Wr. Neustadt: Pkw abgefackelt

07. Mai 2019 05:07; Akt: 07.05.2019 07:34 Print

Schon wieder Bankomat beim Metro gesprengt

Erneut wurde der Bankomat beim Metro Wr. Neustadt gesprengt. Die Täter flüchteten, dürften dabei bei Seebenstein das Fluchtauto abgefackelt haben.

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Bankomat beim Metro.

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Erneuter Angriff auf einen Geldautomaten in Niederösterreich, wieder auf den Bankomaten beim Metro an der B17 in Wr. Neustadt, der erst vor wenigen Wochen (in der Nacht auf 19. März) gesprengt worden war ("Heute" berichtete).

Unbekannte Täter dürften kurz vor 3 Uhr den Bankomat gesprengt oder aufgeschnitten haben, um 3.09 Uhr brannte bei der Park & Ride-Anlage in Seebenstein (Neunkirchen) ein Fahrzeug. Eine Zeugin hatte einen dumpfen Knall gehört - mehrere Anrufer verständigten die Feuerwehr. Die Höhe der Beute und die Höhe des Schadens sind bis dato unbekannt. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen, der Fluchtwagen, höchstwahrscheinlich ein Audi, wurde jedoch völlig zerstört.

Das sagt Polizei

Johann Baumschlager von der Landespolizeidirektion NÖ: "Es gab einen Angriff auf einen Bankomaten in Wr. Neustadt und ein Auto wurde angezündet. Ein Zusammenhang liegt nahe, ist aber noch nicht bestätigt. Der Geldautomat wurde entweder gesprengt oder aufgeschnitten (Anm.: oder beides?) - die Sprinkleranlage ging los." Die Täter sind flüchtig, die Fahndung läuft, das Landeskriminalamt ermittelt sowohl in Wr. Neustadt als auch in Seebenstein.

Erst im April hatte es in Guntramsdorf (Mödling) eine ähnlich spektakuläre Bankomatsprengung mit Verfolgungsjagd und angezündetem Fluchtwagen gegeben ("Heute" berichtete).

In den letzten Monaten war es in Niederösterreich häufig zu Sprengungen bzw. versuchten Sprengungen von Bankomaten gekommen. Die letzte große Serie war übrigens vor rund sieben Jahren, als rund 50 Geldautomaten in Niederösterreich von vier verschiedenen Banden geplündert wurden. Zwei Banden schnitten die Geräte auf, eine Gruppierung sprengte die Bankomaten in die Luft und eine Bande riss die Geräte aus der Verankerung. Der Großteil der Kriminellen wurde gefasst und verurteilt. Dann war jahrelang Ruhe. 2018 ging es mit den Angriffen auf Bankomaten wieder los.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bodo am 07.05.2019 07:27 Report Diesen Beitrag melden

    Die Täter...

    werden schon längst über unsere "offenen" Grenzen sein...

  • EUsebius am 07.05.2019 11:02 Report Diesen Beitrag melden

    am laufenden band

    ein hoch auf die EU, auf Schengen mit offenen grenzen. Österreich hat wieder saison. die wollen noch erweiterung auch.

  • Wachmann am 07.05.2019 10:38 Report Diesen Beitrag melden

    noch einmal.....

    setzt endlich wieder "Nachtwächter" ein, zumindest in großen Verkaufsmärkten, Kameras im Vorfeld und das wissen das jemand da ist schreckt ab und Arbeitplätze für abgewiesene PVA Kunden....

Die neuesten Leser-Kommentare

  • EUsebius am 07.05.2019 11:02 Report Diesen Beitrag melden

    am laufenden band

    ein hoch auf die EU, auf Schengen mit offenen grenzen. Österreich hat wieder saison. die wollen noch erweiterung auch.

  • Wachmann am 07.05.2019 10:38 Report Diesen Beitrag melden

    noch einmal.....

    setzt endlich wieder "Nachtwächter" ein, zumindest in großen Verkaufsmärkten, Kameras im Vorfeld und das wissen das jemand da ist schreckt ab und Arbeitplätze für abgewiesene PVA Kunden....

  • Mama Renate am 07.05.2019 10:00 Report Diesen Beitrag melden

    Ein paar Exempel statuieren.

    Die Poliozei soll doch bitte einmal auf Kriminaltouristenjagd gehen mit "schweren" Waffen. Wozu hat die Polizei die ganzen neuen Spielzeuge? Orden und Gehaltserhöhung für die besten Schützen der Polizeieinheit.

  • Bodo am 07.05.2019 07:27 Report Diesen Beitrag melden

    Die Täter...

    werden schon längst über unsere "offenen" Grenzen sein...