Game Review

01. Februar 2018 15:19; Akt: 05.02.2018 13:12 Print

UFC 3: Roundhouse-Kick in die Herzen der MMA-Fans

von Phillip Platzer - Auf geht's ins virtuelle Octagon! EA Sports bringt uns mit UFC 3 wieder Blut und Schweiß direkt ins Wohnzimmer. Hier geht's zum Test!

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Für den neuen Titel hat man im Gegensatz zum Vorgänger-Spiel ein paar Kleinigkeiten verändert, die ein noch authentischeres Kampf-Gefühl bringen sollen. Auch der Karriere-Modus hat neue Facetten bekommen, die das Game noch runder machen. Wer sich bei UFC 3 einen Button-Masher erwartet, der wird bitter enttäuscht. Für Anfänger dauert es schon ein wenig, bis man alle Facetten der Steuerung drauf hat. Diese will unbedingt gelernt werden, sonst hat man im gnadenlosen Käfig nur wenig Chancen. Vor allem in der Stand-Up-Position hat man die Steuerung aber ein wenig vereinfacht. Somit kann man sich geschmeidiger durch das Octagon bewegen und entscheidenden Schlägen ausweichen. Das ist auch essentiell, denn man darf sich nicht nur auf die Offensive beschränken. Jeder Schlag kostet Ausdauer, auf die man besonders achten muss. Wenn der Balken leer ist, ist man viel schwerfälliger und auch angreifbarer. Kleine Mängel werden durch eine unglaublich gut umgesetzte Präsentation ausgemerzt. Schweißtropfen, Blut aus Platzwunden und blaue Flecken sehen genauso gut aus, wie die TV-Übertragung mit Einmärschen und Kommentatoren. Auch die Schläge und Kicks krachen schön laut und sehen sehr realistisch aus. Das UFC-Feeling wird von EA Sports perfekt in unsere Wohnzimmer übertragen. UFC 3 ist eine sehr gelungene MMA-Kampfsimulation, die neue Maßstäbe setzt. Selbst wenn es am Anfang nicht ganz so läuft, mit Geduld und harter Arbeit wird man ganz schnell in den Bann des Ultimate Fighting gezogen. Also ran an die Controller - IIIIIT'S TIIIIIME!!!

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Endlich ist es wieder soweit! Ab 2. Februar steigen wir mit UFC 3 ins virtuelle Octagon. Wir haben die Kampfsport-Simulation von EA Sports in einen kräftigen Submission-Hold genommen und auf Herz und Nieren auf der PS4 getestet.

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Für den neuen Titel hat man im Gegensatz zum Vorgänger-Spiel ein paar Kleinigkeiten verändert, die ein noch authentischeres Kampf-Gefühl bringen sollen. Auch der Karriere-Modus hat neue Facetten bekommen, die das Game noch runder machen. Wir beginnen aber mit den Basics.

Mit Taktik und Geduld zum Erfolg

Wer sich bei UFC 3 einen Button-Masher erwartet, der wird bitter enttäuscht. Für Anfänger dauert es schon ein wenig, bis man alle Facetten der Steuerung drauf hat. Diese will unbedingt gelernt werden, sonst hat man im gnadenlosen Käfig nur wenig Chancen.

Vor allem in der Stand-Up-Position hat man die Steuerung aber ein wenig vereinfacht. Somit kann man sich geschmeidiger durch das Octagon bewegen und entscheidenden Schlägen ausweichen. Das ist auch essentiell, denn man darf sich nicht nur auf die Offensive beschränken. Jeder Schlag kostet Ausdauer, auf die man besonders achten muss. Wenn der Balken leer ist, ist man viel schwerfälliger und auch angreifbarer.

Kleinere Mängel im Kampf-System

Es ist also sehr viel Geduld und Taktik gefragt, wenn man erfolgreich sein will. Die Action am Boden ist allerdings leider immer noch nicht ganz ausgereift. Es fällt auch auf, dass der Computer-Gegner bei Boden-Moves wesentlich weniger Ausdauer verbraucht, als man selbst. Für Fans von Aufgabegriffen haben wir auch schlechte Nachrichten: Die Engine ist nach wie vor sehr schwer zu bedienen, ein guter Rear-Naked-Choke führt also nur bei absoluten Meistern zur Aufgabe des Gegners.

Alle Game Reviews in der Übersicht!

Diese kleinen Mängel werden aber durch eine unglaublich gut umgesetzte Präsentation ausgemerzt. Schweißtropfen, Blut aus Platzwunden und blaue Flecken sehen genauso gut aus, wie die TV-Übertragung mit Einmärschen und Kommentatoren. Auch die Schläge und Kicks krachen schön laut und sehen sehr realistisch aus. Das UFC-Feeling wird von EA Sports perfekt in unsere Wohnzimmer übertragen.

Geniale Karriere

Prunkstück des Spiel ist wieder einmal der Karriere-Mode. Der beliebte Modus wurde um eine coole Komponente ergänzt: Man muss nicht nur Ausdauer und Technik trainieren, sondern sich auch selbst vermarkten. Auftritte bei Pressekonferenzen oder freche Tweets über künftige Gegner können zu schnellerem Erfolg führen.

Man muss allerdings aufpassen, dass man es nicht übertreibt. Zu viel Zeit im Trainingszentrum kann zu Verletzungen führen, zu vorlaute Social Media-Taktik kann einem bei einer Niederlage auf den Kopf fallen. Wie im Octagon macht es auch hier die Mischung aus.

Unser Fazit

UFC 3 ist eine sehr gelungene MMA-Kampfsimulation, die neue Maßstäbe setzt. Selbst wenn es am Anfang nicht ganz so läuft, mit Geduld und harter Arbeit wird man ganz schnell in den Bann des Ultimate Fighting gezogen. Also ran an die Controller – IIIIIT'S TIIIIIME!!!

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