Luigi’s Mansion

13. Oktober 2018 16:03; Akt: 13.10.2018 16:03 Print

Luigi ist der ängstlichste Ghostbuster

Mit Staubsauger auf Geisterjagd – was auf dem GameCube funktionierte, macht sich auch auf dem Nintendo 3DS hervorragend.

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Der Klassiker stammt ursprünglich aus dem Jahr 2002 und war eines der ersten Spiele für den Nintendo GameCube. Mehr noch: Das Game musste das fehlende Mario-Spiel zum Launch der Konsole kompensieren. Das tat es aber nicht mit Jump-and-Run-Action, sondern einer Mischung aus Puzzles und leichten Survival-Horror-Elementen. All das kann jetzt auch unterwegs erlebt werden. Denn am Gameplay hat sich eigentlich nichts geändert. Nach wie vor zieht man als Marios ängstlicher Bruder Luigi los, um einer mysteriösen Geistervilla den Spuk auszutreiben. Zu diesem Zweck werden die spektralen Unholde in Ghostbusters-Manier eingesaugt - allerdings nicht mit einer Falle, sondern einem Staubsauger. Der Ablauf ist meistens gleich: Man betritt einen Raum, wird von Geistern überfallen und muss diese besiegen. Dazu ist es manchmal nötig, die individuellen Schwächen herauszufinden, um sie effektiv auszunutzen. Sind die Geister von der Taschenlampe geblendet, werden sie verwundbar und können eingesaugt werden. Übrigens: Ein bisschen Survival-Horror-Atmosphäre kommt dank des antiquierten Speichersystems auf. Denn ein Sichern des Spielstands ist nur bei Toad in der Villa und in Professor I. Gidds Labor möglich. Bei gröberen Fehlern kann aufgrund der fehlenden Autosave-Funktion schon mal ein bisschen Fortschritt verloren gehen. Zwischendurch kann man immer wieder in besagtes Labor reisen, um von dort aus den Trainingsraum zu betreten oder den neuen Koop-Modus zu starten. In diesem übernimmt der zweite Spieler eine grüne Glibber-Version von Luigi. Wenn beide Geisterjäger das Spiel besitzen, kann die gesamte Story zusammen durchgespielt werden. Für die Portierung hat Nintendo die Optik ordentlich aufpoliert und den Figuren neue Charaktermodelle verpasst. In Kombination mit der unheimlichen Musik kommt eine schöne Gruselstimmung auf Kinder-Geisterbahn-Niveau auf. Der 3DS ist noch lange nicht tot! Nintendo hält den Handheld hartnäckig am Leben - und dazu tragen natürlich auch Portierungen toller Games bei, die schon einige Jahre auf dem Buckel haben. Luigis Mansion ist hervorragend gealtert und auch unterwegs noch für einen kleinen Schauer gut. Es macht enormen Spaß, die Diorama-Räume der Geistervilla mit einem herrlich ängstlichen Luigi zu erkunden.

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Luigi’s Mansion 3 ist gerade für Nintendo Switch angekündigt worden, da erscheint auch schon der erste Teil der Kult-Serie für ein anderes Gerät des japanischen Traditionsentwicklers: den 3DS.

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Der Klassiker stammt ursprünglich aus dem Jahr 2002 und war eines der ersten Spiele für den Nintendo GameCube. Mehr noch: Das Game musste das fehlende Mario-Spiel zum Launch der Konsole kompensieren. Das tat es aber nicht mit Jump-and-Run-Action, sondern einer Mischung aus Puzzles und leichten Survival-Horror-Elementen. All das kann jetzt auch unterwegs erlebt werden.

Luigi macht sauber

Denn am Gameplay hat sich eigentlich nichts geändert. Nach wie vor zieht man als Marios ängstlicher Bruder Luigi los, um einer mysteriösen Geistervilla den Spuk auszutreiben. Zu diesem Zweck werden die spektralen Unholde in Ghostbusters-Manier eingesaugt – allerdings nicht mit einer Falle, sondern einem Staubsauger.

Der Ablauf ist meistens gleich: Man betritt einen Raum, wird von Geistern überfallen und muss diese besiegen. Dazu ist es manchmal nötig, die individuellen Schwächen herauszufinden, um sie effektiv auszunutzen. Sind die Geister von der Taschenlampe geblendet, werden sie verwundbar und können eingesaugt werden.

Anschließend wird die Umgebung nach Geld und Schlüsseln durchsucht – mit letzteren kann man in zuvor verschlossene Räume vordringen. Am Ende jedes Gebiets wartet ein Boss mit herrlich absurdem Design. So tritt man gegen überdimensionierte Geisterbabys oder unsichtbare Tentakelwesen an. Alles in bester Nintendo-Manier zuckerlbunt und charmant.

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Übrigens: Ein bisschen Survival-Horror-Atmosphäre kommt dank des antiquierten Speichersystems auf. Denn ein Sichern des Spielstands ist nur bei Toad in der Villa und in Professor I. Gidds Labor möglich. Bei gröberen Fehlern kann aufgrund der fehlenden Autosave-Funktion schon mal ein bisschen Fortschritt verloren gehen.

Zwischendurch kann man immer wieder in besagtes Labor reisen, um von dort aus den Trainingsraum zu betreten oder den neuen Koop-Modus zu starten. In diesem übernimmt der zweite Spieler eine grüne Glibber-Version von Luigi. Wenn beide Geisterjäger das Spiel besitzen, kann die gesamte Story zusammen durchgespielt werden. Nutzt man die Download-Play-Funktion, sind es nur die Bosskämpfe. Zu den neuen Extras zählt auch die Kompatiblität von Nintendos amiibo-Figuren, die Hilfsmittel wie Lebensenergie gewähren.

Für die Portierung hat Nintendo die Optik ordentlich aufpoliert und den Figuren neue Charaktermodelle verpasst. In Kombination mit der unheimlichen Musik kommt eine schöne Gruselstimmung auf Kinder-Geisterbahn-Niveau auf.

Fazit: Der Klassiker wird mobil

Der 3DS ist noch lange nicht tot! Nintendo hält den Handheld hartnäckig am Leben – und dazu tragen natürlich auch Portierungen toller Games bei, die schon einige Jahre auf dem Buckel haben. Luigi’s Mansion ist hervorragend gealtert und auch unterwegs noch für einen kleinen Schauer gut. Es macht enormen Spaß, die Diorama-Räume der Geistervilla mit einem herrlich ängstlichen Luigi zu erkunden.

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