USA beklagen sich

13. Juni 2019 21:19; Akt: 13.06.2019 21:25 Print

"Der Iran ist für Tanker-Angriff verantwortlich"

Obwohl die Hintergründe für die Attacken im Golf von Oman noch unklar sind, hat US-Außenminister Mike Pompeo dem Iran die Verantwortung bereits zugewiesen.

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Der Tanker einer norwegischen Reederei steht vor der Küste des Oman in Flammen. Die Crew-Mitglieder wurden von der iranischen Küstenwache gerettet. Diese Fotos sollen die brennende Steuerbord-Seite des norwegischen Tankers vom Schiff aus gesehen zeigen. Die brennende Stelle stimmt mit anderen Aufnahmen überein. Diese Fotos sollen die brennende Steuerbord-Seite des norwegischen Tankers vom Schiff aus gesehen zeigen. Die brennende Stelle stimmt mit anderen Aufnahmen überein. Einer der beschädigten Tanker, er gehört einer deutschen Reederei, konnte inzwischen in einen Hafen geschleppt werden. Im Gold von Oman wurden zwei Tanker angegriffen. Eines der Schiffe brennt, das andere konnte in einen Hafen geschleppt werden. Dieses Bild soll zeigen, dass iranische Revolutionsgarden an einem Tanker beschäftigt gewesen sind. (17. Juni 2019) Die Aufnahmen sind von einem US-Helikopter aus gemacht worden. Ein weiteres der insgesamt elf neuen Fotos zeigt nach US-Darstellung Rückstände einer weiteren, nicht explodierten Haftmine. Hier soll der durch die Explosion entstandene Schaden am Öltanker Kokuka zu sehen sein. Dieses Bild soll zeigen, wie die Besatzung ein Gerät vom Rumpf entfernt. Auf diesem von einem Helikopter aufgenommenen Bild soll die iranische Revolutionsgarde zu sehen sein, nachdem sie die Haftmine entfernt hat. Im Golf von Oman sind zwei Öltanker angegriffen worden. Zu "Verteidigungszwecken" schicken die USA zusätzliche Soldaten in den Nahen Osten: Der Flugzeugträger USS Abraham Lincoln mit dem Kampfunterstützungsschiff USNS Arctic. (Symbolfoto)

Zum Thema
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US-Außenminister Mike Pompeo hat dem Iran die Verantwortung für die mutmaßlichen Angriffe auf zwei Tanker im Golf von Oman zugewiesen. "Es ist die Einschätzung der USA, dass die Islamische Republik für die Angriffe verantwortlich ist", sagte Pompeo am Donnerstag in Washington in einem Kurzauftritt vor Kameras. Die beiden Schiffe hatten am Donnerstagmorgen Notrufe abgesetzt und wurden evakuiert.

Attacke

Betroffen waren am Donnerstag zwei Schiffe einer norwegischen und einer deutschen Reederei. Die norwegische Seefahrtsbehörde bestätigte einen Angriff auf den Öltanker "Front Altair". Das norwegische Unternehmen Frontline meldete eine Explosion und einen Brand an Bord des Schiffes.

Die deutsche Reederei Bernhard Schulte Shipmanagement (BSM) in Singapur teilte mit, es seien 21 Seeleute von ihrem mit Methanol beladenen Frachter "Kokuka Courageous" gebracht worden. Das Schiff sei am Morgen beschädigt und ein Crewmitglied leicht verletzt worden.

Saudi-Arabien

Die Zwischenfälle am Golf haben auch die Spannungen zwischen dem Iran und seinen arabischen Erzrivalen weiter erhöht. Die Hintergründe der Vorfälle unweit der Küste des Irans waren zunächst ebenso unklar wie die Verantwortlichen. Bereits seit Wochen wachsen in der Region die Spannungen zwischen dem sunnitischen Saudi-Arabien und seinen Verbündeten einerseits sowie dem schiitischen Iran andererseits. Das Königshaus in Riad wirft der Führung in Teheran vor, sich in die inneren Angelegenheiten arabischer Staaten einzumischen und die Region zu destabilisieren.

Irans Version

Ein Sprecher der iranischen Flotte erklärte, mehrere Expertenteams seien mit Helikoptern über dem Seegebiet im Einsatz, um die Zwischenfälle zu untersuchen. Die iranische Agentur Irna meldete, Rettungsteams des Landes hätten die Rettung von 44 Seeleuten mit koordiniert.

Ölpreis

Die betroffene Meerenge ist eine der wichtigsten Seestraßen der Welt. Sie verbindet die ölreiche Golfregion mit dem offenen Meer. Über die Straße von Hormus läuft ein großer Teil des weltweiten Öltransports per Schiff. Die Ölpreise stiegen nach den Zwischenfällen stark an. Der Preis für die US-Rohölsorte WTI stieg um bis zu 3,9 Prozent auf 53,11 Dollar je Barrel (159 Liter).

Rolle der EU

Die EU warnte nach den Vorfällen vor vorschnellen Reaktionen. "Die Region braucht keine weiteren Elemente der Destabilisierung und keine weiteren Spannungen", sagte die Sprecherin der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini in Brüssel.

