Smartphone-Test

20. September 2018 14:54; Akt: 20.09.2018 14:54 Print

Fünf Gründe, sich das neue Mate 20 Lite zu holen

von Rene Findenig - Weitere Geräte der Mate-Serie zeigt Huawei am 16.Oktober in London. Das Mate 20 Lite gibt es aber schon – und es hat viel zu bieten.

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Der riesige 6,3 Zoll Bildschirm des Mate 20 Lite punktet zwar nicht mit Höchstauflösungen, FHD+ (2.340 x 1.080 Pixel) reicht für den Durchschnittsnutzer ab vollkommen aus. Bisher war Glas-Design fast ausschließlich der Oberklasse vorbehalten, in Einsteiger- und Mittelklasse gab es meist Metall- oder Plastikbodys. Beim Mate 20 Lite kommt dagegen ein Glasrücken, eingefasst in einen Metallrahmen, zum Einsatz. Als dezentes Designelement findet sich mittig eine Rillenstruktur, die den Fingerabdruckscanner und die leicht hervorstehenden Duo-Kameralinsen beinhaltet. Der Eindruck ist top, das Mate 20 Lite wirkt sehr hochwertig. Endlich gibt es in der Lite-Serie einen USB-C-Port, der herkömmliche Kopfhöreranschluss ist zu finden, ebenso Dual-SIM wenn keine Speichererweiterung verwendet wird. Bluetooth 4.2, NFC und WLAN-Unterstützung für 2,4 und 5 Gigahertz gibt es ebenso. Als Betriebssystem agiert das aktuelle Android 8.1 Oreo mit Huawei EMUI 8.2 Oberfläche. Top ist, dass der Bildschirmrand sehr schmal ist, was das Handy so erscheinen lässt, als würde die Vorderseite vollständig aus dem Display bestehen. Elegant gelöst, das kann nur das P20 Pro besser. Auch beim Akku hat Huawei mit 3.750 mAh nicht gegeizt, ein großer Wert für die Mittelklasse. Auch Vielnutzer kommen locker über den Tag, im Durchschnittsbetrieb kommt man sogar rund zwei Tage aus. Huawei hat dem Mate 20 Lite gleich zwei Selfie-Cams spendiert. Sie knipsen mit 24 Megapixel plus 2 Megapixel (ebenso auf der Rückseite). Während die eine Linse kontrastreiche und scharfe Aufnahmen knipst, sorgt die zweite für zusätzliche Tiefeninformationen. Das klappt in sehr hellen Umgebungen nicht immer perfekt, was aber auch bei anderen, teureren Geräten der Fall ist. An Bord ist auch eine Künstliche Intelligenz, die Fotomotive erkennt und verschiedene Verbesserungsmodi aktiviert. Hier macht Experimentieren Spaß, doch auch ohne KI-Unterstützung gelingen tolle Aufnahmen. Noch mit dabei im Paket: Schnellstartanleitung, Ladegerät, Headset, SIM-Stift, Kabel Typ C, TPU-Schutzhülle und TP Displayschutzfolie.

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Während die kommenden Mate-20-Modelle im Highend-Bereich angesiedelt sein werden, landet das Lite-Modell von Huawei um 399 Euro in der Mittelklasse. Dennoch hat es mehr zu bieten, als man eigentlich im Mittelfeld gewohnt ist, wie unser Test zeigt. Hier sind fünf Gründe, sich das Huawei Mate 20 Lite zu holen.

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Bisher war Glas-Design fast ausschließlich der Oberklasse vorbehalten, in Einsteiger- und Mittelklasse gab es meist Metall- oder Plastikbodys. Beim Mate 20 Lite kommt dagegen ein Glasrücken, eingefasst in einen Metallrahmen, zum Einsatz. Und das so gut verarbeitet, dass das Smartphone wie aus einem Guss wirkt.

Beeindruckend ist zudem die Größe, das Gerät mit 6,3 Zoll Display misst 75,3 x 158,3 Millimeter und ist dabei nur 7,6 Millimeter schlank. Der Rücken ist dem Mate 10 nachempfunden. Als dezentes Designelement findet sich mittig eine Rillenstruktur, die den Fingerabdruckscanner und die leicht hervorstehenden Duo-Kameralinsen beinhaltet. Der Eindruck ist top, das Mate 20 Lite wirkt sehr hochwertig.

