Blutbad in Neuseeland

15. März 2019 13:23; Akt: 15.03.2019 21:56 Print

"Held hat dem Angreifer die Waffe entrissen"

Bei den Terrorattacken in zwei Moscheen der neuseeländischen Stadt Christchurch haben 49 Menschen ihr Leben verloren. Alle News im Ticker.

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Der Schmerz einer Nation steht ihr ins Gesicht geschrieben: Nach der größten Schießerei in der Geschichte Neuseelands vom 15. März 2019 mit 50 Toten nimmt Premierministerin Jacinda Ardern vor den Medien Stellung. In einen Hidschab gehüllt, trifft die Staatschefin Angehörige der Terroropfer. Immer wieder umarmt sie muslimische Frauen und versucht, Trost zu spenden. Auch in der Hauptstadt Wellington besucht sie eine Moschee, um dort Blumen niederzulegen. Ihr seid nicht allein, ihr seid ein Teil von uns, so ihre Botschaft an die etwa 50.000 Muslime im Land. Blumen vor der Masjid Moschee in Wellington. Viele zeigen mit Blumen und Kerzen ihre Anteilnahme. Einige Angehörige warten vor dem Krankenhaus gebangt auf Neuigkeiten. Die Flagge vor dem Parlament in Wellington steht als Zeichen der Trauer auf Halbmast. In Dhaka, Bangladesh, betet man für die Opfer von Neuseeland. Angehörige warten vor einem Spital. Überlebender Ramzan Ali. Ein festgenommener Tatverdächtiger wurde wegen des Mordes angeklagt. Muslime in Bangladesch beten für die Opfer der Christchurch-Moschee-Attacken in Neuseeland. Muslime vor der Baitul Mukarram National Moschee in Dhaka, Bangladesh. Sie beten für die Opfer des Terrorakts in Neuseeland. Zeugen auf der Deans Avenue vor der Al Noor Moschee. Neuesten Informationen zufolge gibt es fast 50 Verletzte. Premierministerin Jacinda Ardern spricht von einem der "dunkelsten Tage des Landes". Die Al Noor Mosque in der Deans Avenue in Christchurch. Hier wurden 41 Personen getötet. Polzeisprecher Mike Bush erklärte, dass vier Personen festgenommen wurden. Polizisten im ganzen Land würden für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen. Die Polizei spricht mittlerweile von 49 Toten. Dutzende Personen wurden verletzt. Der Schütze soll die Tat gefilmt haben. Vier verdächtige Personen wurden festgenommen. Es handelt sich laut Behörden klar um einen "rechtsextremen, ausländerfeindlichen Terrorakt". Premierministerin Ardern spricht von 40 Todesopfern und Dutzenden Verletzten. Neuesten Informationen zufolge soll es sich um einen "rechtsextremen Terrorakt" handeln. Polizeisprecher Mike Bush bestätigte, dass Moscheen geschlossen bleiben. In zwei Moscheen der neuseeländischen Stadt Christchurch sind Schüsse gefallen. Die Polizei bestätigt mehrere Todesopfer. Die Zahl der Opfer war noch unklar. Vier verdächtige Personen wurden festgenommen. Große Teile der Stadt wurden abgeriegelt und Schulen geschlossen. Die Polizei bittet die Bevölkerung, zuhause zu bleiben. Über die Hintergründe war zunächst nichts bekannt.

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(ek)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Adam am 15.03.2019 06:35 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Terrorakt

    Ein Wahrer Terrorakt!!! Oh nein doch, es wurde die Menschen in einer Moschee getötet? Dann klar, ein psychisch instabiler Amokläufer...

