Polizisten attackiert

05. April 2018 11:14; Akt: 10.04.2018 08:51 Print

FPÖ streicht Asylwerber nach Tat Grundversorgung

Ein irakischer Asylwerber (32) hatte in der Nacht auf Donnerstag in Rosenburg (Horn) einen Polizisten angegriffen und verletzt. Für die FPÖ ist das Maß voll.

Ein Polizist wurde bei dem Angriff verletzt. (Bild: Archiv/Symbolbild)

Ein Polizist wurde bei dem Angriff verletzt. (Bild: Archiv/Symbolbild)

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FPÖ-Sicherheitslandesrat Gottfried Waldhäusl zieht nach der Attacke des Irakers auf die heimische Exekutive Konsequenzen. "Ich habe die zuständige Abteilung angewiesen, ihm die Grundversorgung zu streichen", so Waldhäusl. Gleichzeitig kündigt er an, dass der mutmaßliche Täter von der Privatunterkunft in einen kontrollierten Vollzug übersiedelt und das Verfahren zur Aberkennung der Asylberechtigung beschleunigt wird.

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"Nachdem die Justiz auch beim diesem Vorfall nur mit einer Anzeige auf freiem Fuß reagieren konnte", drängt Gottfried Waldhäusl darauf, "dass die gesetzliche Handhabe zum Schutz unserer Landsleute rasch verbessert werden muss". Das "Wegsperren solcher Menschen" sei für ihn "die einzige Möglichkeit, um unsere Landsleute zu schützen."

Nicht die erste Konsequenz

Wie berichtet wurde die Polizei nach Randalen zu einer Wohnung in Rosenburg gerufen. Als die Beamten von Ali A. den Ausweis verlangten, schimpfte er auf die "Scheiß Polizei", zeigte sich aggressiv, spuckte die Polizisten an. Bei der Festnahme wehrte er sich so heftig, dass ein Polizist verletzt wurde. Folge: Anzeige auf freiem Fuß wegen schwerer Körperverletzung, Widerstand gegen die Staatsanwalt und Sachbeschädigung.

Waldhäusl ist für solche Streichungen bekannt. Erst kürzlich ließ er wissen, dass die beiden Asylwerber aus dem Tullner Vergewaltigungsprozess keine Leistungen aus der niederösterreichischen Grundversorgung bekommen. Die beiden Flüchtlinge waren wegen Vergewaltigung einer 15-Jährigen angeklagt. Sie wurden im Zweifel freigesprochen.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Vota am 05.04.2018 11:43 Report Diesen Beitrag melden

    Richtig!

    Ich bin begeistert! Genau so gehört es sich! Genau so!

  • Anna am 05.04.2018 11:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Veltliner

    Bravo, diesen Mann würde ich sofort zum Justizminister wählen. Dann wäre Schluß mit "Anzeige am freien Fuß"!

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  • katja am 05.04.2018 11:42 Report Diesen Beitrag melden

    danke, herr waldhäusl!

    endlich passiert etwas vernünftiges!

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Rob am 08.04.2018 16:52 Report Diesen Beitrag melden

    Waldhäusel ist kein Richter und darf sich auch nic

    Was macht man mit den vielen Österreicher die ähnliche Straftaten begehen? Arbeitslosengeld oder Mindestsicherung streichen? Es gibt nur eine Instanz die Verurteilen darf und der Ausmaß der Strafe feststellen kann. Dafür gibt es das Gericht. Doppelbestrafung in Einzelfällen ist nicht erlaubt und unerwünscht.

    • Hatnixmitnixzutun am 21.04.2018 12:05 Report Diesen Beitrag melden

      Schwaches Argument

      Das jedes Land auch eigene Kriminelle hat leugnet sicher keiner. Aber sich auch welche zu importieren,das ist an Blödheit kaum zu übertreffen. Und zum Tjema Strafen. Wenn man dich nicht an Spielregeln oder Gesetze hält,kann auch sehr wohl jeden Einheimischen das Sozislgeld gestrichen oder gekürzt werden. Und das bestimmt ja auch kein Richter.

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  • Peter Lüdin am 08.04.2018 10:46 Report Diesen Beitrag melden

    Sehr gut!

    Die frei werdenden Gelder umgehend bedürftigen Einheimischen zukommen lassen.

  • Robert Schiller am 07.04.2018 18:22 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Wenn eine Tat eines Asylbewerber zweifelsfrei nachgewiesen ist sollte ihm alles gestrichen und ein Ticket in die Heimat ausgehändigt werden !! Weiter so !!!

  • Mike Hagel am 06.04.2018 23:05 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Finde ich einfach klasse. Wegen mir darf das gern öfters durchgesetzt werden

  • Ronald Oborowicz am 06.04.2018 21:17 Report Diesen Beitrag melden

    FPÖ streicht Asylbewerber nach Tat Grund

    Herr Seehofer ,nehmen Sie sich an diesem konsequenten Durchgreifen mal ein Beispiel. Da wird was unternommen und nicht nur lauwarme Luft ausgeatmet. Die Leute in unserem Nachbarland haben noch Rückrad und versuchen das eigene Volk zu schützen.Und Sie? Jetzt noch lautes Getöse,na klar,ist bald Wahl,aber danach,das gleiche höfische Ducken vor Ihrer Rautefrau wie bisher.