"Es war eines der schlimmsten Erlebnisse"

16. Mai 2019 13:03; Akt: 16.05.2019 13:47 Print

Milla Jovovich trieb im fünften Monat ab

Die 43-jährige Schauspielerin sprach zum ersten Mal öffentlich über ihre Abtreibung.

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Sobald bei einem Embryo ein Herzschlag zu hören ist, dürfen Frauen in Georgia (USA) nicht mehr ihre Schwangerschaft abbrechen. Wer nach der sechsten Woche trotzdem abtreibt, kann mit Mordanklagen und Gefängnisstrafen rechnen. Ausnahmen im Falle einer Schwangerschaft durch Vergewaltigung oder Inzest gibt es nicht.

In Amerika sorgt das neue Gesetz derzeit für rege Diskussionen im Netz – auch bei den Stars. Nach Alyssa Milano meldete sich nun auch Schauspielerin Milla Jovovich ("Das fünfte Element") zur Abtreibungsdebatte in den USA zu Wort.

Sie selbst musste vor zwei Jahren ihr ungeborenes Kind abtreiben. "Ich war viereinhalb Monate schwanger und drehte gerade für einen Film in Osteuropa", schreibt sie. Und dann passierte es: Jovovich bekam vorzeitige Wehen.

"Es war eines der schlimmsten Erlebnisse"

"Ich musste während des kompletten Eingriffs wach sein. Es war eines der schlimmsten Erlebnisse, die ich je durchmachen musste. Ich habe noch immer Albträume davon. Ich war allein und hilflos."

Wenn sich Jovovich vorstellt, dass Frauen wegen des neuen Gesetzes unter viel schlimmeren Bedingungen abtreiben müssen, dreht sich ihr der Magen um. "Für Frauen ist ein Schwangerschaftsabbruch auf einem emotionalen Level schlimm genug."

Sie erklärt weiter: "Keine Frau möchte so etwas durchmachen, aber wir müssen dafür kämpfen, dass wir im Notfall eine sichere Umgebung für den Eingriff haben."

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(LM)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Statistiker am 16.05.2019 16:05 Report Diesen Beitrag melden

    Schlimm?

    Ist eine Abtreibung im 4. oder im 3. Monat weniger schlimm? Nur weil die abgeschnittenen Ärmchen oder Beinchen ein wenig kleiner sind? Es ist und bleibt ein Mensch!

  • Unsinn am 16.05.2019 15:45 Report Diesen Beitrag melden

    Im Notfall...

    wird auch weiterhin von Ärzten eingegriffen. Eine Abreibung aus persönlichen Gründen ist kein Notfall.

  • Ethi am 16.05.2019 21:01 Report Diesen Beitrag melden

    Fehlgeburt?

    Klingt eher danach als hätte die Fr. Jovovich eine Fehlgeburt erlitten. Es haben ja plötzlich vorzeitig die Wehen eingesetzt. Deshalb kam sie ins Krankenhaus. Ich könnte mirbvorstellen, dass man wie normal in so einem Fall versucht hat, die Geburt aufzuhalten indem man ein wehenhemmendes Mittel gibt und alles tut um die drohende Fehlgeburt zu verhindern. Aber weil die Wehen vorzeitig einsetzen macht man doch keine Abtreibung. Das ist doch kein Grund, da fehlt ja komplett der Zusammenhang.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Wm am 16.05.2019 22:56 Report Diesen Beitrag melden

    Wm

    Wen interessiert das wirklich, das Gold Nest das von der BandenKriminalität entwendet wurde zeigt einen deutlicheren Abdruck von Deutschland und wohin Österreich steuern wird

  • Alex G. am 16.05.2019 22:09 Report Diesen Beitrag melden

    Wie bitte?

    Sie hatte gemäss dem Artikel vorzeitige Wehen. Also war es doch eine Fehlgeburt, oder? Warum wird geschrieben, es sei eine Abtreibung gewesen?

  • Ethi am 16.05.2019 21:01 Report Diesen Beitrag melden

    Fehlgeburt?

    Klingt eher danach als hätte die Fr. Jovovich eine Fehlgeburt erlitten. Es haben ja plötzlich vorzeitig die Wehen eingesetzt. Deshalb kam sie ins Krankenhaus. Ich könnte mirbvorstellen, dass man wie normal in so einem Fall versucht hat, die Geburt aufzuhalten indem man ein wehenhemmendes Mittel gibt und alles tut um die drohende Fehlgeburt zu verhindern. Aber weil die Wehen vorzeitig einsetzen macht man doch keine Abtreibung. Das ist doch kein Grund, da fehlt ja komplett der Zusammenhang.

  • Vaterunser am 16.05.2019 20:31 Report Diesen Beitrag melden

    Eines der schlimmsten Erlebnisse

    Vor allem für ihr Kind war es das schlimmste Erlebnis in seinem ganzen Leben. Für solchen Frauen habe ich kein Mitleid, nur für ihr Opfer. Weit hat es unsere Gesellschaft gebracht. :..(

  • Sami am 16.05.2019 20:00 Report Diesen Beitrag melden

    Mord

    Abtreibung ist und bleibt Mord! Bei Vergewaltigung und Behinderung sollte man schon differenzieren, aber: Nur weil Frau keinen Bock drauf hat, die Konsequenzen zu tragen fürs Beine breit machen und sich nicht eingehend mit der Thematik befasst hast und das Thema Verhütung "zu kompliziert" ist, ist und bleibt in meinem Augen eine Mörderin auf Lebzeit! Und solche verantwortungslosen Frauen sollten verurteilt und bestraft werden, in dem sie nie wieder mehr schwanger werden dürfen! Mit solchen "Frauen" könnte ich noch nicht mal ein vernünftiges Wort wechseln.

    • meh am 16.05.2019 20:08 Report Diesen Beitrag melden

      mah

      also deiner meinung nach ist mord an einem kind mit behinderung okay?

    • Maria H. am 16.05.2019 23:06 Report Diesen Beitrag melden

      Mord?

      Warum finden Sie, dass es sich bei Vergewaltigung und "Behinderung" (wie definieren Sie das?) um keinen Mord handelt und man differenzieren sollte? Ist ein Verwaltigungsbaby oder eines mit gewissen defiziten weniger wert? Ist es dann kein Lebewesen mehr? Sie sind so inkonsequent!

    • Frau Gerda am 17.05.2019 06:16 Report Diesen Beitrag melden

      Grüsse ans Mittelalter

      Ich denke, mit Ihnen ist generell kein "vernünftiges Wort" zu wechseln.

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