Niederösterreich

08. Januar 2019 19:15; Akt: 09.01.2019 06:22 Print

Mord an Frau: Kinder mussten Tat mitansehen

Äußerst brutal soll der 37-Jährige auf seine Frau losgegangen sein: Er stach auf die 40-Jährige ein, sie flüchtete, im Stiegenhaus ging das Blutbad weiter. Daneben: vier Kinder.

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Schrecklich dürfte sich die Bluttat im Amstettener Ortsteil Greinsfurth-Mauer abgespielt haben: Der streng gläubige Österreicher (Anm.: ein türkischstämmiger Mann, der aus Tirol ins Mostviertel gekommen war) stach in der Küche auf seine Gattin ein, drei Kinder (1, 3, 9) mussten die Bluttat mitansehen. Die Frau rannte mit den Kindern hinaus, der Mann stach erneut zu und ließ seine Gattin liegen. Nachbarn hörten die Schreie und alarmierten schließlich die Polizei.

Die Frau wurde noch ins Spital gebracht ("Heute" berichtete), starb dort aber wenig später. Der Mann verschanzte sich rund eine 3/4 Stunde in der Wohnung, ließ sich dann von der Cobra festnehmen.

User warnten vor Mordverdächtigem in Amstetten

Punschtrinker bekehrt

Das Pärchen war im Ort bekannt, sie war zum Islam konvertiert, war verschleiert, sprach aber bodenständigen Dialekt. Auch hatte der tatverdächtige 37-Jährige bereits Besuch von der Polizei erhalten – der Verfassungsschutz hatte ihn bereits im Visier. Der Mann ging laut Zeugenberichten von Haus zu Haus, stand an Kreuzungen, wollte andere Menschen von seinem Glauben überzeugen.

Auch auf Weihnachtsmärkten soll der Mann gesichtet worden sein, zu Punschtrinkern gesagt haben: "Schütt das weg, schütt das weg!"


(Video: privat)

Jürgen Wahl von der Initiative "Muss das sein, liebes Amstetten": "Vier Tage vor Weihnachten wurde er vom Adventmarkt verwiesen. Es wurden in der Folge auch E-Mails an die örtliche Politik geschrieben, aber es hieß, er sei ein harmloser, religiöser Fanatiker." Auf der Facebook-Seite der Initiative wird der Verdächtige nicht als harmlos beschrieben. Eine Frau schreibt: "Mein Kind und ich wurden beim Spazieren gehen von ihm belästigt." Auch ein Mann meldet sich zu Wort: "Wenn ich das schon lese: er war nicht aggressiv. Bezirkshauptmannschaft, Polizei, Jugendschutz, alle waren seit einem Jahr informiert – ein Totalversagen der Behörden."

Der Ortvorsteher (SP) bestätigt: "Ja, er war bekannt und auffällig."Aber der SP-Mann sagt, dass der Mann eben nicht aggressiv gewesen sein soll. Der Mordfall wird womöglich erneut auch den Verfassungsschutz beschäftigen.

Zur Stunde wird der Verdächtige bei der Polizei vom Landeskriminalamt verhört. Das Motiv für das Gewaltverbrechen ist noch unbekannt, die Polizei wird Mittwochfrüh Details bekannt geben. Laut "Heute"-Infos dachte die 40-Jährige über eine Trennung nach.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • ray becker am 08.01.2019 19:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    so schauts aus

    weil wir aus schuld der 30er jahre heute noch jedem hinten reinkriechen um nur ja nicht als antisemitisch angeprangert zu werden. wo ist der respekt vor unseren bräuchen und unserem glauben?

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  • Marlene am 08.01.2019 19:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    what else?

    Wieder einmal die Religion des Friedens, der wir aus unerfindlichen Gründen huldigen! Der tägliche Einzelfall! RIP arme Frau, traurig!

