Zwei Monate unbedingt

10. April 2019 11:37; Akt: 10.04.2019 13:07 Print

Neujahrsbaby: Nächster Hassposter muss in Haft

Asel, das Neujahrsbaby 2018, wurde im vergangenen Jahr das Ziel zahlreicher Hassposter. Einer davon muss jetzt wohl zwei Monate ins Gefängnis.

Die kleine Asel war das Neujahrsbaby 2018 und als solches der Fokus zahlreicher Hasspostings. (Bild: KAV)

Die kleine Asel war das Neujahrsbaby 2018 und als solches der Fokus zahlreicher Hasspostings. (Bild: KAV)

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Das Jahr 2018 startete äußerst unschön. Im Netz hetzten Dutzende Hassposter gegen das Wiener Neujahrsbaby Asel, weil ihre Eltern Muslime sind. Die Justiz beschäftigt sich seitdem in mehrere Prozessen mit den Hasspostern.

Am Dienstag wurde ein weiterer der Hassposter von damals zu einer Haftstrafe verurteilt. Der 58-Jährige wurde zu 15 Monaten teilbedingter Haft verurteilt – zwei davon muss er tatsächlich im Gefängnis absitzen. Außerdem wurde dem Hassposter eine Weisung zur Teilnahme am Kurs "Dialog statt Hass" aufgebrummt.

Auch 48-Jährige musste in Haft

Vor ihm wurde im vergangenen September bereits eine 48-jährige Niederösterreicherin zu drei Monaten Haft verurteilt. Auch sie hatte gegen das Neugeborene gehetzt.

Auch ein 65-jähriger Pensionist ist vor kurzem wegen ähnlicher Hasspostings gegen die kleine Asel verurteilt worden. Er musste allerdings nicht ins Gefängnis.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • derwiener am 10.04.2019 12:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    sicher berechtigt!

    aber mir fehlt da mittlerweile die relation was die höhe der strafen zu diversen gewaltverbrechen angeht, welche sich in den letzten jahren immer mehr häufen! da kann man nur noch den kopf schütteln!

  • Gerlinde M am 10.04.2019 12:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wird in Ö mit zweierlei Maß gemessen?

    Ob diese Urteile zu einem besseren Miteinander beitragen, bezweifle ich! Der Kurs alleine hätte genügt.

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  • Meinung am 10.04.2019 12:35 Report Diesen Beitrag melden

    Meine

    Super Entwicklung kann man dazu nur sagen, weit haben wir es da gebracht!

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Andrea am 10.04.2019 23:39 Report Diesen Beitrag melden

    Medienrummel

    Ist vllt. zum Teil auch ein bissl Neid mit dabei, weil das eigene Kind nicht "zur passenden Stunde" auf die Welt kam? Aber, mal ehrlich:was hat solch ein Baby im späteren Leben als Erwachsener davon, irgendwann ein Neujahrsbaby gewesen zu sein? Irgendwelche Boni? Andere Vorteile? Nicht, dass ich wüsste. Es gibt halt viel Medienrummel. Na, mei...

  • Andrease&72 am 10.04.2019 19:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wieso

    Warum?

    • Dr. Werner Mabuse am 10.04.2019 22:44 Report Diesen Beitrag melden

      Weil es richtig so ist

      Oder fragst du dich, wieso so wenig?

    • Andrease&72 am 13.04.2019 14:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Dr. Werner Mabuse

      Das wirst du wissen? Da sind andere zuständig!!!!!

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  • Censorship am 10.04.2019 15:18 Report Diesen Beitrag melden

    Jenseits jeglicher Relation...

    Wie lange mussten eigentlich die "Shariapolizisten" vom Badesee in Haft, die haben ja mit Vergewaltigung gedroht, wenn sich die Frau nicht bedeckt... Bedenkt man, dass ein Migrant für einen Mordversuch mit einem Schraubendreher 6 Monate ausfasste.... Ich finde es nicht korrekt, dass es deshalb zu Beleidigungen kam, aber die Strafen sind einfach nur LÄCHERLICH...

  • Eberhard Ultra am 10.04.2019 14:53 Report Diesen Beitrag melden

    Hass und Heiliger Zorn

    Hass-Äußerungen und Heiliger Zorn unterscheiden sich bisweilen nicht vom Inhalt, sondern nur vom Standpunkt. Gutem Benehmen dagegen sollte immer und überall der Vorzug gegeben werden. Der "Neujahrsbaby-Kult" der Medien ist verzichtbar.

  • Franz am 10.04.2019 14:27 Report Diesen Beitrag melden

    Teilnahme am Kurs für Richter

    Die rote Justiz scheint den Bürger für das zu bestrafen, was sie selbst zu verantworten hat. Mit ihren Urteilen haben Richter maßgeblich dazu beigetragen, dass sich Österreicher nicht mehr sicher fühlen und ihren Unmut offen äußern. Dass dabei auch Unschuldige zum Handkuss kommen, liegt auf der Hand. Auch wir Österreicher sind unschuldig! Denn uns hat niemand gefragt, ob wir eine Multikulti-Gesellschaft wollen. Sie wurde uns einfach aufs Aug gedrückt. Das hat man nun davon. Strafen lösen das Problem nicht! Im Gegenteil, sie erzeugen noch mehr Widerstand. Richtern fehlt der Realitätsbezug.