Amstetten

14. März 2019 07:30; Akt: 14.03.2019 07:56 Print

Krätze in Berufsschule: Rund 10 Schüler betroffen

Skabies ist weiter im Vormarsch: In der Landesberufsschule Amstetten sollen über zehn Teenager betroffen sein. Laut Land NÖ sei alles unter Kontrolle.

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Ungebetene Gäste in den Zimmern bzw. bei den Bewohnern des Internats der Landesberufsschule Amstetten: Mittlerweile sollen 13 Schüler von der Krätze betroffen sein, ein Zimmer des Internates wurde fix gesperrt. Angeblich soll auch ein zweites Zimmer betroffen sein. Der Direktor der Schule verwies auf "Heute"-Anfrage an die zuständige Landesstelle.

Das sagt das Land NÖ

"Skabies ist prinzipiell nicht meldepflichtig und gut behandelbar.
In der LBS Amstetten sind Schüler eines Zimmers des Schülerwohnheims betroffen und werden medizinisch behandelt. Vonseiten der Direktion der Schule und der Verwaltung des Schülerwohnhauses wurden alle notwendigen Maßnahmen getroffen, um eine Ausbreitung oder Ansteckung in der Schule und im Schülerwohnhaus zu unterbinden", berichtet Marion Gabler Söllner vom Land NÖ gegenüber "Heute".

Häufung von Krätze-Fällen

Auch in anderen Schulen in Niederösterreich sollen Skabies-Fälle aufgetreten sein. Das wollte Gabler Söllner weder bestätigen noch dementieren: "Dazu gibt es keine Fallzahlen", so der knappe Kommentar.

Wie berichtet ist Skabies in NÖ und in ganz Österreich stark im Vormarsch - bereits vor Monaten hat ein renommierter Apotheker aus St. Pölten Alarm geschlagen. Auch in Wien ist die Krätze im Vormarsch - mehr dazu hier. Auch in der Steiermark kämpft man mit der Krankheit - mehr dazu hier.

Was genau die Krätze ist, wie man die Krankheit behandeln kann und wie man sich am besten schützt lesen Sie bei Netdoktor.

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(Lie, wes)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mussdassein am 14.03.2019 08:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Neinsowas

    Die Krätze war in Österreich ausgerottet. Nun wurde sie wieder eingeschleppt.

    einklappen einklappen
  • Alternative am 14.03.2019 09:07 Report Diesen Beitrag melden

    hat nix mit nix zu tun

    Das alles seit 2015. Welch ein Zufall .. so bunt . so bereichernd .. wertvoller als Gold ...

    einklappen einklappen
  • Alessia am 14.03.2019 10:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wahrheit statt Volksverdummung

    Selbstverständlich besteht ein direkter Zusammenhang mit der starken Zuwanderung aus Ländern, wo Krätze noch immer stark verbreitet ist. Dass die bei uns längst nicht mehr existierende Krankheit eingeschleppt wurde, ist Fakt, und es ist definitiv ein Fehler, dies ständig für die Öffentlichkeit herunter zu spielen. Ebenso ist die Behauptung, es handle sich um keine schwere Erkrankung, die einfach zubehandeln wäre, unrichtig. Patienten leiden oft sehr an den starken Symptomen; die Krankheitsdauer beträgt trotz konsequenter Therapie häufig mehrere Monate. Die zuständigen Stellen sollten aufhören zu bagatellisieren. Die Menschen haben das sowieso längst durchschaut.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • myopinion am 14.03.2019 11:42 Report Diesen Beitrag melden

    Krätze Schule

    Es wurde ja schon eine Studie erstellt, dass die Zuwanderung damit nichts zu tun hat. Wer ´s glaubt... Das so etwas nicht meldepflichtig ist, finde ich bedenklich, immerhin ist dieser "Befall" recht langwierig weg zubekommen und sehr peinlich und unangenehm, für Betroffene. Ich jedenfalls hab meine Jacke heute nicht aufgehängt beim Zahnarzt und lieber in den Rucksack gestopft....

  • Claudia82 am 14.03.2019 10:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super

    Na toll wir Eltern haben jetzt auch ne Mail bekommen ,dass in der Schule von unseren grossen auch Einzelfälle von Krätze aufgetreten ist !!!Na ich freu mich !!!

  • Schaden fürs Land am 14.03.2019 10:29 Report Diesen Beitrag melden

    Häufung von Krätze-Fällen

    Das die Krätze wieder ausgebrochen ist, liegt wahrscheinlich am unhygienischen Österreicher selbst. Was werden sich die Menschen denken, die nach Österreich fliehen wollen? Die werden es sich bei der Gefahr hier sich mit Kretze anzustecken zweimal überlegen nach Österreich zu kommen. Dabei würden wir die Facharbeiter, Spezialisten und Pensionssicherer so dringend brauchen.

  • Alessia am 14.03.2019 10:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wahrheit statt Volksverdummung

    Selbstverständlich besteht ein direkter Zusammenhang mit der starken Zuwanderung aus Ländern, wo Krätze noch immer stark verbreitet ist. Dass die bei uns längst nicht mehr existierende Krankheit eingeschleppt wurde, ist Fakt, und es ist definitiv ein Fehler, dies ständig für die Öffentlichkeit herunter zu spielen. Ebenso ist die Behauptung, es handle sich um keine schwere Erkrankung, die einfach zubehandeln wäre, unrichtig. Patienten leiden oft sehr an den starken Symptomen; die Krankheitsdauer beträgt trotz konsequenter Therapie häufig mehrere Monate. Die zuständigen Stellen sollten aufhören zu bagatellisieren. Die Menschen haben das sowieso längst durchschaut.

  • Lisa am 14.03.2019 10:02 Report Diesen Beitrag melden

    Alles Zufall und Einzelfälle

    In den 70er Jahren hatten wir ebenfalls nach Massenzuwanderungen die Krätze . Danach war sie ausgestorben, bis jetzt als die nächste Massenzuwanderung stattfand. Ist natürlich alles Zufall.......Die Köpfläuse gab es auch erst wieder in den 70ern. Nach den Ferien wo viele auf Heimaturlaub waren ......alles nur Zufall, und bitte keine Diskriminierung. Als Einheimischer bleibst über.