ÖBB-Bahnstreik

26. November 2018 13:26; Akt: 26.11.2018 17:10 Print

Bekommt man das Geld für seinen Fahrschein zurück?

Über zwei Stunden standen die Züge in Österreich still. Das müssen die Fahrgäste jetzt wissen.

Wie Sie als Passagier Ihr Geld zurückbekommen – wir erklären es Ihnen in 90 Sekunden.
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Ab 12 Uhr standen die Bahnen in ganz Österreich still. Die Passagiere brauchten viel Geduld. Denn: Schienenersatzverkehr gab es keinen. Außer in Vorarlberg. Dort sorgten 30 Busse dafür, dass die Leute so pünktlich wie nur möglich ans Ziel kommen.

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Insgesamt 6070 Teilnehmer

Das müssen Sie als Betroffener jetzt wissen:

Bekomme ich für die Verspätung eine Entschädigung?

Laut den ÖBB haben Käufer eines Tickets ab 60 Minuten ein Anrecht auf 25 Prozent des Fahrpreises, ab 120 Minuten auf 50 Prozent. Unter vier Euro gibt es jedoch keinerlei Entschädigung. Spezielle Entschädigungsbedingungen gibt es für internationale Passangebote, die Österreichcard, Pauschalangebote sowie Zeitkarten.

Verspätet sich der Zug um mehr als 60 Minuten, dann besteht auch die Möglichkeit, den vollen Kaufpreis erstattet zu bekommen. Allerdings muss dafür auf die Reise verzichtet werden. Bricht man die Reise ab, dann wird der Fahrpreis für die nicht gefahrene Strecke erstattet.

Wie viele Personen sind betroffen?

Laut ÖBB waren rund 100.000 Fahrgäste von den Auswirkungen des Streiks betroffen. Kostenfreie Getränke wurden im Zug verteilt, WC-Anlagen wurden auf den Knotenbahnhöfen geöffnet (= gratis Nutzung) und ÖBB-Lounges wurden für alle Fahrgäste zugänglich gemacht.

Hat es einen solchen Bahn-Streik schon einmal gegeben?

Ja. Im November 2003 war die Lage ähnlich angespannt – wenn nicht sogar angespannter. Denn der anfängliche Warnstreik eskalierte und führte dazu, dass die Züge für mehrere Tage die Bahnhöfe nicht verließen. 66 Stunden ging gar nichts mehr. Der Grund damals: Die damalige schwarz-blaue Regierung wollte per Gesetz in das Dienstrecht der Eisenbahner eingreifen.

Mehr Infos zum Streik finden Sie hier >>>

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(slo)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Herr Rossi am 26.11.2018 13:58 Report Diesen Beitrag melden

    Tabula rasa bei den ÖBB

    Ticketpreise rückerstatten, den entstandenen Schaden von den Löhnen abziehen. Und gleich eine Systemisierung und 20% der APL abbauen, die Redelsführer als erstes raus.

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  • Manfred am 26.11.2018 14:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nie wieder ÖFFENDLICHE

    Egal wohin Egal wie kurz, NUR NOCH PKW, NIE WIEDER MIT DEN ÖFFIS, Und das schon seit Jahren mit RIESEN ERFOLG WARUM Billiger,Sicherer,keine Verspätung,keine Verschmutzung,keine Gefahr für meine Tochter von Jährigen bedroht,überfallen,misshandelt zu werden, Alleine schon keine Angst mehr um meine Kinder haben zu müssen weil von der Politik bewusst in Gefahr gebracht zu werden, Dafür alleine werd ich jedes Jahr zusätzlich 1000sede km zusätzlich fahren, UNTERN STRICH DIE EINZIG RICHTIGE ENTSCHEIDUNG.

  • Wienerberg am 26.11.2018 17:20 Report Diesen Beitrag melden

    zu lasten Ihrer Brötchengeber..