Bezaubernder Bildschirm

Der riesige 6,3 Zoll Bildschirm punktet zwar nicht mit Höchstauflösungen, FHD+ (2.340 x 1.080 Pixel) reicht für den Durchschnittsnutzer ab vollkommen aus. Top ist, dass der Bildschirmrand sehr schmal ist, was das Handy so erscheinen lässt, als würde die Vorderseite vollständig aus dem Display bestehen. Elegant gelöst, das kann nur das P20 Pro besser.

Am oberen Rand findet sich ein Notch, der den Lautsprecher und die zwei (!) Selfie-Kameralinsen beinhaltet. Das Display spiegelt auch nur leicht und zeigt sich bis auf Extremsituationen sehr blickwinkelstabil. Farben und Kontraste sind gut, das 19,5:9-Format des LCD-Displays sorgt zudem dafür, dass der vorhande Bildschirmplatz bei den Inhalten optimal ausgenützt wird.

Starke Selfiekamera

Wie erwähnt hat Huawei dem Mate 20 Lite gleich zwei Selfie-Cams spendiert. Sie knipsen mit 24 Megapixel plus 2 Megapixel (ebenso auf der Rückseite). Mit den Kamera-Meistern kann man sich hier nicht anlegen, die Fotos – egal ob mit Haupt- oder Selfiekamera geschossen – sind aber sehr gut. Besonders auf der Selfie-Seite gibt es kaum eine solch starke Ausstattung in diesem Preissegment.

Während die eine Linse kontrastreiche und scharfe Aufnahmen knipst, sorgt die zweite für zusätzliche Tiefeninformationen. Daraus lassen sich bei Selfies tolle Bokeh-Effekte zaubern. An Bord ist auch eine Künstliche Intelligenz, die Fotomotive erkennt und verschiedene Verbesserungsmodi aktiviert. Hier macht Experimentieren Spaß, doch auch ohne KI-Unterstützung gelingen tolle Aufnahmen.

Ausdauernder Akku

Auch beim Akku hat Huawei mit 3.750 mAh nicht gegeizt, ein großer Wert für die Mittelklasse. Auch Vielnutzer kommen locker über den Tag, im Durchschnittsbetrieb kommt man sogar rund zwei Tage aus. Eine solch stolze Batterieleistung haben wir im Mittelklasse-Bereich noch sehr selten beobachten können, den Nutzer freut es!

Doch auch wenn die Batterie zur Neige geht, gibt es Gutes zu berichten. Das Mate 20 Lite unterstützt Schnellladung, sodass man schon nach einigen wenigen Minuten wieder gut 10 Prozent mehr Saft hat. Allerdings handelt es sich nicht um Huaweis noch schnellere Super-Charge-Technologie. Was Huawei hier aber an der Akkufront bietet, erwartet man eigentlich nur von weit teureren Smartphones.

Lobenswerte Leistung

Bei den technischen Details findet sich gehobene Mittelklasse im Smartphone, die aber perfekt zusammenspielt. Ein hauseigener Kirin 710 Octa-Core Chip wird von vier GB Arbeitsspeicher unterstützt. Der interne Speicher ist 64 GB groß und kann per MicroSD-Kartensteckplatz auf 256 GB erweitert werden. Zu Rucklern und Wartezeiten kann man das Mate 20 Lite kaum zwingen, selbst leistungsintensive Game-Apps laufen flüssig.

Die KI greift auch hier ein und weist dynamisch mehr Ressourcen zu, wenn eine App sie benötigt. Auch die sonstigen Features freuen: Endlich gibt es in der Lite-Serie einen USB-C-Port, der herkömmliche Kopfhöreranschluss ist zu finden, ebenso Dual-SIM wenn keine Speichererweiterung verwendet wird. Bluetooth 4.2, NFC und WLAN-Unterstützung für 2,4 und 5 Gigahertz gibt es ebenso. Als Betriebssystem agiert das aktuelle Android 8.1 Oreo mit Huawei EMUI 8.2 Oberfläche.

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