Abenteuer-Urlaub

30. Juni 2017 11:03; Akt: 30.06.2017 11:54 Print

Frei Campen: Das können Sie hier vergessen

Die Campingbestimmungen sind in Europa unterschiedlich geregelt. Im Norden sind die Gesetze um einiges lockerer als im Süden.

In Frankreich ist das Zelten in Küstennähe verboten (Bild: imago stock & people)

In Frankreich ist das Zelten in Küstennähe verboten (Bild: imago stock & people)

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Campen verbindet man mit Freiheit. Doch das bedeutet nicht, dass alles erlaubt ist. Will man unter dem Sternenhimmel übernachten, dann muss man auch strikte Gesetze befolgen. Daniel Kunc vom Österreichischen Camping Club (ÖCC) weiß, dass die Bestimmungen zum Campen in Europa unterschiedlich geregelt sind.

Norden lockerer als der Süden

Es gibt ein Nord-Süd-Gefälle was die Gesetze bezüglich Wildcamping betrifft. So darf man in Schweden und Norwegen mit kleinen Einschränkungen mehrere Nächte in der freien Natur verbringen. Je südlicher es wird, desto strenger wird es auch. In Belgien darf man zwar auch abseits offizieller Stellplätze campen, jedoch höchstens 24 Stunden am Stück, in Deutschland sind es nur zehn.

In Italien braucht man eine örtliche Genehmigung, wenn man auf Straßen oder Parkplätzen übernachten will. In Frankreich ist das Campen in Küstennähe verboten. Kroatien, Portugal und Griechenland sind sehr strikt: Außerhalb von gekennzeichneten Campingplätzen ist das Campen ohne Ausnahme verboten.

Immer vorher informieren

Grundsätzliche Regeln existieren jedoch auch. Das Übernachten unter freiem Himmel ist in Nationalparks und Naturschutzgebieten, sowie auf landwirtschaftlich genutzten Flächen nicht erlaubt. Will man im Garten einer Privatperson Campen, dann braucht man ein Einverständnis des Eigentümers.

Um sich Ärger und mögliche Strafen zu ersparen sollte man offizielle Camping- und Stellplätze nutzen. Wenn man doch ein echtes Abenteuer will, sollte man sich in jedem Fall vor der Reise über die jeweiligen Bestimmungen des Landes informieren.

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(ds)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • John C am 30.06.2017 17:23 Report Diesen Beitrag melden

    Freiheit?

    Man möchte damit wohl die Leute zwingen Geld zu bezahlen damit Steuern fliessen. "Freiheit" gibt es leider fast nur gegen Geld.

  • Gerry am 30.06.2017 22:25 Report Diesen Beitrag melden

    Zeiten ändern sich.....

    Kann mich noch erinnern als 20 jähriger waren wir in Gars am Kamp wild campen direkt am Wasser, der Jagdaufseher kam vorbei und sagte nur passt bitte mit dem Lagerfeuer auf, ja das war 1977, heute darfst nicht Mal mehr in einen Strauch pinkeln wenns wirklich drückt.

  • Aliii am 11.08.2017 13:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Selber schuld!

    Die Leute sind selber schuld, war in Schweden Feuer und campen mit Einschränkungen erlaubt. -Tja über Scheiße, es liegt Mist herum und das Feuer hat teilweise 20 qm rund um die Feuerstelle beschädigt (außer Kontrolle geraten) -es ist wie es immer ist einige nutzen zu viel Freiheit aus und andere müssen büßen.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Aliii am 11.08.2017 13:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Selber schuld!

    Die Leute sind selber schuld, war in Schweden Feuer und campen mit Einschränkungen erlaubt. -Tja über Scheiße, es liegt Mist herum und das Feuer hat teilweise 20 qm rund um die Feuerstelle beschädigt (außer Kontrolle geraten) -es ist wie es immer ist einige nutzen zu viel Freiheit aus und andere müssen büßen.

  • Gerry am 30.06.2017 22:25 Report Diesen Beitrag melden

    Zeiten ändern sich.....

    Kann mich noch erinnern als 20 jähriger waren wir in Gars am Kamp wild campen direkt am Wasser, der Jagdaufseher kam vorbei und sagte nur passt bitte mit dem Lagerfeuer auf, ja das war 1977, heute darfst nicht Mal mehr in einen Strauch pinkeln wenns wirklich drückt.

  • John C am 30.06.2017 17:23 Report Diesen Beitrag melden

    Freiheit?

    Man möchte damit wohl die Leute zwingen Geld zu bezahlen damit Steuern fliessen. "Freiheit" gibt es leider fast nur gegen Geld.