Niederösterreich

10. Januar 2019 15:14; Akt: 10.01.2019 15:19 Print

Verlegung von Asylwerbern sorgt für Wirbel

Die Verlegung von sechs mittlerweile volljährigen Flüchtlingen aus St. Gabriel sorgt für einige politische Debatten.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die Verlegung von sechs volljährigen Flüchtlingen aus St. Gabriel (Mödling, "Heute" berichtete) sorgt weiterhin für einige Debatten und Kritikpunkte.

Kritik in Richtung Waldhäusl kommt (wie immer) von den NEOS, aber Indra Collini greift diesmal auch Landeschefin Mikl-Leitner direkt an: "Während Waldhäusl fröhlich weiterzündelt und Plan und Rückgrat vermissen lässt, geht die ÖVP-Landeshauptfrau Beteiligten zufolge auf Tauchstation. Dass sie in heiklen Situationen den Dialog mit den zuständigen NGOs verweigert, ist jedenfalls eine eigenartige Auslegung des Miteinanders.“

Mikl-Leitner nimmt Stellung

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (VP) erklärt nüchtern und sachlich: "Entscheidend ist, dass die Personen in Unterkünften untergebracht werden, die - im Gegensatz zu Drasenhofen - den rechtlichen Vorgaben entsprechen. Das ist die Vorraussetzung. Wo das ist, liegt im Ermessen des zuständigen Landesrates."

Randnotiz: In der Causa Asyl-Unterkunft in Drasenhofen ist nun auch Anzeige gegen eine Mitarbeiterin des Amtes der NÖ Landesregierung eingebracht worden. Gottfried Waldhäusl (FP) war bereits am 3.12. angezeigt worden.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(Lie)

Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Eaglehawk am 10.01.2019 15:57 Report Diesen Beitrag melden

    Die Buben sind schon groß ....

    Das sind jetzt erwachsene Männer (wahrscheinlich schon länger) aber jetzt auch in Flüchtlingsjahren ...ja ...dann kommt man eben in Asylunterkünfte für Erwachsene und wenn allles gut geht - in die richtigen Flieger nach Huase. Ja klar die Caritas verdient weniger ... aber da hält sich mein Mitleid sehr in Grenzen ...

    einklappen einklappen
  • klara fall am 10.01.2019 15:55 Report Diesen Beitrag melden

    verlegumg wohin? ist doch klar

    Verlegung ins heimatland. Aber fix

  • Kannitverstan am 10.01.2019 16:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Man wird Drasenhofen noch herbeiwünschen.

    Die schönen Häuser der Caritas sind scheinbar für unsere eigenen Bedürftigen verloren. Man kümmert sich scheinbar nur mehr um Werber Abgelehnte und Asylberechtigte.

    einklappen einklappen

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Gabriel am 11.01.2019 08:45 Report Diesen Beitrag melden

    es geht nur um Kohle,

    wenn es nur um die 24h Betreung geht könnte die Caritas bei einem 920 Mille Budget doch locker die 5 bis zu ihrer Abschiebung weiterversorgen.

  • Maximilian Österreicher am 10.01.2019 20:59 Report Diesen Beitrag melden

    Luxus-Hängematten - ohne Wertschätzung

    Bitte wofür bekommt die Caritas 220,-- PRO TAG für einen jugendlichen Asylanten? Das sind 6.600,-- pro Monat. Noch dazu wenn er in einem Heim, oder betreuten Wohnen etc. wohnt? Kostet das wirklich 6.600? ?? Ich habe noch nie gehört, das ein Österreicher, in irgendeiner Form, bei Bedürftigkeit so etwas bekommen hätte - und der hätte in der Regel vorher ins System eingezahlt. Wie wäre es mit Standardsätzen die eher bei den 21,-- /Tag liegen? Unsere Bundesheer Soldaten schaffen es auch in den Kasernen, diese in einem ordentlichen Zustand zu benutzen und sind damit gut versorgt.

  • Grüne Verweigerer am 10.01.2019 20:45 Report Diesen Beitrag melden

    Drasenhofen

    Das Anhaltezentrum in Drasenhofen samt harten Zaun wird es noch geben, wenn Mikl L längst abgewählt ist. Die Bevölkerung wird dafür noch sehr dankbar sein.

    • Knut Randauch am 10.01.2019 23:05 Report Diesen Beitrag melden

      Nur nicht die

      Drasenhofener. Die plädieren für Eibiswald.

    einklappen einklappen
  • Manfred am 10.01.2019 19:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Erziehungsheim

    Dieses Theater um diese , uns aufgezwungenen , angeblichen Jugendlichen , die viel Ärger machen und uns viel Geld kosten , muss einmal beendet werden . Die Straffälligen sollten in einem Erziehungsheim auf die Abschiebung warten , damit es keine unschuldigen Opfer mehr gibt .

  • Landsmann am 10.01.2019 18:23 Report Diesen Beitrag melden

    Österreicher zuerst!

    so viel gschissti gschassti um die Verlegung. Würde man sich soviel Sorgen um das eigene Volk machen, hätte jeder von uns ein "soziales" Einkommen und eine Wohnung. Kein österreichisches Kind würde unter dem Mindeststandard leben müssen! Anstrengen, ABER für die eigenen Landsleute, das ist wichtiger! Caritas geht immer um Spenden betteln, für wen eigentlich???