Metaller-KV

09. November 2018 07:52; Akt: 13.11.2018 11:07 Print

Verhandlungsstopp, Warnstreiks ab Montag

Weil sie sich "nicht ernstgenommen" fühlen, haben die Verhandler die Gespräche abgebrochen und setzen auf drastischere Mittel.

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Die Verhandlungen für die 130.000 Beschäftigten der metalltechnischen Industrie wurden am Donnerstagabend ergebnislos abgebrochen.

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"Nicht ernstgenommen"

"Wir fühlen uns von den Arbeitgebern nicht ernstgenommen, wenn bereits vereinbarte Verhandlungsergebnisse wieder zurück genommen werden und nach 40 Stunden noch immer kein ernsthaftes Angebot am Tisch liegt. Ein Angebot im letzten Moment telefonisch nachzureichen, ist nicht seriös und unprofessionell. So geht man mit Gewerkschaften nicht um", so die Verhandler Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Dürtscher (GPA-djp) in einer Aussendung.


Ab Montag werden in den Betrieben der Metalltechnischen Industrie (FMTI) die Betriebsversammlungen wieder aufgenommen und Warnstreiks durchgeführt. "Wenn die Auftragsbücher voll sind und die Beschäftigten fleißig arbeiten, ist es nicht wertschätzend, uns hinzuhalten. Offenbar verstehen die Arbeitgeber keine andere Sprache", so Wimmer und Dürtscher.

Verhandlungen werden fortgesetzt

Die Verhandlungen mit den anderen Fachverbänden werden inzwischen fortgesetzt und die Beschäftigten über den Verhandlungsstand informiert.

Noch ist nicht klar, in welchen Unternehmen die Arbeit niedergelegt wird.

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(lu)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mandi am 09.11.2018 08:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    FIXBETRAG

    warum müssen es immer Prozente sein FIXBETRAG für alle ist mein wunsch

    einklappen einklappen
  • Realist am 09.11.2018 08:50 Report Diesen Beitrag melden

    Streiks nicht wunderlich!!!

    Die Industriellenvereinigung der Metaller bieten eine Lohnerhöhung von 2,7% an und verstehen es nicht, dass die Arbeitnehmervertreter da nicht einsteigen??? Da ist ja gerade einmal die Inflation mit ein wengig + abgedeckt. Dies ist ja auf die Arbeitnehmer bezogen die reinste Verhöhnung. Gilt jetzt schon je mehr Wirtschaftswachstum, desto weniger Lohnerhöhung. Das ganze System läuft auf das hinaus, dass der Reiche immer reicher und der Arme noch ärmer wird. In Österreich wird ohnehin zu wenig gestreikt, man lässt sich zu viel gefallen.

  • Censorship am 09.11.2018 09:03 Report Diesen Beitrag melden

    Wolf hat Kreide gefressen...

    Der ÖGB will sich die nächste Watsche abholen? Wie ernst nahm der ÖGB, die AK ihre eigenen Arbeitnehmer, als sie zweimal Kollektivverträge erfanden, die ihre Angestellten noch schlechter stellten??

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Ulf Unzufrieden am 12.11.2018 13:46 Report Diesen Beitrag melden

    Ungerecht

    Metaller die ohnehin schon sehr gut bezahlt werden streiken, Arbeitnehmer/innen im Einzelhandel, Lager, Transport, Friseur um nur einige zu nennen, bekommen einen Hungerlohn und da wird nicht gestreikt, eigentlich eine Frechheit sowas!!!!!

  • Wolfgang W. am 10.11.2018 08:49 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    wenn mein ein stärker Arm es will dann stehen alle Räder still, BAWAG, Konsum ist nur als Beispiel zu nennen

  • Arbeitnehmer am 10.11.2018 07:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hauptsache schreien...

    Aber die von den bösen Gewerkschaften ausgehandelte Lohnerhöhung, egal, ob 2,7 oder was auch immer, die nehmt ihr dann schon, oder? Oder verzichtet ihr darauf? Hauptsache, dagegen wettern. Oder seid ihr Keppler alle Firmeninhaber? GSD gibt es sie NOCH! Und nein, ich bin kein Gewerkschafter, sondern ein kleiner Angestellter.

  • Nimmer Lang am 09.11.2018 15:37 Report Diesen Beitrag melden

    Am Boden bleiben, Mensch sein

    Komisch, wenn es einer Firma nicht so gut geht wollen die Gewerkschafter aber schon immer gleichen Lohn ist ja das Managment dran Schuld. Wenn es der Firma gut geht wollen die Gewerkschafter sofort daran beteiligt sein, ist ja Gewerkschafter verdienst, so wie bei der Bawag, dem Konsum und noch vielen

  • Nimmer Lang am 09.11.2018 15:28 Report Diesen Beitrag melden

    freie Gewerkschaft

    Hab immer mehr den Eindruck der ÖGB ist eine Geissel der SPÖ