Haftbeschwerde eingebracht

14. Februar 2019 08:51; Akt: 14.02.2019 08:53 Print

Mord in Dornbirn: Killer (34) fordert Freilassung

Nach der tödlichen Messerattacke auf den Leiter des Sozialamts auf der BH Dornbirn will der unter Mordverdacht stehende Mann aus der U-Haft entlassen werden.

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Am vergangenen Freitag (8. Februar) wurde über den 34-jährigen Mordverdächtigen die U-Haft verhängt - "Heute.at" berichtete.

Der Asylwerber aus der Türkei befindet sich seitdem in der Justizanstalt Feldkirch und wird streng bewacht. Laut "NEUE" hat der mutmaßliche Mörder überraschend auf seine Inhaftierung reagiert.

Will auf freien Fuß gesetzt werden

Der 34-Jährige will nämlich nicht mehr länger im Gefängnis sein und fordert seine Entlassung. Er hat seinen Verfahrenshelfer Daniel Wolff auch bereits damit beauftragt, den "U-Haftbeschluss des Landesgerichts Feldkirch mit einer Haftbeschwerde am Innsbrucker Oberlandesgericht (OLG) zu bekämpfen", heißt es in dem Bericht. Er will auf freien Fuß gesetzt werden.

<<< Innenministerium erklärt, warum Asylwerber frei war >>>

Wolff hätte den Mordverdächtigen daraufhin zwar zu überzeugen versucht, dass eine solche Beschwerde aussichtslos sei, allerdings blieb dieser Versuch ohne Erfolg. Bei Verdacht auf Mord ist die Verhängung der Untersuchungshaft nämlich obligatorisch.

Flucht- und Tatbegehungsgefahr

Das Gericht begründete die beantragte Untersuchungshaft für den 34-Jährigen zudem mit dem Vorliegen von Flucht- und Tatbegehungsgefahr.

Die Haftbeschwerde wollte Wolff noch am Mittwoch einbringen - genau an jenem Tag, an dem das Begräbnis des getöteten Leiters der Sozialabteilung der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn stattgefunden hat.

Der Asylwerber hatte am 6. Februar den Leiter der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn mit einem Messer tödlich verletzt - "Heute.at" berichtete ausführlich über den Fall.

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(wil)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Gikosch am 14.02.2019 09:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Echt jetzt?

    Er will freigelassen werden? Ja gehts noch? Der ist ja fern von der Realität. Der gehört abgeschoben und in der Türkei inhaftiert. Dort gibts keine Kuschelgefängnisse. Da er ja angeblich schon mehrere Menschen ermordet hat, gehört ihm mehrmals lebenslänglich

  • Michi am 14.02.2019 09:12 Report Diesen Beitrag melden

    Allein die Tatsache, dass er das äussert

    beweist wie andere Österreich sehen. Wir sind ein primitives Land, das sich alles gefallen lässt.

  • Isnetso? am 14.02.2019 09:26 Report Diesen Beitrag melden

    Mutmaßlich...

    ...hat er mitbekommen dass man bei unserer Justiz nur fordern braucht und schon gibt's den "freien Fuß". Es ist erschütternd wie recht der mutmaßlich hat.

    einklappen einklappen

Die neuesten Leser-Kommentare

  • YYYY am 16.02.2019 20:29 Report Diesen Beitrag melden

    Unglaublich

    Da sieht man wie Respektlos der ist, und so etwas lässt man auf uns los .

  • Niki am 16.02.2019 20:12 Report Diesen Beitrag melden

    Das glaube ich jetzt nicht

    Das ist respektlos dem opfer gegenüber, was will der fordern? Der soll froh sein das er nicht in der Türkei sitzt

  • Auchnemeinung am 14.02.2019 17:19 Report Diesen Beitrag melden

    Er will nicht

    Das war wohl der Witz des Tages! Also ich will, dass er verurteilt und dann in seine Heimat verbracht wird.

  • Erich Menon am 14.02.2019 11:26 Report Diesen Beitrag melden

    Kommt eh

    Und irgendein, im Geiste Brodas sozialisierter Richter wird dem auch stattgeben.

  • Wm am 14.02.2019 11:19 Report Diesen Beitrag melden

    Wm

    Super was da in Österreich mit den Gesetzen so alles möglich ist. Das alles nicht ernst zu nehmen samt der Justiz bis sich was ändert, und als Kasperletheater abzutun ist wohl gerechtfertigt. Super nur, das wahrscheinlich noch mehrere dieser Zeitbomben in Österreich frei herumlaufen dürfen.