"Fridays for future"

18. März 2019 05:00; Akt: 17.03.2019 18:17 Print

Was von der Klima-Demo in Linz übrig blieb

Tausende Schüler gingen Freitag für eine bessere Klimapolitik in Linz auf die Straße. Ein Statement – leider mit bitterem Nachgeschmack, wie Bilder nach der Demo zeigen.

Die Klima-Demo in Linz ist vorbei. Zurück blieben Transparente auf der Linzer Landstraße. (Bild: Leserreporter)

Die Klima-Demo in Linz ist vorbei. Zurück blieben Transparente auf der Linzer Landstraße. (Bild: Leserreporter)

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"CO2 reduzieren statt heiße Luft produzieren" oder "Rettet die Erde, sie ist der einzige Planet mit Bier", war auf den Demo-Plakaten am Freitag zu lesen. Und das auch noch Stunden nach der Klima-Demo...

Tausende Schüler schlossen sich während der Schulzeit auch in Linz der international angelegten Protest-Aktion "Fridays for future" an. Kundgebungen in mehr als 1.200 Städten in 92 Ländern fanden vergangenen Freitag statt. Wir berichteten für Linz.

Das Ziel? Auf den Klimaschutz aufmerksam machen – Ganz nach dem Vorbild der 16-jährigen Schwedin Greta Thunberg, die seit August 2018 jeden Freitag für einen beherzteren Kampf gegen den Klimawandel demonstriert statt zur Schule zu gehen.

"Schlechte Erziehung der Eltern"

An und für sich eine tolle Aktion, wäre da nicht das Bild auf der Linzer Landstraße nach der Demo: Fotos auf Facebook zeigen, Plakate, die auf der Straße liegen – teilweise auch direkt neben einem der öffentlichen Mistkübel.

Auf der Straße für ein besseres Klima einstehen, die dann aber zu müllen: Wie geht das zusammen? Fragten da viele der User. Geht, ist halt der Erziehung und schlechten Vorbildwirkung der Eltern geschuldet, antworten die einen.

Außerdem, schaut's in Linz nach Festen auch meist nicht viel besser aus, argumentieren die anderen. Für andere besteht kein Grund zur Diskussion: Klares no go! Gerade wenn man zum Thema Klima ein Statement setzt.

Über eines ist man sich aber letztlich einig: Für Umweltschutz kämpfen ist immer eine gute Sache!

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(cru)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • schloßberganwohner am 18.03.2019 06:33 Report Diesen Beitrag melden

    genauso hab ich mir das gedacht

    Danke an HEUTE über den Bericht. Ich habe bereits in der Diskussion um Sinnhaftigkeit der Schüler Demo meine Vermutung geäußert, dass kurz nach Ende der Demo die Wahrheit über die Bedeutung des Umweltschutzes dieser "tollen für die Umwelt einstehenden" Schüler erkennen kann - und genau wie oben beschrieben hab ich mir das vorgestellt. Das gilt sicher nicht für alle anwesenden, trotzdem ist hier zu erkennen dass es den meisten mehr um das Spektakel an sich ging... Traurig, dass dies noch gefördert wird!

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  • Erich Menon am 18.03.2019 06:43 Report Diesen Beitrag melden

    Was blieb von Gretas Kinderkreuzzug?

    Tonnen von Müll. War ja klar, daß die unerzogenen Fratzen ihr nicht mehr benötigtes Spielzeug einfach fallenlassen. Sie wurden ja doch in einer Wegwerfgesellschaft sozialisiert. Und nun müssen wieder die wackeren Müllmänner die Spuren der Party beseitigen.

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  • Christian S. am 18.03.2019 06:55 Report Diesen Beitrag melden

    Traurig.

    Umwelt wohl nicht gleich Umwelt ;) Aber wer von der Schule fern bleibt hat ohnehin nicht viel Zukunft.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Face palm am 19.03.2019 18:52 Report Diesen Beitrag melden

    Wer den Glauben an die Menschheit verlieren will -

    Ach, wie schön zu sehen das viele Leute das Engagement der Jugend in den Müll treten und irgendwelchen Blödsinn von "manipulierter Jugend" oder "Konsumverhalten" reden, nur weil jemand Bilder von schildern neben (vollen!) Mülleimer posten. Und das viele sagen das klimaschutz links ist sowieso der Hammer. Klimaschutz ist weder rechts noch links Ja, über Konsumverhalten muss geredet werden, nein es sollte sogar im Mittelpunkt stehen. Aber es ist auch wichtig die größten Unternehmen auch mitsteuern Zum thema schulschwänzen Glauben Sie das die Mediale Präsenz an Samstagen so hoch wäre?

  • Servant am 19.03.2019 14:44 Report Diesen Beitrag melden

    Demo für was ?

    Läuft nach dem Prinzip ja nein eh schon wissen..... viele von diesen engagiert Jugendlichen wollten nur nicht in die Schule. Die Aktion war sowas von übrig.....Umweltschutz fängt zu Hause an so siehst nun mal aus. Das dies Quasi nur Schul schwänzen unter dem Motto umwelt und Klimaschutz war ist zu verurteilen.

  • harri am 19.03.2019 04:55 Report Diesen Beitrag melden

    sich selbst an der Pinocchionase nehmen

    deshalb sollten alle Kinder/Schüler/Studenten verpflichtend 2x im Jahr an Straßenrand-/Flurreinigungen in ganz Österreich teilnehmen müssen, denn dadurch lernt man ganz nachhaltig fürs Leben. ....gibt es für so was simples keine Aktivisten oder eine pol. Partei die was verändern möchte im Land

  • Umwelt Praktikant am 18.03.2019 19:09 Report Diesen Beitrag melden

    unnütze Demos

    Mal einen Fragebogen die Demo-Schüler ausfüllen lassen: Wie fahrt ihr in den Urlaub? Wie oft und wozu wird das Familienauto gefahren? Wieviel Plastik gibt's in eurem Haushalt? Gibt's es Mülltrennung zu Hause? usw.... ich denk, viel Gutes wird dabei nicht rauskommen-vor allem nicht für die Umwelt - unnötig solche Demos! Veröffentlichungen in den Landeszeitungen, Klassen-Briefe an die Politiker - das wär viel gscheiter!

  • Radfahrerin am 18.03.2019 13:01 Report Diesen Beitrag melden

    Die Jugend als Hoffnung

    1. Für den Zustand der Welt sind wir Erwachsene verantwortlich, nicht die Jugendlichen. 2. Dass Jugendliche sich politisch interessieren, finde ich wichtig. 3. Dass hier viele das zum Anlass nehmen, über die Jugend zu schimpfen, ist einfach nur traurig.

    • Mutter am 18.03.2019 19:35 Report Diesen Beitrag melden

      Lernen statt demonstrieren

      Es wird nicht über "die Jugend" geschimpft sondern die Heuchelei kritisiert wenn Demos für die Umwelt für gut befunden werden die unsere Umwelt schädigen und der Jugend nicht klar gemacht wird, wie sie selbst die Umwelt besser machen könnten.

    • Radfahrerin am 18.03.2019 21:43 Report Diesen Beitrag melden

      @Muttet

      Viele Jugendliche ändern ihren Lebensstil: Meine 2 Kinder und einige Freunde essen aus diversen Gründen kein Fleisch, trinken Tee und Wasser (keine Plastikflaschen). Die wissen sehr genau, was man besser machen kann. Nur weil einige ihren Müll neben die Mistkübel stellen, braucht man nicht auf "die" Jugend losgehen.

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