Keine Entwarnung

02. November 2018 08:04; Akt: 02.11.2018 08:39 Print

Kärnten zittert vor weiteren Regenfällen

Nach den schweren Unwettern in Kärnten gibt es weiterhin keine Entwarnung. In den nächsten Tagen wird zwar kein Hochwasser erwartet, mit Regen ist aber zu rechnen.

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Das Gail-, Drau-, Lesach- und das Mölltal wurden besonders schwer getroffen. Die Aufräumarbeiten werden durch weiteren Regen erschwert. Starkregen, Hochwasser und Sturm verwüsteten weite Teile des Landes. Das Lesachtal ist weiterhin von der Außenwelt abgeschnitten. Hochwasser in Hermagor. Bilder aus Hermagor... Das Bild der Webcam zeigt die aktuelle Lage in Dellach im Drautal ? das Landschaftsbild ist vom Hochwasser gezeichnet. (Quelle: Foto-Webcam.eu) Die Situation in Lavamünd. Das Dach des Zeughauses wurde abgetragen. Das Dach der Festung Hohensalzburg wurde zum Teil abgetragen. ...und für schlimme Schäden gesorgt. Der Sturm hat am Dienstag die Stadt Salzburg erreicht.... In der Stadt wurde Großalarm ausgelöst. Einsatzkräfte in Oberdrauburg. Die Möll und die Drau sind an mehreren Stellen über die Ufer getreten. Das angekündigte Hochwasser ist eingetreten. In Rattendorf wurde Zivilschutzalarm ausgelöst. Die Freiwilligen Helfer stehen im Dauereinsatz. In Rattendorf (Hermagor) mussten zahlreiche Bewohner aus ihren Häusern evakuiert werden. Sie wurden in der Nacht in einem Rüsthaus untergebracht. Der tiefergelegene westliche und nördliche Bereich des Dorfes wurde mit Wasser überflutet. Die Einsatzkräfte retteten in letzter Minute auch die verängstigten Tiere aus den bereits überfluteten Ställen. Auch orkanartiger Sturm sorgte für zahlreiche Schäden. Tausende Haushalte waren ohne Strom. Muren gingen ab. Kärnten in Alarmbereitschaft. Sämtliche Schulen, Kindergärten und Horte bleiben am Dienstag gesperrt. Nach der Sitzung des Landeskoordinationsausschusses in Kärnten haben sich die Einsatzkräfte gewappnet für das Hochwasser gezeigt. Bereits Samstagabend hat der Verbund die Wasserpegel in den Stauseebecken in Edling, Ferlach und im Bereich der Annabrücke auf Niedrigststand gesenkt. Im Bild: Niedriger Pegelstand am Völkermarkter Stausee. "Umgestürzte Bäume, verlegte Bundes- und Landesstraßen, gerissene Stromleitungen und abgedeckte Objekte bestimmen das Einsatzgeschehen", heißt es am Sonntag. Es gibt massive Schäden an Gebäuden, öffentlichen Verkehrswegen und vor allem im Forst. Zahlreiche Dächer wurden vom Sturm abgetragen. Bäume wurden umgerissen. Etwa 190 Florianis standen alleine am Vormittag im Einsatz. Straßen mussten aufgrund umgestürzter Bäume gesperrt werden. Die Florianis haben alle Hände voll zu tun. Zahlreiche Häuser wurde abgedeckt, die Freiwilligen Helfer haben alle Hände voll zu tun. Straßen sind zum Teil gesperrt. Die Feuerwehren im Unwetter-Einsatz. In Ferlach haben orkanartige Sturmböen zudem dafür gesorgt, dass zahlreiche Häuser abgedeckt und Bäume umgerissen wurden. Die Stadtgemeinde rät der Bevölkerung, lieber zuhause zu bleiben. Bäume wurden vom Sturm mitgerissen. Zahlreiche Dächer wurden abgetragen. Hochwasser in Kärnten. Seit dem führen Morgen ist die FF Kötschach-Mauthen im Hochwassereinsatz. Starkregen sorgt für Überschwemmungen. Unwetter mit Starkregen und Sturm sorgen Kärnten und Osttirol für Verwüstungen. Aktuelle Abflusssituation an Kärntens Flüssen - Abfluss in m³/s

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Starkregen, Hochwasser und Sturm verwüsteten weite Teile in Kärnten. Im Mölltal wurde am 1.November erneut Zivilschutzalarm ausgerufen - "heute.at" berichtete.

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Auch in den nächsten Tagen kann es vor allem im Süden Österreichs wieder zu heftigen Regenfällen kommen. Für Kärnten gibt es vorerst (noch) keine Entwarnung.

Zwar werde kein Hochwasser erwartet, da die Böden aber aufgeweicht sind und keine weiteren Wassermengen mehr aufnehmen können, könnten jederzeit Muren ausgelöst werden, erklärte Katastrophenschutz-Koordinator Gamsler im Ö1-Morgenjournal.

Lesachtal abgeschnitten

Derzeit seien im Lesachtal weiter zehn Gehöfte von der Außenwelt abgeschnitten. Auch die Region Eisenkappel sei schwer von den Unwettern betroffen. Zahlreiche Haushalte müssen zudem noch weiterhin ohne Strom auskommen.

Auf der Seite der Aktuellen Unwetterwarnungen für Österreich heißt es: "Bis Freitag liegen die prognostizierten Niederschlagsmengen im Gailtal und im Oberen Drautal bei 40 bis 50 mm und können in Kammlagen auch darüber liegen. In den Hohen Tauern und den Karawanken werden ca. 30 bis 40 mm erwartet, in den übrigen Landesteilen liegen die Niederschlagsprognosen bei 15 bis 25mm".

Prognose für das Wochenende

Am Samstag dominieren zu Beginn verbreitet die Wolken und örtlich fällt im Süden und Osten noch ein wenig Regen. Tagsüber stellt sich weitgehend trockenes Wetter ein und im westlichen Bergland machen die Wolken der Sonne Platz. Gegen Abend lockert es auch im Südosten auf, nördlich der Alpen bleibt es dagegen oft ganztags trüb. Der Wind weht mäßig aus östlicher Richtung und die Temperaturen erreichen 10 bis 18 Grad.

Sonntag

Der Sonntag beginnt in den Niederungen vielerorts mit Nebel. Im Tagesverlauf setzt sich an der Alpennordseite und im Osten bei lebhaft auffrischendem, föhnigem Südostwind die Sonne durch, zumindest vorübergehend gibt es aber auch von Osttirol bis zur Weststeiermark etwas Sonnenschein. Die Temperaturen liegen deutlich über dem Mittel und steigen auf 12 bis 21 Grad mit den höchsten Werten im südlichen Traunviertel.

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(red)

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