Jetzt meldet sich auch der US-Präsident in dem herzzerreißenden Fall zu Wort: In einer Sitzung im Weißen Haus soll das schwerst kranke Baby aus Großbritannien Thema gewesen sein. In einem Tweet erklärt Trump, dass er Charlie helfen wolle.
Das Kind hätte zu einer experimentellen Behandlung in die USA fliegen sollen, doch das wurde den Eltern per Gerichtsbeschluss untersagt. Jetzt dürften die Ärzte demnächst die lebenserhaltenden Maschinen abdrehen.
Theresa Mays Sprecher erklärte, dass die Gedanken der Premierministerin bei der Familie und dem Baby wären. Zum Tweet von Trump würde sie sich aber nicht äußern.
Prominente Unterstützer
Neben Trump hat sich Papst Franziskus auch schon dafür ausgesprochen, dass der Wunsch der Eltern, ihr eigenes Kind zu begleiten und es bis zum Schluss zu pflegen, nicht ignoriert wird.
Dass das schwerst kranke Baby dieser Tage sterben muss, ist für viele schwer zu fassen. Nicht zuletzt für seine Eltern, die bis in die letzte Gerichtsinstanz für ihn gekämpft haben.
Die Eltern konnten mit einem emotionalen Video die Ärzte davon überzeugen, dass die Geräte von Charlie noch nicht abgeschaltet werden.
(ds)