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  • glaubenicht am 08.01.2019 21:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nicht bei uns

    hört endlich auf von strenggläubigen Österreichern zu schreiben. Das passt so zusammen wie Teufel und Weihwasser.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Chames am 09.01.2019 09:56 Report Diesen Beitrag melden

    Und wieder Einer!

    Und wie das wieder weh tun muss für einige Gutis, dass es sich doch nicht um einen Österreicher handelt. Dass es sich um einen Fanatiker, einen Prediger der Religion des Friedens handelt, der seine Frau zwangskonvertiert hat, sie zwangsverhüllt hat,der sie physischer und psychischer Misshandlungen ausgesetzt hat. Von den Kindern ganz zu Schweigen was die mitmachen mussten. Gewarnt wurde von der Bevölkerung welche komplett ignoriert wurde. Seine Missionierung die Menschen zum Islam zu "verhelfen" wurde mit einen tragischen Mord beendet. Die Mordstatistik 2019 geht durch Migranten munter weiter.

  • Otto am 09.01.2019 07:16 Report Diesen Beitrag melden

    Widerliche Doppelmoral

    Letzte Woche der Bericht eines Bio-Österreicher, der eine Frau fast mit der Eisenstange erschlagen hätte, hier wurden fast keine Kommentare geschrieben, aber hier wird wieder eifrig gepostet, Doppelmoral vom FEINSTEN, widerlich.

    • Gerlinde M am 09.01.2019 07:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Otto

      Egal welchen Glaubens: Ein Mord gehört strengstens bestraft, heißt: Lebenslänglich, aber wirklich!

    • RattleAndHum am 09.01.2019 07:57 Report Diesen Beitrag melden

      @Otto

      Die gewalttätigen Bio - Österreicher, wie Sie schreiben, auf denen bleiben wir leider eh sitzen . Bleibt uns nicht erspart. Doch hier geht es um importierte(!) religiös motivierte Gewalt, die in den letzten Jahren massiv zunimmt. Und das wollen die Menschen NICHT! Das hat nichts mit Doppelmoral zu tun sondern ist ein normaler gesunder menschlicher Instinkt.

    • zimbo am 09.01.2019 08:26 Report Diesen Beitrag melden

      Margareten ist grüne Begegnungszone,

      so funktioniert sie dann auch.

    • Herbert Hase am 09.01.2019 08:31 Report Diesen Beitrag melden

      Mord ist widerlich

      Man darf Mord nicht gegen Mord aufrechnen! Wenn man das tut ist man genau so widerlich!

    • ray becker am 09.01.2019 09:54 Report Diesen Beitrag melden

      @otto

      die tat ist genauso zu verurteilen, aber wir haben die schnauze voll davon dass eine noch-Minderheit in Österreich einen statistischen grossteil an Gewalttaten verübt. da stimmen die Relationen bei Gott nicht! von 10 Schlagzeilen triffts einen echten Österreicher.

    einklappen einklappen
  • Roman am 09.01.2019 06:41 Report Diesen Beitrag melden

    Grundgesetz anpassen

    Die Religionsfreiheit und ihr Auswüchse begrenzen leider immer mehr unsere Freiheit und Sicherheit. Die Toleranz ist hier nicht mehr angebracht, weil uns diese auch kaum entgegengebracht wird...

  • zimbo am 09.01.2019 06:27 Report Diesen Beitrag melden

    Kopftuch ?

    wär jetzt der geeignete Zeitpunkt aus Solidarität ein Kopftuch aufzusetzen ?

  • Sax am 09.01.2019 00:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Leider immer wieder...

    Aber das mit Behörden läuft immer so, unabhängig von der Religion. 25 Jahre habe ich im Sozial und Jugendschutzbereich gearbeitet. Bei Gefahr in Verzug hiess es immer nur von der Heimleitung und Behörden, Berichte schreiben, Beobachten usw. Kinder durften trotzdem Wochenende oder täglich nach Hause fahren. Erst wenn schweres Vergehen an Leib und Leben passierte, wurde gehandelt.