    Wenn man es ganau nimmt lässt die ÖBB ihre Brötchengeber sprichwörtlich im Regen stehen. Denn jeder einzeln Fahrgast trägt mit seinen Ticket Kauf dazu bei, das der Bahnbetrieb überhaupt erhalten werden kann. Als Dank dafür, wird gestreikt und der Fahrgast seinem Schicksal überlassen.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Wienerberg am 26.11.2018 17:20 Report Diesen Beitrag melden

    zu lasten Ihrer Brötchengeber..

    Wenn man es ganau nimmt lässt die ÖBB ihre Brötchengeber sprichwörtlich im Regen stehen. Denn jeder einzeln Fahrgast trägt mit seinen Ticket Kauf dazu bei, das der Bahnbetrieb überhaupt erhalten werden kann. Als Dank dafür, wird gestreikt und der Fahrgast seinem Schicksal überlassen.

    • Hans Hill am 26.11.2018 19:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Wienerberg

      Nicht die ÖBB hat gestreikt sondern die Gewerkschaft hat dazu aufgerufen.

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  • Manfred am 26.11.2018 14:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nie wieder ÖFFENDLICHE

    Egal wohin Egal wie kurz, NUR NOCH PKW, NIE WIEDER MIT DEN ÖFFIS, Und das schon seit Jahren mit RIESEN ERFOLG WARUM Billiger,Sicherer,keine Verspätung,keine Verschmutzung,keine Gefahr für meine Tochter von Jährigen bedroht,überfallen,misshandelt zu werden, Alleine schon keine Angst mehr um meine Kinder haben zu müssen weil von der Politik bewusst in Gefahr gebracht zu werden, Dafür alleine werd ich jedes Jahr zusätzlich 1000sede km zusätzlich fahren, UNTERN STRICH DIE EINZIG RICHTIGE ENTSCHEIDUNG.

  • Herr Rossi am 26.11.2018 13:58 Report Diesen Beitrag melden

    Tabula rasa bei den ÖBB

    Ticketpreise rückerstatten, den entstandenen Schaden von den Löhnen abziehen. Und gleich eine Systemisierung und 20% der APL abbauen, die Redelsführer als erstes raus.

    • h. klein am 26.11.2018 14:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Herr Rossi

      genau so, werden ja immerhin von unserem Steuergeld Jährlich gestützt, sonst wären sie ja eh schon im Konkurs

    • Heimatland am 26.11.2018 15:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Herr Rossi

      Streikrecht! Recht und Gesetze respektieren wir schon, gell! Vom Lohn wird gar nichts abgezogen und Nachteile darf auch kein Streikteilnehmer haben und "Rädelsführer" würde es heißen, wenn es in diesem Zusammenhang passen würde und nicht "Redelsführer", ganz abgesehen von Ihren sonstigen unintellegenten Aussagen.

    • ..... am 26.11.2018 17:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Heimatland

      Streiken kann man ! aber sicher nicht auf kosten der Allgemeinheit der diesen ÖBB Apparat mit zig Milliarden Steuergeldern stützt/ finanziert

    • Heimatland am 26.11.2018 18:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @.....

      Sie vergessen, dass "die ÖBB" längst schon privatisiert sind, in einzelne AGs aufgesplittert sind, die zum Großteil positiv bilanzieren. Außerdem: sprechen Sie dem öffentlichen Dienst, der wirklich "vom Steuerzahler" finanziert wird, gänzlich das Streikrecht ab?

    • Herr Rossi am 27.11.2018 13:29 Report Diesen Beitrag melden

      @ Heimatland der gegen die Heimat ist

      Sie glauben wohl alles zu wissen Herr Oberstudienrat. Haben sie googeln müssen um den Flüchtigkeitsfehler zu finden? Und bezüglich ihrer Aussagen über AGs und Privatisierung haben sie IHRE Intelligenz bewiesen, da hab ich lieber meine ;)

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