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  • Justus am 15.03.2019 09:29 Report Diesen Beitrag melden

    Nur mehr krank

    Vorweg absolut zu verabscheuen. Aber wenn es ein nichtislami ist, wird es es rechtsradikale genannt, ist es ein Islamist, wird er als psychisch Krank bezeichnet. Wie krank ist unsere ober politisch denkende Gesellschaft

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  • krtecek am 15.03.2019 07:12 Report Diesen Beitrag melden

    Solche Täter sind die feigsten Versager

    Genau das habe ich immer befürchtet nicht nur Terror von einer Seite, sondern auch von der anderen. Beides ist aufs schärfste zu verurteilen. Keine Gewalt bringt wem ans ziel, bringt nur leid, egal wem es trifft. Die Politik hat seit Jahrzehnten hier versagt weil nix gemacht. Jetzt ist es zehn nach zwölf und es muss was geschehen, und nicht nur reden handeln ist gefragt,

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • eva dietz am 17.03.2019 14:27 Report Diesen Beitrag melden

    Kopten

    Es ist immer fürchterlich, wenn Menschen durch terroristische Anschläge sterben. Gewalt bringt niemals eine Lösung. Ich frage mich bloß, warum wird nicht in diesem Ausmaß von den Opfern berichtet, wenn es sich z.B. um hunderte getötete Christen in Ägypten handelt. Jedes Jahr gibt es dort schwere Bombenattentate gegen koptische Christen, die dann in der Hauptnachrichtensendung vielleicht eine einminütige Erwähnung erfahren. Warum ist das so???????

  • Peter Lüdin am 17.03.2019 10:21 Report Diesen Beitrag melden

    Mal

    trifft es eine Moschee in christlich geprägten Ländern, mal eine Kirche in muslimisch geprägten Ländern. Aber immer trifft es unschuldige Menschen. Und auf ein furchtbares Massaker wie dieses folgt dann eine Vergeltung, die dann wieder vergolten wird

  • Sic! am 16.03.2019 20:02 Report Diesen Beitrag melden

    Unfassbar

    Ich bin wirklich bestürzt was manche hier posten. Da wird relativiert, da wird die Schuld an anderen gesucht, da wird verwiesen auf Anschläge an Christen usw. Ich fasse es nicht wie unreflektiert, wie gedankenlos, wie unlogisch hier mache ihre Meinungen verbreiten. Nur Vorurteile vielen Köpfen, keine Menschlichkeit. Ihr habt nichts verstanden und ihr habt keinerlei soziales Denken. Sehr traurig...

  • Southpaw am 16.03.2019 19:35 Report Diesen Beitrag melden

    Meine Güte...

    Das dominiert jetzt vermutlich für Monate die Medien. Am Besten keine Medien konsumieren. Außerdem hatte der Anschlag mit nix zu tun. Es war ein Nix mit nix zu tun.

    • Liberté Egalité Fraternité am 16.03.2019 22:12 Report Diesen Beitrag melden

      southpaw

      Zum statistischen Ausgleich für diesen medialen Informationstsunami wurde, wie ich (nicht ohne Mühe) nachgeschlagen habe, über die Attentate anno 2015 in Frankreich sehr lapidar berichtet. Es gab zwar damals etwa 5x bis 6x soviele Tote durch das Salvenfeuer der IS-Terroristen (130 in der Disco), aber Toter ist nicht gleich Toter. Der Tugendeuropäer hat pflichtschuldigst über einen terrorgemordeten Parallelaustralier x-mal so betroffen zu sein wie über einen EU-Mitbürger. Das wird durch das mediale Trommelfeuer bewirkt (oder soll es bewirken). Ich aber finde, jeder Mensch ist gleich viel wert.

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  • Herbert am 16.03.2019 18:01 Report Diesen Beitrag melden

    Rechte Ideologie ist abzulehnen

    "Wer Muslime angreift, greift uns alle an. Dieser Hass darf niemals einen Platz bei uns haben - weder in Neuseeland, noch woanders", schreibt die deutsche SPD-Vorsitzende Andrea Nahles in Reaktion auf das Massaker in Christchurch."------- Das muss in Zukunft überall gelten super gesagt Frau Nahles!

    • Kritischer Geist am 18.03.2019 09:24 Report Diesen Beitrag melden

      @Herbert

      Darf man jetzt doch solche Gewalttaten ausschlachten um politisches Kleingeld davon heraus zu schlagen? Wiederholt man nicht gebetsmühlenartig bei jedem muslimischen Terroranschlag, dass nur böse Rechtsradikale das machen? Oder ist Messen mit zweierlei Maß wieder einmal in Ordnung?

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