Maßnahmen-Plan

07. November 2018 15:07; Akt: 07.11.2018 18:23 Print

Welser Problem-Disco muss früher schließen

Jetzt wird es ernst für die Betreiber der Problem-Disco "Feeling"! Bei einem Krisengipfel wurde am Mittwoch ein Drei-Maßnahmen-Plan erstellt.

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Immer wieder sorgte die Disco im Welser Stadtteil Pernau in den vergangenen Monaten für negative Schlagzeilen. Ob eine Bombendrohung, Schüsse oder Massenschlägereien – ständig musste die Polizei mit einem Großaufgebot anrücken (wir berichteten).

Aus diesem Grund drängte Sicherheitsstadtrat und Vizestadtchef Gerhard Kroiß (FPÖ) auf einen Krisengipfel. Dieser fand am Mittwoch unter anderem im Beisein von Stadtpolizeikommandant Klaus Hübner und Disco-Betriebsleiter Aladin C. statt.

75 strafrechtliche Vorfälle

Hübner veröffentlichte in dem rund einstündigen Gipfel auch die traurige Bilanz. Alleine heuer und im abgelaufenen Jahr kam es zu 75 strafrechlichen Vorfällen bei der Disco. Darunter waren Körperverletzungen, Raufhandel, Diebstähle, gefährliche Drohungen, Drogenmissbrauch sowie sexuelle Belästigung.

Zusätzlich kam es zu 27 verwaltungsrechtlichen Anzeigen wie quietschende Reifen und Lärmbelästigung.
Aus diesem Grund wurde nun ein Maßnahmen-Plan erstellt.

Hier die drei Punkte:

• Die Sperrstunde wird von 5.30 Uhr auf 2 Uhr vorverlegt.

• Verstärkte und rigorose Polizeikontrollen: Speziell im Zu- und Abfahrtsbereich mit Unterstützung von auswärtigen Polizeikräften.

• Weitere unangekündigte Betriebskontrollen durch Stadt Wels und Polizei.

Laut Kroiß sicherte der Betreiber zudem auch zu, das Sicherheitspersonal aufzustocken sowie die Videoüberwachung zu verbessern.

"Mit diesen Maßnahmen erhoffen wir uns eine deutliche Beruhigung. Es war dringend notwendig, diese harten Konsequenzen zu setzen. Denn vor allem für die Anrainer und die betroffenen Einsatzorganisationen ist die Situation mittlerweile untragbar", so Kroiß zu "Heute".

Noch können die Maßnahmen aber noch nicht umgesetzt werden. Nach der Zustellung des Bescheids hat der Betreiber zwei Wochen Zeit, um Einspruch zu erheben.

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(mip)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kram Bam Bulli am 07.11.2018 16:16 Report Diesen Beitrag melden

    Da sind dann die Raufereien früher

    und noch mehr Polizisten im Dienst?

  • CulturaNonGrata am 07.11.2018 16:00 Report Diesen Beitrag melden

    Immer und überall das selbe Spiel

    Zerst kommen die Bereicherer mit ihrer Mentalität, führen sich auf, wie es nunmal kulturell und religiöse Gepflogenheiten sind und um dem ganzen irgendwie Herr zu werden, müssen im Kollegtiv alle Bestraft werden. Jetzt ist um 2 Uhr Gitterbettsperre für die - Goldstückal. Unsrige waren in der Disco sowieso unerwünscht.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Kram Bam Bulli am 07.11.2018 16:16 Report Diesen Beitrag melden

    Da sind dann die Raufereien früher

    und noch mehr Polizisten im Dienst?

  • CulturaNonGrata am 07.11.2018 16:00 Report Diesen Beitrag melden

    Immer und überall das selbe Spiel

    Zerst kommen die Bereicherer mit ihrer Mentalität, führen sich auf, wie es nunmal kulturell und religiöse Gepflogenheiten sind und um dem ganzen irgendwie Herr zu werden, müssen im Kollegtiv alle Bestraft werden. Jetzt ist um 2 Uhr Gitterbettsperre für die - Goldstückal. Unsrige waren in der Disco sowieso unerwünscht.

    • Superman am 07.11.2018 16:05 Report Diesen Beitrag melden

      Vor eigener Tür kehren

      Wieso erwähnst du nicht auch wie sich einheimische aufführen,nunmal kulturell und religiöse Gepflogenheiten?

    • Kritischer Geist am 07.11.2018 16:15 Report Diesen Beitrag melden

      @Superman

      Ganz einfach: Weil die besagte Disco bei den Einheimischen als Migrantendisco bekannt und gefürchtet ist. Jetzt wäre es angezeigt, Größe zu zeigen und zuzugeben, dass wir nun exakt jene Probleme mit Migranten haben, vor denen alle Nicht-Linken seit Jahrzehnten warnen.

    • Katam am 07.11.2018 16:18 Report Diesen Beitrag melden

      Im KolleKtiv bestraft?

      Was für ein Unsinn. Der Betreiber sollte halt seine Klientel im Griff haben, nicht umgekehrt. Was 'bereichern' Sie, ausser Foren?

    • Tim Braverman am 07.11.2018 16:33 Report Diesen Beitrag melden

      @ Superman, Katam

      Wir österreicher brauchen uns nicht von unerwünschten Gästen sagen lassen was wir zu tun haben oder nicht !

    • Katam am 07.11.2018 17:32 Report Diesen Beitrag melden

      @tim

      Ich bin schon länger Österreicher als Sie, auch wenn sie's nichtglauben wollen, wie so vieles, das bewiesen wurde. Apropos..warum Nickwechsel?

    • CulturaNonGrata am 07.11.2018 17:59 Report Diesen Beitrag melden

      @Superman

      Religion spielt in Österreich und anderen aufgeklärten Ländern kaum noch eine Rolle. Wir werden auch zur Gleichberechtigung und Diversität erzogen sowie einer gewaltfreie Pädagogik. Wir feiern auch nicht die Machokultur, lernen schon früh Impulskontrolle, oder Konflikte verbal zu lösen und haben Respekt vor dem Leben anderer (#Messerasylanten). All dies vermisse ich sehr bei all den Bereicherern. Ausnahmen bestätigen die Regel. Die Fakten sprechen eine klare Sprache: unerwünschte Kultur.

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