"Sie hat keine andere Wahl!"

09. Januar 2018 06:50; Akt: 09.01.2018 06:50 Print

Nach Globes-Rede: Oprah soll Präsidentin werden

Die Demokraten suchen derzeit nach einem Gegner für Donald Trump. Die heißesten Anwärter: Dwayne "The Rock" Johnson und Oprah Winfrey.

Oprah Winfrey setzte sich bereits 2008 für Barack Obama ein. (Bild: picturedesk.com)

Oprah Winfrey setzte sich bereits 2008 für Barack Obama ein. (Bild: picturedesk.com)

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Es klingt bizarr - und dennoch ziehen es viele Experten in Erwägung: Im Wahlkampf 2019 könnte das Duell "Trump vs. Winfrey" heißen.

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Oprah for President: Eine gute Idee?
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Insgesamt 114 Teilnehmer

Was sich wie ein Gag aus einer amerikanischen Sitcom anhört, scheint gar nicht so abwegig. Die USA ist begeistert von der Idee. Besonders nach der elektrisierenden Rede von Oprah bei den Golden Globes. Vor allem diejenigen, die ein Ende von Donald Trump herbeisehnen, sehen in der TV-Moderatorin so etwas wie eine Erlöserin. US-Schauspielerin Maryl Streep meinte dazu: "Sie hat eine Rakete gezündet. Sie hat keine andere Wahl mehr."

Populärer als Trump

Ein absurdes Gedankenspiel? Keineswegs! Enge Vertraute von Oprah verrieten dem Sender CNN, dass die Moderatorin eine Kandidatur tatsächlich in Erwägung ziehe. Bei Republikanern soll das für Unbehagen sorgen: Ein Politiker, der anonym bleiben möchte, erklärte der "Washington Post", dass Winfrey zu 100 Prozent gewinnen würde, wenn sie antritt.

Klar ist: Die USA kennen und lieben Oprah. Egal ob jung oder alt, reich oder arm - die ehemalige Talkshow-Moderatorin genießt einen hohen Popularitätsstatus in den Vereinigten Staaten.

Stars for President?

Sie selbst bestätigte bislang nicht, dass sie eine Kandidatur in Erwägung ziehe - gleichzeitig gab es auch kein "Nein" zu hören. Bei konkreten Fragen von Journalisten wich sie bislang immer geschickt aus.

Neben Oprah sollen noch andere bekannte Namen in den Startlöchern der Demokraten stehen: Dwayne "The Rock" Johnson oder Tom Hanks sollen ebenfalls Chancen auf eine Kandidatur haben.

Neben der ganzen Euphorie gibt es auch klare Gegner dieser Ideen. Wahlkampfstratege David Axelrod meint hierzu, dass sich die Amerikaner nach Trump wohl eher wieder nach einem erfahrenen Politiker sehnen würden.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Max Mustermann am 09.01.2018 07:02 Report Diesen Beitrag melden

    Alles Show in Amerika

    Muß dort alles Show sein? Was qualifiziert eine Talkshow-Moderatorin oder einen Wrestler zum Präsidenten?

  • SockenRambo am 09.01.2018 07:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    2020

    Trump wurde im Jänner 2017 vereidigt, Amtszeit sind 4 Jahre, das heißt Wahlkampf wäre 2020 das der/die neue Präsident/in 2021 angelobt wird... oder wollen die einen 2 Jahres Wahlkampf?

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  • Erich am 09.01.2018 09:24 Report Diesen Beitrag melden

    Gibts keine Jüngeren mehr?

    Die ist ja auch bald 70

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Erich am 09.01.2018 09:24 Report Diesen Beitrag melden

    Gibts keine Jüngeren mehr?

    Die ist ja auch bald 70

  • SockenRambo am 09.01.2018 07:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    2020

    Trump wurde im Jänner 2017 vereidigt, Amtszeit sind 4 Jahre, das heißt Wahlkampf wäre 2020 das der/die neue Präsident/in 2021 angelobt wird... oder wollen die einen 2 Jahres Wahlkampf?

    • Maria M am 09.01.2018 08:26 Report Diesen Beitrag melden

      Naja

      Na ich hoffe jetzt nicht, dass Trump tatsächlich die ganzen vier Jahre Präsident bleibt. Mittlerweile ist das große Kind ja dem Großteil der Amis selbst peinlich.

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  • Max Mustermann am 09.01.2018 07:02 Report Diesen Beitrag melden

    Alles Show in Amerika

    Muß dort alles Show sein? Was qualifiziert eine Talkshow-Moderatorin oder einen Wrestler zum Präsidenten?