Enkplatz

11. Mai 2019 11:13; Akt: 11.05.2019 20:31 Print

Brand in Simmering nach 10 Stunden unter Kontrolle

Gegen Mittag war in Simmering ein Feuer im Dachbodenbereich eines Mehrparteienhauses ausgebrochen. Erst am Abend entspannte sich die Lage.

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Etwa 180 Feuerwehrleute kämpften seit Samstagvormittag am Simmeringer Enkplatz gegen einen Brand: Aus ungeklärter Ursache brach ein Feuer in den oberen Stockwerken eines Hauses aus. Fotos und Videos zeigten schwere Beschädigungen im Dachbereich. Die Rauchsäule war kilometerweit zu sehen.

Die Einsatzkräfte waren mit 40 Fahrzeugen und 180 Mann vor Ort und bekämpften die Flammen über Drehleitern. Die Bewohner wurden ins Freie gebracht, das gesamte betroffene Gebäude evakuiert. Am frühen Nachmittag teilte die Polizei die gesamte Evakuierung des Enkplatzes mit. Eine 87-jährige Frau sowie eine vierköpfige Familie wurden mit leichten Rauchgasvergiftungen ins Spital gebracht.



Video: Polizeisprecher Harald Sörös über die Lage (Video3)

Dach eingestürzt

Ein Sprecher der Berufsfeuerwehr betonte die schwierigen Bedingungen für die Einsatzkräfte: In mehreren Wohnungen waren bereits Dacheindeckungen eingestürzt, es bestand Verletzungsgefahr durch herabstürzende Teile. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Nacht auf Sonntag an.


Video: Leserreporter Helmut R.

Die Straßenbahn-Linie 71 war an der Weiterfahrt gehindert. Die Simmeringer Hauptstraße war beim Enkplatz gesperrt. Gut zehn Stunden nach erster Alarmierung standen die Zeichen auf Entspannung: Laut Auskunft der Berufsfeuerwehr Wien (MA 68) war der Dachgeschossbrand in Simmering um 20 Uhr am Samstagabend, unter Kontrolle. Die "Alarmstufe 5" blieb aufrecht, und die Feuerwehr kämpfte weiter gegen die Flammen – der Brand war aber eingehegt, es ging sukzessive an Nachlöscharbeiten.


Video: Video3

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(cty)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • katja am 11.05.2019 11:37 Report Diesen Beitrag melden

    auffällig!

    es ist bemerkenswert, wie häufig es in wien brennt!

    einklappen einklappen
  • gerhard1062 am 11.05.2019 11:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Brände in Wien

    werden immer mehr, warum!?

    einklappen einklappen
  • Georg am 11.05.2019 12:14 Report Diesen Beitrag melden

    Das fällt schon auf

    In letzter Zeit nehmen die Brandstiftungen zu. Ein Schelm wer böses denkt.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Martin R. am 12.05.2019 01:12 Report Diesen Beitrag melden

    Brandschutz

    Ein Hoch auf alle Einsatzkräfte der Feuerwehr Rettung Polizei und den diversen Magistratsabteilungen für Gas usw.. Ihr seid Helden. Gleichzeitig fragt man, sich wie sowas passieren kann? Wieso werden Styrodur Platten oder ähnliches zur Thermosannierung verbaut? Diese Materialien ermöglichen doch erst solche Brände, da das Feuer über die Fassade oder das Dach sich weiter ausbreiten kann.

  • Margarete am 11.05.2019 21:05 Report Diesen Beitrag melden

    Hoffentlich fährt der 71 morgen

    wieder zum Muttretag auf den Zentralfriedhof.

    • Martin R. am 12.05.2019 00:51 Report Diesen Beitrag melden

      Egoismus

      Ihre Sorgen sind nach so einer Katastrophe wirklich Unangebracht. Wie egoistisch ist das. Viele brave hart arbeitende Wiener/innen haben alles verloren und Sie denken nur an Ihre Unannähmlichkeiten. BRAVO

    einklappen einklappen
  • chraska am 11.05.2019 20:30 Report Diesen Beitrag melden

    Riesenbrand in 1110

    adDerek: was die Kirche damit zu tun haben könnte, überlasse ich ihrer Fantasie. Es geht um den Zufall?, daß dort gerade eine ist.Ein Schwefelhölzchen wird kaum einen Großbrand verursachen. Müßten in den Wohnungen Brandbeschleuniger gewesen sein. Warum das?? Um ein einfaches Wohnhaus anzuzünden??So einenAufwand?Was ist denn Ihre Theorie???

  • Andreas am 11.05.2019 19:04 Report Diesen Beitrag melden

    Wird teuer

    Die betroffe Versicherung geht von einem Gesamtschaden von ca. 8 Millionen Euro aus.

  • Sabine M. am 11.05.2019 18:11 Report Diesen Beitrag melden

    Wünsche und Lob

    Ich wünsche allen Betroffenen viel Kraft, dass sie bald in ihre Wohnungen zurück können und sie nicht allzu viel verloren haben. Großen Lob an die Einsatzkräfte!