Von Opfer geschlagen

03. Januar 2019 10:56; Akt: 04.01.2019 16:59 Print

Po-Grapscher ging mit blutender Nase zu Security

Nach der Po-Grapschattacke zu Silvester am Wiener Rathausplatz, bei der eine Touristin dem Angreifer die Nase gebrochen hatte, gibt es nun neue Details.

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Auch zwei Tage nach der Grapschattacke am Rathausplatz in Wien sorgt der Vorfall in Österreich noch immer für viel Gesprächsstoff.

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Wie "Heute.at" berichtete, soll eine 20-jähriger Afghane am Silvesterabend mehreren Frauen auf den Po gegriffen haben. Als er dies bei einer Touristin aus der Schweiz tat, hatte dies blutige Folgen.

Die 21-Jährige, die mit ihren Freunden den Jahreswechsel feierte, schlug reflexartig zu und traf den Angreifer dabei genau im Gesicht. Durch den Faustschlag erlitt der junge Mann einen Nasenbeinbruch.

Nach dem Schlag blutete der Afghane dann so stark aus der Nase, dass er selbst den Sicherheitsdienst aufsuchte. Die Security-Mitarbeiter verständigten die Rettungskräfte. Der 20-Jährige wurde schließlich noch an Ort und Stelle medizinisch erstversorgt und anschließend in ein Spital gebracht.

Täter soll Asylwerber sein

Bei dem Angreifer soll es sich laut "Krone" um einen Asylwerber handeln, der im Besitz einer Aufenthaltsberechtigungskarte ist. Heißt: Für die Dauer seines Asylverfahrens besitzt der 20-Jährige ein Aufenthaltsrecht in Österreich.

Neben dem mutmaßlichen Täter (Anzeige wegen sexueller Belästigung) wurde auch das 21-jährige Opfer angezeigt. Sie erhielt eine Anzeige wegen Körperverletzung.

Die Schweizerin flog am Mittwoch in ihre Heimat zurück und muss möglicherweise nun selbst mit Konsequenzen rechnen. Warum der 21-Jährigen sogar ein Prozess drohen könnte, lesen Sie HIER >>>

Nach Informationen der Polizei handelte es sich bei dem Übergriff auf dem Rathausplatz zudem nicht um einen Einzelfall. So gab es in der letzten Nacht des Jahres insgesamt fünf Anzeigen wegen sexueller Belästigung.

Wie man sich effektiv gegen Angreifer wehrt – Polizeiausbildner Bernd Leitenberger zeigt es im "Heute"-Video:

Mehr zu dem Thema lesen Sie hier

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(wil)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • katja am 02.01.2019 11:54 Report Diesen Beitrag melden

    unglaublich!

    na endlich wehrt sich einmal eine frau gegen diese sexualtäter - die anzeige, die die frau erhalten hat, ist schlichtweg eine provokation!

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  • Hannah am 02.01.2019 11:52 Report Diesen Beitrag melden

    Ich finde sie hat alles richtig gemacht

    Bravo. Findet sich ein Promi-Anwalt der diese mutige Frau verteidigt?

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  • Bertl72 am 02.01.2019 14:52 Report Diesen Beitrag melden

    Körperverletzung vs. Notwehr

    Sollen sich die Frauen wirklich alles gefallen lassen. Meines Erachtens ist es reine Notwehr. Was soll noch weiter passieren bis sich eine Frau wehren darf OHNE gleiche eine Anzeige zu erhalten. In welcher Welt leben wir schon?

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Kirsten am 08.01.2019 08:33 Report Diesen Beitrag melden

    Richtig gemacht

    Finde das hat sie richtig gemacht

  • Ignaz Gartngschirrl am 06.01.2019 18:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gerechtfertigt

    Red Nose Day mal anders...gefällt mir!

  • Peter Völlenklee am 06.01.2019 11:42 Report Diesen Beitrag melden

    Die Frau hat sich nur verteidigt

    Es ist unerhört, die Frau hatte vollkommen recht, man müsste ihr einen Glückwunsch aussprechen. Den Mann gehört ein Denkzettel verpasst. Er wird sich in Zukunft überlegen wie man sich einer Frau gegenüber verhalten sollte. Sie hat sich nur verteidigt.

  • Reinhard am 06.01.2019 11:00 Report Diesen Beitrag melden

    Schweizerin

    Absolut richtig reagiert, Anzeige vom Opfer ist eher proformhalber. Jeder hat das Recht sich zu wehren, keine Abwehr ist überzogen, denn jeder empfindet in seiner Angst anders.

  • Hilfe am 06.01.2019 10:03 Report Diesen Beitrag melden

    Regenbogenparade

    Eine Schweitzerin zeig wo es lang geht WO ist die Frauen Power in Ö.....?