Media Markt und Saturn

27. Dezember 2018 10:59; Akt: 27.12.2018 11:04 Print

Erste TVs Minuten nach Rabattschlacht im Netz

Nicht jeder Käufer dürfte sein erkämpftes Gerät auch im eigenen Wohnzimmer aufstellen.

Video zeigt den Ansturm auf einen Wiener Media Markt (aus rechtlichen Gründen weichgezeichnet).
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Wie berichtet kam es am ersten Werktag nach Weihnachten zu einem Ansturm auf Filialen von Media Markt und Saturn, die Schnäppchenjäger mit günstigen Fernsehern und Handys lockten. Noch während der Aktion – sie lief bis 9 Uhr – wurden allerdings auch die ersten TV-Geräte auf Online-Auktionsplattformen gestellt.


Aktionsgeräte wurden im Netz wieder angeboten.

Dort wurden die stark vergünstigt eingekauften Samsung-TVs direkt nach dem Besuch der Marktfiliale noch originalverpackt und etwas teurer wieder angeboten. Nicht jeder, der am Donnerstag frühmorgens zum Elektromarkt stürmte, dürfte sich sein erkämpftes Gerät also auch ins eigene Wohnzimmer stellen.

Zeugen berichten von heftigem Gedränge

Videos aus Linz und Wien zeigen, dass die Aufregung groß war. Ein "Heute"-Leser war im Donauzentrum vor Ort und berichtet: "Eine Frau mit Kleinkind wurde fast zerdrückt, die Menschen hatten überhaupt keinen Respekt."

Riesen-Ansturm auf Media Markt

Hier nachlesen: Im Vorjahr hatten Kunden beim Frühshoppen eine Media Markt-Filiale in Wien-Mitte verwüstet.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Belinda am 27.12.2018 12:34 Report Diesen Beitrag melden

    Harte Strafe

    Diese "Weiterverkäufer" gehören alle hart bestraft. Das ist eine absolute Frechheit, was hier abgezogen wird. Die wollen sich alle nur selbst bereichern. Hier sollte sich die Finanzpolizei einschalten.

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  • Andreas am 27.12.2018 12:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Katastrophe

    Auf den Bildern sieht man nicht Österreicher mit drei Fernseher und ruft noch an ob er noch drei kaufen soll.

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  • myopinion am 27.12.2018 12:23 Report Diesen Beitrag melden

    Unseriös

    Für mich absolut unseriös, privat, etwas teurer, als es auf der Rechnung steht, zu verkaufen. Das sind immerhin Privatpersonen und keine Händler, die Einkaufspreise haben und mit der Marge die sie verdienen auch Dinge, wie Marge, Garantie, Gewährleistung, Service anbieten. Die bekannte Plattform, sollte generell mehr gegen schwarze Schafe unternehmen....

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Eva am 31.12.2018 14:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jeder kann selbst entscheiden

    Angebot und Nachfrage. Für die heutige Silvestervorstellung mit Gernot und Niavarani wurden in EBay bis zum 10fachen des Originalpreises Tickets ersteigert. Wie gesagt: wenn ich was unbedingt will und es mir das wert ist...

  • Versaute Gesellschaft am 30.12.2018 18:34 Report Diesen Beitrag melden

    Geiz ist geil...

    ein Slogan mit durchschlagendem Erfolg Weit haben wir's gebracht von wegen "ruhige/besinnliche Weihnachtszeit"

  • Fred von Jupiter am 30.12.2018 15:27 Report Diesen Beitrag melden

    Moderne Marktwirtschaft

    Nur, weil die Geräte mit Aufschlägen auf diversen Plattformen angeboten werden, heißt das noch lange nicht, dass sie auch verkauft werden. Immerhin wird, während bei den Märkten vorne die Geräte nach Erreichens des Point of break even erreicht wurde, verschleudert werden, und damit erst der schnelle große Gewinn gemacht wird, hinten schon die nächsten Geräte neuester Generation containerweise in die Lager geschoben. Dadurch verfällt der Wert der gerade erworbenen Geräte binnen Minuten.

  • Fred von Jupiter am 30.12.2018 12:02 Report Diesen Beitrag melden

    Modernes Geschäftsmodell

    Saturn und Mediamarkt machen das Geschäft mit der Vermietung von Verkaufsflächen. Stellt Samsung nicht Geräte zur Verfügung, bekommt eben LG den Platz. Da werden dann Geräte containerweise reingeschoben. Sobald der point of break even erreicht wurde, wird die noch lagernde Ware verschleudert, um Platz für die nächste Generation zu schaffen. Genau diese Superaktionsware bringt den Gewinn. Wenn bei den privaten Spekulanten niemand kauft, hören die sehr schnell auf.

  • Mkubik am 29.12.2018 20:48 Report Diesen Beitrag melden

    An der Steuer vorbei..

    Ein Stück pro Käufer, Ausweispflicht und ein Jahr Wiederverkaufssperre für das erworbene Produkt. Viele Arbeiten nichts, und leben nur vom illegalen Handel und dem Sozialamt.