Niederösterreich

18. Juli 2018 06:11; Akt: 18.07.2018 08:27 Print

Eisenstange-Attacke: Täter per WhatsApp betreut

Weil er im Heim St. Gabriel unzufrieden war, attackierte ein Mann einen Betreuer mit einer Eisenstange. Der Afghane wurde verlegt, ist wieder unglücklich, bekam nun einen Termin- via WhatsApp.

 (Bild: privat, Thomas Lenger)

(Bild: privat, Thomas Lenger)

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Nachdem „Meißl-Mord“, der Attacke auf Kinder ("Heute" berichtete) hatte im Juni ein Afghane mit einem Eisenstangen-Angriff im Heim St. Gabriel (Bezirk Mödling) für einen Polizei-Großeinsatz gesorgt. Grund: Er war mit der Verlegung nicht einverstanden („Heute“ berichtete).

Umfrage
Betreuung und Terminvereinbarung per Du und via WhatsApp - was halten Sie davon?
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Insgesamt 258 Teilnehmer

Der junge Flüchtling zog schließlich ins ÖJAB-Haus nach Mödling, muss sich dort an strengere Regeln halten, war bzw. ist daher unzufrieden und reklamierte.

Eine Betreuerin (Psychologin) von der zuständigen Abteilung des Landes (GS 6) lud den jungen Asylwerber und seinen Freund mit Alkoholproblem zu einem klärenden Gespräch ein, duzt den jungen Mann, bedauert, dass sie nicht zu ihm kommen könne und schlägt ihm mehrere Termine vor (siehe Auszug aus der Nachricht oben). Eine andere Betreuerin dazu: „In Mödling muss der junge Herr jetzt in der Früh aufstehen, einen Kurs besuchen und das passt ihm nicht. Unfassbar, dass die Psychologin ihn per Du und via WhatsApp zu einem Termin einlädt.“

Aus dem Büro der zuständigen Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SP) heisst es dazu: „Einen Klienten via WhatsApp zu verständigen ist natürlich nicht üblich und darf nicht sein.“

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Johann am 18.07.2018 06:59 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    "In Mödling muss der junge Herr jetzt in der Früh aufstehen, einen Kurs besuchen und das passt ihm nicht." Diesen Satz muss man mehrmals lesen, einfach unfassbar.

    einklappen einklappen
  • zimbo am 18.07.2018 06:52 Report Diesen Beitrag melden

    Der tägliche Asylwahnsinn

    Whatsapp ist unser geringstes Problem.

  • echtjetzt am 18.07.2018 08:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    echt jetzt?

    Er war mit der Verlegung nicht einverstanden?!?!?! Entschuldigung aber haben wir wirklich so einen Klopfer das jeder Asylant bei uns alles tun und lassen kann aber auf den Österreicher/in wird gepfiffen?!?!?!?!

Die neuesten Leser-Kommentare

  • TantePolly am 18.07.2018 10:18 Report Diesen Beitrag melden

    So einen Klienten via WhatsApp zu

    verständigen ist natürlich wesentlich sicherer als ein persönlicher Kontakt.

  • Roman F am 18.07.2018 09:25 Report Diesen Beitrag melden

    "Arbeitsbeziehung"?...

    Für mich wirkt das fast so, als ob die Frau Betreuerin mehr als eine Arbeitsbeziehung zu ihrem Schützling aufgebaut hat...

  • Ehklar am 18.07.2018 09:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur ich

    ICH verstehe diese armen Menschen! Wir hätten auch Heimweh und wollten nach Hause. Beenden wir ihren Schmerz, schaffen wir ALLE NACH HAUSE!

  • YYYY am 18.07.2018 09:05 Report Diesen Beitrag melden

    XXXX

    Das währe der klassische Grund warum der nicht's mehr in österreich verloren hat. Und meist sind es die Afghanen ,die haben nicht Krieg Solln sich nach Hause schleichen

  • Ehklar am 18.07.2018 09:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur ich

    Ich verstehe, dass so viele unglücklich sind! Wären wir auch! Wir würden auch gerne nach Hause ! Beenden wir die Qualen des Heimwehs! SCHAFFEN WIR ALLE ZURÜCK!