Amoklauf am Praterstern

08. März 2018 09:23; Akt: 08.03.2018 12:59 Print

Messerattacke: Täter hinterließ Blut am Tatort

Ganz Österreich ist geschockt nach der irren Messerattacke am Wiener Praterstern, bei der ein Unbekannter scheinbar wahllos auf Passanten eingestochen hat. Am Donnerstagvormittag war die Polizei zurück am Tatort.

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Der Alltag ist zurückgekehrt auf der Wiener Praterstraße. Aber nur scheinbar. Denn: Dort, wo ein Mann mit seinem Klappmesser am Mittwochabend eine blutige Spur hinterlassen hat (vier Menschen ringen mit dem Tod), herrscht einen Tag nach der Wahnsinnstat Trauer und Entsetzen.

Auf der Suche nach einer Blutspur

Beamte haben sich mit Spürhunden zurück an den Tatort begeben. Untersucht wird noch einmal intensiv der genaue Tathergang. Die Suchhunde sind im zweiten Bezirk am Treppelweg unterwegs und versuchen, eine mögliche Blutspur, die der Täter dort hinterlassen haben soll, aufzuspüren. Laut Polizeiangaben hatte der Messerstecher eine Verletzung an der Hand erlitten.

Außerdem: Möglicherweise werden Zeugen gefunden, die etwas gesehen haben. Gesucht werden auch Hinweise zu möglichen Hintergründen für die Tat des Verdächtigen.

So berichtet die Welt über die Messerattacke in Wien:
Messerattacke in Wien: Die Schlagzeilen der Welt

Nach wie vor ist unklar, ob es sich bei dem noch am Mittwochabend festgenommenen Afghanen (23), der am Praterstern einen 20-Jährigen mit einem Messer verletzt hat, auch um den Angreifer vom Nestroyplatz handelt. Das müssen die weiteren Ermittlungen, unter anderem Zeugenbefragungen, ergeben. Laut Polizei sind sich die Augenzeugen uneinig.

Gegen 19.45 Uhr am Mittwochabend wurde eine dreiköpfige Familie – Vater 67, Mutter 56 und Tochter 17 Jahre alt – auf der Praterstraße Höhe Nestroyplatz vor einem japanischen Restaurant von einem Täter offenbar wahllos mit einem Klappmesser niedergestochen. Die schwer verletzten Opfer wurden nach der Erstversorgung ins Spital gebracht. Der Familienvater, ein 67-jähriger Mann, musste am Tatort wiederbelebt werden. Sie schweben in Lebensgefahr. Zudem ist ein 20-jähriger Tschetschene schwer verletzt worden. Alle vier Opfer schweben in Lebensgefahr.

Noch am Abend wurde ein Afghane, der zuvor Richtung Praterstern gerannt war, festgenommen. Unklar ist, ob es sich bei ihm um den Täter beider Attacken handelt.

Der Festgenommene wird Zeugen gegenübergestellt, zudem werden Überwachungsvideos ausgewertet. (Clemens Oistric)

Zeugin: "Ich sah Opfer vor mir auf der Straße liegen!"

"Heute"-Reporter Clemens Oistric berichtet vom Tatort


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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Anti Links am 08.03.2018 09:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wer nicht hören will, muss fühlen

    Häupls Saat des Grauens geht immer schneller auf. Aber eine von Links-Linken Demagogen geblendete Bevölkerung bestätigt ja regelmäßig bei Wahlen mit großer Mehrheit diese Zustände in Häupls weltoffenem Wien.

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  • dsgl am 08.03.2018 10:04 Report Diesen Beitrag melden

    Motivfrage

    Die Frage nach dem Motiv?! Diese Menschen haben kein Motiv außer vielleicht ein "religiöses". Es ist die gewaltbereite Mentalität und die kulturelle Prägung.

  • Kopfschüttel, mehr nimmer am 08.03.2018 10:08 Report Diesen Beitrag melden

    Täglich Alles

    Jeden Tag in der Früh danke ich dem Michael Häupl, dass in Wien unsere! Kinder und Familien in Angst leben 'dürfen'!

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Tina am 08.03.2018 16:23 Report Diesen Beitrag melden

    Spürhunde

    Ich verstehe nicht, warum Spürhunde eingesetzt werden. Der Täter ist gefasst! Jetzt wird's wieder politisch!

  • Jawollus am 08.03.2018 14:15 Report Diesen Beitrag melden

    Beschwichtigungen

    Die Beschwichtiger stehen sicher schon in den Startlöchern, um die Sache in den nächsten Tagen mit den üblichen Sprüchen runterzuspielen: "Gewalt kennt keine Hautfarbe!", "Es gibt auch Österreicher die Messer tragen!", "Die Nationalität ist wurscht, es geht hier um die Tat an sich!", "Es ist doch egal obs ein Österreicher oder ein Afghane war!" usw usw usw...

  • Ein Kat am 08.03.2018 13:19 Report Diesen Beitrag melden

    Christ

    Ist langsam so wie in Israel. Nur sind hier bei uns die Angegriffenen Christen. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die israelische Exekutive ohne Hemmungen durchgreifen kann, und die Agressoren entsprechend vergrämen darf.

  • Censorship am 08.03.2018 11:41 Report Diesen Beitrag melden

    Wie lange noch?

    Nur ein Zufall, dass sich dies im jüdischen Viertel abspielte?? Wie lange klatschen die Willkommensheißer noch zur Gewalt, die sie illegal nach Österreich schmuggelten? Wie lange lügt sich die rot/grüninn Stadtdiktatur die Realität noch schön, auf Kosten der Bevölkerung? Wie viele Menschen müssen noch verletzt werden, bis man sich von gewaltbereiten Asylbetrügern trennt?

    • Bertl Kral am 08.03.2018 12:32 Report Diesen Beitrag melden

      Wie lange noch?

      Solange als rot-grün in Wien ihr Unwesen treiben dürfen ! Niemand von denen verirrt sich ohne grosser medialer und polizeilicher Begleitung in Gegende in denen es so zugeht, wohl wissend, daß sie dort der Realität ins Auge sehen müssten. Sogar der Burgamasta Michi H. ließ sich schon vor über 10 Jahren von 4-5 Uniformierten bei der Kirtageröffnung hier in Kaiserebersdorf von seinen Fans abschirmen, obwohl der Bezirk damals noch tiefrot war ! Wie soll der, samt seiner grünen GenossInnen im Rasthaus wissen, was sich wirklich abspielt ? Interessiert den samt () auch nicht, wie man sieht-

    • Kritischer Geist am 08.03.2018 12:43 Report Diesen Beitrag melden

      @Censorship

      So kurz vor dem Ziel werden die Linken nicht aufhören, diese Zuwanderung schön zu reden. Ihr Ziel ist es, unsere westlich-bürgerliche Kultur zu zerstören. Das haben sie in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach betont und mit allerlei Gesellschaftsexperimenten (klassenlose Gesellschaft, antiautoriäre Erziehung usw.) zu realisieren versucht. Die Linken wissen genau, dass eine ungeregelte Massenzuwanderung den ihnen so verhassten westlichen Gesellschaften den Gnadenstoß versetzen kann. Und wie groß der Hass auf unsere Kultur ist, äußert sich immer wieder in herablassenden Postings über unser Land.

    einklappen einklappen
  • Investigation am 08.03.2018 11:22 Report Diesen Beitrag melden

    Jaja Michl

    weiser Spritzer und wiener Blut.Zuerst haben wir "Alle" schlecht geredet-gel- und jetrzt ist es genaus so....