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10. Mai 2019 10:30; Akt: 10.05.2019 18:29 Print

Nach "Heute"-Bericht: Offizielles Aus für Life Ball

Initiator Gery Keszler hat das Ende der Charity-Veranstaltung bestätigt. Der Grund: Sponsoren springen ab.

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Wie "Heute.at" bereits exklusiv berichtete, befindet sich der Life Ball in schweren Turbulenzen, die nun zum Aus für die Veranstaltung in Wien führen.

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Organisator Gery Keszler (55) erklärte unlängst: "Wir stecken in einer großen Krise. Dieser Life Ball, der immer so glamourös und prunkvoll über die Bühne geht, ist so ein fragiles Pflänzchen und steht knapp vor dem Aus." Am Freitag erklärte er gegenüber der APA eben jenes endgültiges Aus.

Sponsoren futsch

"Das Bewusstsein ist heute einfach ein anderes. Dem tragen wir nun auch Rechnung", wird er zitiert. Die Rahmenbedingungen und Umstände hätten sich über die letzten Jahre verändert.

Die Hintergründe: Einer der langjährigen Hauptsponsoren, ein internationaler Pharmakonzern, hat viel Geld zurückgezogen. Und auch die AUA macht einen Abflug: Heuer werden Star-Gäste, wie die für heuer angekündigte Schauspielerin Charlize Theron, nicht mehr kostenlos mit dem Flieger nach Wien gebracht.

Im Jahr 2016 war der Life Ball ausgefallen, weil Keszler das Konzept überdenken wollte. Das Ziel der sonst jährlichen Veranstaltung ist es, die Themen HIV und Aids in den Mittelpunkt zu rücken.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Helmut Dirk am 10.05.2019 11:33 Report Diesen Beitrag melden

    Wumm

    Ein Sponsor mit 1 Million? Wie viele Millionen werden dort verbraten, natürlich auch zu Lasten der Steuerzahler, denn die Sponsoren setzen die Spenden von der Steuer ab. Einige Firmen oder auch Private bekommen dafür Aufträge, aber mit welchem steuerlichen Ergebnis?

  • Christian am 10.05.2019 11:38 Report Diesen Beitrag melden

    Einfach zum Nachdenken

    Die Clintons, Obamas und sonstige A-Z Promis haben halt viel Geld gekostet, schade um unsere Millionen an Steuergeld, die die hoch verschuldete Gemeinde Wien in diese Veranstaltung gebuttert hat! Die Reichen und Schönen dieser Welt vergnügen sich gerne auf unsere Kosten. Ich finde das Ende super, da erspart sich die Gemeinde Wien jetzt jährlich beinahe eine Million!

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  • Jo Eh am 10.05.2019 11:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schnorrer

    Na und? Soll er doch Eintritt verlangen wie jeder andere Veranstalter auch. Nur weil er keine Subventionen mehr bekommt? Seine Gäste haben genug Geld um sich den Flug selbst zu organisieren, das bezahlt sie aus der Portokasse

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Maha am 10.05.2019 16:30 Report Diesen Beitrag melden

    Wird wohl gerettet

    Zunächst mal DANKE, dass hier die Meinungsfreiheit noch respektiert wird und die Kommentarfunktion nicht gesperrt wird wie im anderen Medien! Ich glaube ja, dass das nur PR ist, trau mich wetten, dass der Ball mit viel Tam-Tam gerettet wird. Hoffentlich nicht mit Steuergeld...

  • Marie am 10.05.2019 16:21 Report Diesen Beitrag melden

    Good Riddance

    Meine schwulen Bekannten fanden diesen Zirkus schon immer peinlich und kontraproduktiv. Mit solchen Inszenierungen tut man den "normalen" Schwulen keinen Gefallen.

  • Epi am 10.05.2019 14:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alles hat mal ein Ende

    Dieser Zirkus wird mir nicht im geringsten fehlen und die nervigen Selbstdarstellungen des Hrn. Keszler werde ich ebensowenig vermissen.

  • Norbert Holler am 10.05.2019 14:24 Report Diesen Beitrag melden

    Ende

    Super endlich das Ende dieses unwürdigendes Spektakels und die Steuerzahler können aufatmen

    • Kritischer Geist am 10.05.2019 15:28 Report Diesen Beitrag melden

      @ Norbert Holler

      Österreich bekommt es immer wieder zustande Events welche internationales Resümee hat zu zerstören, Österreich ist und bleibt einfach nur ein Dorf.

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  • Alternative am 10.05.2019 12:32 Report Diesen Beitrag melden

    So soll es sein

    Endlich zu Ende. Die wochenlangen Berichte darüber haben genervt.

    • Hannes Wolf am 10.05.2019 15:30 Report Diesen Beitrag melden

      @ Alternative

      Diese Berichte gingen aber durch die Weltpresse und ist somit internationale Werbung für Österreich.

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