17 Menschen an Schule getötet

13. März 2018 20:46; Akt: 13.03.2018 20:46 Print

Todesstrafe für 19-jährigen Florida-Schützen gefordert

US-Ankläger wollen die Todesstrafe für den Amokläufer Nicolas Cruz. Der 19-Jährige hatte im Februar an einer Schule 17 Menschen getötet.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Nicolas Cruz muss sich wegen 17-fachen Mordes und 17-fachen Mordversuchs vor Gericht verantworten.

Die Staatsanwalt im US-Bundesstaat Florida hat in einem Dokument unmissverständlich die Forderung nach der Todesstrafe für den 19-Jährigen ausgedrückt. Das geht aus einem Schreiben der Ankläger hervor, das heute bei Gericht eingereicht wurde.

Die Anwälte von Cruz hatten dem Gericht aber bereits mitgeteilt, dass sich der 19-Jährige nur dann schuldig bekennt, wenn die Todesstrafe fallen gelassen werde.

Die Anklageschrift mit 34 Anklagepunkten gegen Cruz soll am Mittwoch verlesen werden. Sollte die Staatsanwaltschaft tatsächlich die Forderung nach der Todesstrafe fallen lassen, könnte es zu einem Deal kommen. Dann droht dem 19-Jährigen eine lebenslange Haftstrafe, ohne jegliche Aussicht auf vorzeitige Entlassung.

Amoklauf am Valentinstag

Der 19-Jährige hatte am 14. Februar an der Stoneman Douglas High School in Parkland im Süden des Bundesstaats Florida mit einer halbautomatischen Waffe das Feuer eröffnet und 17 Menschen erschossen. Cruz konnte nach dem Amoklauf von der Polizei verhaftet werden.

Wie die News-Portale "Inquisitr" und "RT", auf "Imgur" berichten, dürfte Cruz die Tat im Netz auch angekündigt haben. Unter das Youtube-Video eines Amoklaufes soll er geschrieben haben: "Ich werde tun, was er getan hat."

Schießen eine Art "Gruppentherapie"

Außerdem soll Nicolas Cruz auf mindestens zwei inzwischen gelöschten Instagram-Profilen mit Schusswaffen und Messern posiert haben.

Eine Serie von Waffenfotos auf einem seiner Instagram-Profile komplettiert Cruz mit dem Hinweis, Schießen sei eine Art "Gruppentherapie" für ihn.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(wil)

Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sonja am 13.03.2018 21:43 Report Diesen Beitrag melden

    hat leider ein falsches Land erwischt.

    Bei uns gäbe es maximal 15 Jahre Gefängnis lt. Jugendstrafrecht dafür. Danach kann er die Filmrechte vom Massaker verkaufen und wird auch noch reich damit.

    einklappen einklappen
  • Andi am 14.03.2018 07:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Passt

    Was willst ihm sonst geben...Streicheleinheiten sowie bei uns.

  • kawasaki am 14.03.2018 07:39 Report Diesen Beitrag melden

    jugendstrafrecht

    Bei so einem Delikt sollte es keinen Unterschied zwischen Jugend und Erwachsenen Strafrecht geben. Wer alt genug ist um Menschen zu töten, muß auch mit der Konsiquenz leben,daß er in Amerika zumindest in einigen Bundesstaaten hingerichtet wird. Bei uns sollte das Gesetz so geändert werden, auf wer einen Mord begeht, wird nach Erwachsenen Strafrecht verurteilt, egal ob er 14 Jahre ist, oder schon erwachsen. Denn Mord ist Mord. Es ist aber nicht egal, ob er/sie für "nur" 15 Jahre oder Lebenslang einsitzt, zumindest für die Angehörigen.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • kawasaki am 14.03.2018 07:39 Report Diesen Beitrag melden

    jugendstrafrecht

    Bei so einem Delikt sollte es keinen Unterschied zwischen Jugend und Erwachsenen Strafrecht geben. Wer alt genug ist um Menschen zu töten, muß auch mit der Konsiquenz leben,daß er in Amerika zumindest in einigen Bundesstaaten hingerichtet wird. Bei uns sollte das Gesetz so geändert werden, auf wer einen Mord begeht, wird nach Erwachsenen Strafrecht verurteilt, egal ob er 14 Jahre ist, oder schon erwachsen. Denn Mord ist Mord. Es ist aber nicht egal, ob er/sie für "nur" 15 Jahre oder Lebenslang einsitzt, zumindest für die Angehörigen.

  • Andi am 14.03.2018 07:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Passt

    Was willst ihm sonst geben...Streicheleinheiten sowie bei uns.

  • Sonja am 13.03.2018 21:43 Report Diesen Beitrag melden

    hat leider ein falsches Land erwischt.

    Bei uns gäbe es maximal 15 Jahre Gefängnis lt. Jugendstrafrecht dafür. Danach kann er die Filmrechte vom Massaker verkaufen und wird auch noch reich damit.

    • Tim am 14.03.2018 05:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Sonja

      Er ist aber nimmer im Jugendstrafrecht

    • realisthoch3 am 14.03.2018 06:26 Report Diesen Beitrag melden

      Hut ab vor USA

      Ja bei uns herrscht durch die letzten Regierungsperioden leider Kuschelkurs-Urteile

    einklappen einklappen