Sicherheit

Das norwegische Seefahrtsamt erhöhte seine Sicherheitsstufe für das betroffene Gebiet. "Wegen der Angriffe und der unklaren Umstände" rate man Schiffen unter norwegischer Flagge, sich von iranischen Territorialgewässern fernzuhalten.

Atomabkommen

Die USA waren vor einem Jahr einseitig aus dem Atomabkommen mit dem Iran ausgestiegen und setzen das seitdem wieder mit massiven Wirtschaftssanktionen unter Druck. Das US-Militär verlegte einen Flugzeugträger und eine Bomberstaffel in die Region, was Sorgen vor einem militärischen Konflikt aufkommen ließ.

Sabotageakt

Erst vor vier Wochen hatten die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) Sabotageakte gegen vier Handelsschiffe in derselben Region gemeldet. Nach saudi-arabischen Angaben wurden zwei Tanker des Landes schwer beschädigt. Die genauen Umstände blieben jedoch unklar.

Erste Vorwürfe

US-Sicherheitsberater John Bolton sprach später von Angriffen mit Seeminen, für die "fast sicher" der Iran verantwortlich sei. Beweise für seine Anschuldigung legte er nicht vor. Die Regierung in Teheran wies den Vorwurf zurück und sprach von "lächerlichen Behauptungen".

Jemen-Krieg

Die USA hatten zusammen mit ihren Verbündeten Saudi-Arabien und den VAE in den vergangenen Wochen den Druck auf den Iran massiv erhöht. Die Königshaus in Riad beschuldigt den Iran unter anderem, in Jemens Bürgerkrieg die Huthi-Rebellen zu unterstützen. Diese hatten in den vergangenen Wochen Saudi-Arabien wiederholt mit Drohnen angegriffen.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Micky Mau am 14.06.2019 06:32 Report Diesen Beitrag melden

    Jetzt haben die Amis endlich

    einen Kriegsgrund. Sie werden wohl das nächste Land, dass ihnen nicht passt zerbomben. "Beweise" für einen iranischen Angriff wird es bald geben.

  • Barbara Stauda am 14.06.2019 11:43 Report Diesen Beitrag melden

    Frau

    Ich bin der Meinung dass die Amerikaner selbst oder die Saudische die Tat begangen haben damit sie den Vorfall den Iranern zuschieben können.

  • chraska am 15.06.2019 18:50 Report Diesen Beitrag melden

    Kriegsanzetteleien

    Soll doch der Weltpo lizist zuhause Schifferl fahren und sich nicht herumtreiben, wo er nicht hingehört. Dann passiert nichts. Kriege sind gut, um Money zu bekommen. Hat man vor Jahren den Schah von Persien und sein Land ruiniert. Ging das damals leicht. Also nochmal versuchen. Sollten die Erdöllover einmal darinnen ordentlich baden und dann zu Hause bleiben.Weiß die ganze Erde Bescheid über die Po lizeispiele. Trotzdem weiter. Welch Krampusse.!Kein Geld, doch für Kriege immer. Horrible.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Dirk C. am 15.06.2019 21:27 Report Diesen Beitrag melden

    Frag mal den Soldaten!

    Eine Miene zwei Meter über der Wasseroberfläche ??? Zitronen Falter falten Zitronen !

  • chraska am 15.06.2019 18:50 Report Diesen Beitrag melden

    Kriegsanzetteleien

    Soll doch der Weltpo lizist zuhause Schifferl fahren und sich nicht herumtreiben, wo er nicht hingehört. Dann passiert nichts. Kriege sind gut, um Money zu bekommen. Hat man vor Jahren den Schah von Persien und sein Land ruiniert. Ging das damals leicht. Also nochmal versuchen. Sollten die Erdöllover einmal darinnen ordentlich baden und dann zu Hause bleiben.Weiß die ganze Erde Bescheid über die Po lizeispiele. Trotzdem weiter. Welch Krampusse.!Kein Geld, doch für Kriege immer. Horrible.

  • Barbara Stauda am 14.06.2019 11:43 Report Diesen Beitrag melden

    Frau

    Ich bin der Meinung dass die Amerikaner selbst oder die Saudische die Tat begangen haben damit sie den Vorfall den Iranern zuschieben können.

  • Ah geh am 14.06.2019 10:49 Report Diesen Beitrag melden

    .

    Die Amerikaner drehen sich immer alles so, wie sie es brauchen. Zufälligerweise passieren diese Dinge immer dann, wenn sie sich ein bestimmtes Land als Ziel ausgesucht haben. Kaum sind sie vor oder in einem Land angekommen, kommen Anschläge von besagtem Land und Amerika kann getrost Bomben hageln lassen, ohne dass sich jemand daran stört. Mir persönlich sind es schon zu viele Zufälle. Sobald ein Amerikaner etwas behauptet, Weiss ich automatisch, dass es gelogen ist. Sollten langsam ihre Kriegstaktik ändern, wird zu auffällig.

  • Micky Mau am 14.06.2019 06:32 Report Diesen Beitrag melden

    Jetzt haben die Amis endlich

    einen Kriegsgrund. Sie werden wohl das nächste Land, dass ihnen nicht passt zerbomben. "Beweise" für einen iranischen Angriff wird es bald geben.