Mit Hakenkreuzen

11. Februar 2019 12:01; Akt: 11.02.2019 12:01 Print

Tausende Neonazis bei Marsch in Budapest

von Isabella Martens - Am Samstag zog der Hass durch Ungarns Straßen: Tausende Neonazis bewaffneten sich mit Sturmgewehren, zogen in SS-Uniform durch Budapest.

Bildstrecke im Grossformat »
Neonazis marschierten in Budapest auf. Credit: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) Neonazis marschierten in Budapest auf. Credit: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) Neonazis marschierten in Budapest auf. Credit: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) Neonazis marschierten in Budapest auf. Credit: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) Neonazis marschierten in Budapest auf. Credit: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) Neonazis marschierten in Budapest auf. Credit: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) Neonazis marschierten in Budapest auf. Credit: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) Neonazis marschierten in Budapest auf. Credit: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) Neonazis marschierten in Budapest auf. Credit: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) Neonazis marschierten in Budapest auf. Credit: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) Neonazis marschierten in Budapest auf. Credit: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) Neonazis marschierten in Budapest auf. Credit: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) Neonazis marschierten in Budapest auf. Credit: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) Neonazis marschierten in Budapest auf. Credit: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) Neonazis marschierten in Budapest auf. Credit: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) Neonazis marschierten in Budapest auf. Credit: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) Neonazis marschierten in Budapest auf. Credit: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Grausige Szenen in unserem Nachbarland: Tausende Neonazis marschierten in Springerstiefel, Sturmgewehren und SS-Uniformen durch Budapest, zeigten den Hitlergruß, brüllten: "Juden raus, Juden raus". Vor Ort auch Hunderte Polizisten, die Beamten schauten den Neonazis jedoch seelenruhig zu.

Anlass des widerwärtigen Aufmarsches: der sogenannte "Tag der Ehre". Für die Neonazis seit dem Jahr 1997 ein Feiertag, bei dem getöteten Wehrmachtssoldaten gedacht wird. Rechtsextreme aus ganz Europa – unter den Teilnehmer haben sich auch viele Deutsche befunden – nutzen die Gelegenheit, um zu hetzen.

Hitler bei Rede als Staatsmann gelobt

Einer der rechten Hetzer: Matthias Deyda, Neonazi aus Dortmund und Mitglied der Partei "Die Rechte". Er stellte sich vor die Meute, hetzte gegen Juden und lobte in seiner Rede Adolf Hitler als "größten deutschen Staatsmann der Geschichte", zitiert ihn mit den Worten: „Wenn unser alter Feind und Widersacher noch einmal versuchen sollte, uns anzugreifen, dann werden die Sturmfahnen hochfliegen und dann werden sie uns kennenlernen." In dem Glauben unserer Väter und Großväter, werden wir den Kampf für sie zum Ende führen. Der Feind, der uns versucht zu bekämpfen, ist immer noch der selbe, wie vor 80 Jahren."

Wer Feind und Widersacher ist, machte vor Ort ein weiterer Rechter klar: Er bezeichnete die "ewigen, internationalen und kosmopolitischen Globalisten" als "wahren Feind".
Dieser Code ist eindeutig: Mit "kosmopolitischen Globalisten" werden in der Neonazi-Szene vor allem Juden bezeichnet.

Neonazis wurde mit Hitlergruß empfangen

Die Teilnehmer marschierte 60 Kilometer weit aus Budapest Richtung Westen, Teil des Nazi-Auflaufs war der so genannte "Ausbruch-60-Marsch, bei dem einem Ausbruchsversuch der Wehrmacht im Kriegswinter 1945 gedacht werden, als Budapest von der Roten Armee besiegt wurde. Weil die rechtsextremen Veranstalter den Marsch als geschichtliche Nachstellung deklarierten, durften die Neonazis in Nazikostümen marschieren. Am Ziel in Szomor wurden die Teilnehmer mit dem Hitlergruß empfangen.


Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mario T. am 11.02.2019 13:02 Report Diesen Beitrag melden

    Extremisten...

    Extremismus ist kontraproduktiv. Egal ob von rechts, links oder islamistisch. Ich will mit Extremisten nichts zu tun haben!

  • Teddybär am 11.02.2019 13:06 Report Diesen Beitrag melden

    HMMMM

    haben wir nicht in der heutigen heute gelesen, dass budapest von 20 städten die attraktivste/lebenswerteste sein soll und wien nur auf platz 18 gereiht ist ?

    einklappen einklappen
  • Gerald am 11.02.2019 12:11 Report Diesen Beitrag melden

    Wo bleiben de omis

    Na stellt euch vor, am donnerstag werden wir vin demos aus dem bett gerissen

    einklappen einklappen

Die neuesten Leser-Kommentare

  • flexi60 am 11.02.2019 17:34 Report Diesen Beitrag melden

    es ist erst der Anfang FR,DE.HU.Pl

    jetzt kommt aber nicht und seit verwundert , das alles und viel mehr wird noch zu erwarten sein , desto unsinniger Links agiert desto stärker wird rechts umgekehrt natürlich genauso eh Klar , je mehr Links für díe ungezügelte Einwanderung und faul sein mit viel Geld belohnt wird es so sein . Menschen die Arbeiten wollen einen unterschied erkennen zu denn die nicht machen aber auch die Bestrafung von Vergewaltigern usw muss angemessen Passieren und nicht Täterschutz vor Opferschutz

  • Istvan Nagy am 11.02.2019 17:22 Report Diesen Beitrag melden

    Die haben viel gelernt....

    von den Linken, den Marsch als "geschichtliche Nachstellung" deklariert usw.! Umgekehrt wäre der Marsch ein satirischer Faschingsumzug gewesen usw. Die "Sturmgewehre" waren sicher eher Stoppelgewehre sonst hätte die Polizei nicht zugeschaut usw.

  • silver. am 11.02.2019 17:01 Report Diesen Beitrag melden

    Seltsam

    Wenn diese bösen, bösen, rechtsextremen Buben gegen Globalisten demonstrieren gehen, passiert nichts. Wenn aber weltoffene, toleranzpredigende Linke gegen Globalismus demonstrieren, werden Schaufenster eingeschlagen, Reifen angezündet und Autos brennen lichterloh.

    • Rorschach am 11.02.2019 17:14 Report Diesen Beitrag melden

      Sie machen aber deutlich

      dass sie derlei zu tun gewillt sind, und noch mehr. Das wollen wir nicht erleben.

    einklappen einklappen
  • zachaeus am 11.02.2019 16:48 Report Diesen Beitrag melden

    Demonstrationsrecht

    Ja lasst sie doch, haben ja nichts angestellt, keine Tote, keine Verletzte, kein Sachschaden am fremden Eigentum. Und bei uns im goldenen Westen?

  • Unverständlich am 11.02.2019 15:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Traurig

    Herr Kurz und Co , da schauen wir zu ohne Sanktionen in der EU, es wurden ja bei manch unseren Partein ja auch die Farben verwechselt,