"Pussy Pairs"

15. April 2019 13:54; Akt: 15.05.2019 07:10 Print

Wienerin erfindet Schamlippen-Spiel

"Pussy Pairs" nennt sich ein neues Spiel, das auf dem aufklärerischen Werk einer Künstlerin beruht.

 (Bild: Screenshot Instagram)

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"Totschweigen ist nicht die Lösung," so heißt es in der Beschreibung des Projekts. Bereits seit zwei Jahren fertigt die Wienerin Gloria Dimmel Vulven aus Gips an. Aus dem besonderen Werk von der Künstlerin soll jetzt ein Gedächtnis-Spiel werden. 18 der Abdrücke werden für ein Set herangezogen.

Gesellschaftsspiel und Aufklärungsversuch

Das Spiel möchte einen Beitrag leisten, vorherrschende Mythen und Tabus aufzulösen und einen Dialog über ästhetische Zweifel zu fördern und stellt sexuelle Autonomie in den Mittelpunkt.

Die eingeleitete Crowdfunding-Kampagne hatte Erfolg. Innerhalb von zehn Tagen war das erste Funding-Ziel erreicht. „Angefangen hat alles mit Freundinnen, die darauf Lust hatten. Dann hat sich das über Instagram verbreitet und es sind immer mehr Menschen auf mich zugekommen“, erzählt Gloria im Gespräch mit "jetzt".



„Das Spiel soll sich auch dem Trend der ästhetischen Schamlippenkorrektur entgegenstellen."

Damit möchte die 25-Jährige einen Aufklärungsprozess einleiten. Es soll auf die Unterschiedlichkeit hingewiesen werden und Frauen mit möglichen Unsicherheiten eine Hilfe darstellen.
„Viele Frauen sind sehr unsicher. Ist ihre Vulva okay so, wie sie ist? Andere sind richtig unzufrieden, zum Beispiel damit, wie lang ihre Schamlippen sind.“


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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Daniel Smart am 15.04.2019 19:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hauptsache ...

    Bring das mal als Mann auf den Markt ... dann bist du sofort als Sexistisch abgestempelt

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  • Alex am 15.04.2019 17:21 Report Diesen Beitrag melden

    Warum

    Warum sind viele Frauen so besessen von ihrer Schamzone. Das ist was ganz normales, was bei jedem anders aussieht, aber immer schön ist. Aber vielleicht kann ich das als Mann einfach nciht so nachvollziehen. Meiner ist weder besonders groß noch super "schön" - aber bisher hat er seinen Job für alle Beteiligten immer erfüllt und niemanden enttäuscht - und anders herum, habe ich schon viele Vaginas gesehen, alle unterschiedlich, aber alle toll. Naja - Frauen definieren sich wohl einfach sehr über Details an ihrem Körper - interessanterweise fallen diese aber nur ihnen selber auf.

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  • Heimatland am 15.04.2019 15:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kunstprojekt - womöglich gefördert?

    Hat doch nichts mit Aufklärung oder Autonomie zu tun, sondern ist nur pervers!

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Blackstone am 16.04.2019 17:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schlurp

    Da komme ich gar nicht zum spielen, mir rinnt das Wasser jetzt schon zusammen!

  • guziwuzi am 16.04.2019 10:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das ist kein Spiel..

    ich glaube das sind eher Bieruntersetzer für ein Bordell

  • Jan Frederic Czatorisky am 16.04.2019 07:38 Report Diesen Beitrag melden

    Zur Erinnerung

    ... und dann wundert sich die Sargnagel wieder ...

  • Einzeller am 16.04.2019 01:35 Report Diesen Beitrag melden

    Der Feminismus schreitet voran

    Manche Leute merken wirklich nicht mehr, wie degeneriert unsere Gesellschaft schon ist.

    • silver. am 16.04.2019 04:28 Report Diesen Beitrag melden

      "degeneriert"

      Uiii, vorsicht, das war auch ein böses Wort der Nadsies :DDD

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  • Florian am 15.04.2019 20:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unnötig

    Wieviel "Kunst"förderung der Stadt Wien da wohl geflossen ist??