerischen Torhüter Küsse mit seinen Händen zukommen. Romero habe ihm gedroht: "Wenn du so etwas in meinem Land machst, bricht man dir die Beine", soll er gesagt haben. Daraufhin habe Bonnín drei Finger für die drei Tore hochgehalten - zu viel für Romero: Er habe ihm einen Kopfstoß verpasst, da er aber kleiner sei, sei er bei der Attacke mit seiner Nase an den Zähnen von Bonnin hängengeblieben.

Der Schiedsrichter hat übrigens von dem Vorfall nichts mitbekommen. Beide Kontrahenten haben den jeweils anderen bei der Polizei angezeigt.



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(Red)

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