Arbeitsmarktdaten

31. März 2019 15:42; Akt: 31.03.2019 15:43 Print

"Nur" mehr 370.000 Österreicher ohne Arbeit

Die Arbeitslosigkeit ist im März 2019 weiter zurückgegangen. Rund 370.000 Menschen sind in Österreich arbeitslos, was rund 4,8 Prozent entspricht.

AMS: Jugendliche am Gumpendorfergürtel in Wien. (Bild: picturedesk.com/APA)

AMS: Jugendliche am Gumpendorfergürtel in Wien. (Bild: picturedesk.com/APA)

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Bei den Arbeitslosenzahlen gingen sowohl jene der Österreicher ohne Arbeit (jetzt 304.411 Personen) um 5,4 Prozent, als auch jene in Schulungen (64.568 Personen) um 15,7 Prozent zurück, zeigt das Arbeitsmarktservice in den vorläufigen März-Arbeitsmarktzahlen. Damit sind nun insgesamt rund 370.000 Österreicher arbeitslos.

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Jugend als Sorgenkind

Die Arbeitslosenquote sank dabei von 5,5 auf 4,8 Prozent, hieß es aus dem Sozialministerium. Der Rückgang trifft beinahe alle Branchen und Bundesländer. Sorgenkind bleiben die angehenden Lehrlinge: Die Zahl der Lehrstellensuchenden stieg um beinahe 16 prozent auf knapp über 5.900, die Jugendarbeitslosigkeit beträgt 8,4 Prozent. Dafür stieg aber noch stärker die Zahl der gemeldeten offenen Lehrstellen, nämlich um 21 Prozent auf über 6.100.

Ausreißer bei den Bundesländern

Weitere Arbeitslosenanstiege gab es im Tourismus um 0,2 Prozent und generell im Bundesland Vorarlberg um 0,8 Prozent (8.814 Arbeitslose). Am stärksten gefallen ist die Arbeitslosigkeit im Burgenland um 12 Prozent (insgesamt 8.552 Arbeitslose). Die SPÖ warnte am Sonntag aber davor, dass die Wirtschaftsprognosen ein Abflauen der Konjunktur in Österreich und damit eine künftig steigende Arbeitslosigkeit zeigen würden. Entgegenwirken soll das von der SPÖ vorgestellte "Paket zur Stärkung von Wirtschaft und Beschäftigung", das im kern eine Steuerentlastung der kleinen und mittleren Einkommen um rund 4,5 Milliarden Euro fordert.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sara am 31.03.2019 22:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was genau?

    Uuuuund? Kann man vomLohn auch einigermassen gut leben? Oder hat man einfach nur eine Arbeit zum Billiglohn für die Statistik?

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  • Alex am 01.04.2019 09:19 Report Diesen Beitrag melden

    Toll

    Da sitzen wieder einige beim Jobcoaching.

  • hasi am 31.03.2019 20:35 Report Diesen Beitrag melden

    alles eine Frage des Blickwinkels

    nur leider müssen dzt. in Summe halt ca. 750.000 Personen (2 kleine Bundesländer) im arbeitsf. Alter von den Arbeitenden um Milliarden finanziell erhalten werden (ca. 370.000arbeitslos+ca. 330.000Mindests.+ ca. 50.000 Grundvers.) plus jedes Monat plus ca. 1.000 Personen, die hier bei den Österr. um Asyl ansuchen; Ö hat die 4 höchste pro Kopf Verschuldung in der EU, gleich nach Italien, die Dritter sind u. die Bürger müssen nur alleine f.d.Zinsen der Kredite von Ö ca. 6,3 Milliarden im Jahr zahlen.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Magnolie am 19.04.2019 09:22 Report Diesen Beitrag melden

    Eigenverantwortung

    So wie ich das sehe, möchten halt viele 30 Stunden arbeiten und 2.000,00 netto verdienen. Das spielt es nicht am Arbeitsmarkt. Es kommt immer darauf an welche Ausbildung die Menschen haben, ich denke nicht, dass wir in einem Niedriglohnland leben. ich habe im Verkauf für Vollzeitarbeit 1.500.00 netto verdient. Die Arbeitssuchenden dürfen nicht vergessen, was kann ich und welchen Lohn erhalte ich. Der Arbeitsmarkt ist auch kein Wunschkonzert, Flexibilität ist gefragt. Wer arbeiten möchte, bekommt auch Arbeit!!!

  • Misurlu am 04.04.2019 19:08 Report Diesen Beitrag melden

    Daß wir "nur" 370.000 Arbeitslose

    haben ist eigentlich ein Wunder. Leider hält die rechtsrechte Bundesregierung all diese 370.000 Arbeitslosen für "zu faul". Das ist das Problem dabei: Die Konservativen wollen einfach keine Löhne und keine Steuern zahlen, nur abkassieren. So gehts aber nicht. Ein bedingungsloses Grundeinkommen wird früher oder später kommen müssen, es geht gar nicht anders, in ein paar Jahren werden nicht einmal mehr im Handel Arbeitskräfte benötigt werden, was machen wir dann? Wir haben eine superreiche Schicht die keine Steuern zahlt und locker eine Million AL mitreissen kann.

  • sehr besorgter Bürger am 02.04.2019 13:52 Report Diesen Beitrag melden

    Zahlenspiele

    Von angeblichen x offenen Stellen existieren maximal 80% wirklich, der Rest sind Platzhalter und Druckmittel zugleich, um jeden Arbeitssuchenden ein Signal zu senden "nimm an und übersiedel" bzw "arbeite erstmal um weniger Lohn, vielleicht bekommst dann mehr" oder ... ! Darin enthalten sind auch alle prekären Angebote, welche auf Scheinselbstständigkeit aufbauen, um den Betrieben die Nebenlohnkosten zu ersparen. Ich bekam vor etlichen Jahren Stellenangebote vom AMS, an deren Adressen gar keine Gebäude standen, da bereits ein Neubau im enstehen war -

    • Misurlu am 04.04.2019 19:08 Report Diesen Beitrag melden

      Ich glaube auch daß es

      wohl eher eine halbe Million Österreicher sind für die es keinen Einkommensplatz gibt.

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  • eb am 01.04.2019 12:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ein Traum

    Wie kann das sein,es besteht doch Ausbildungspflicht bis 18 Oder habe ich das geträumt.

  • Sepp Berghofer am 01.04.2019 11:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Steirer

    Wenn man will geht alles. Ich bin noch nicht soo alt. Aber ich habe einen Beruf gelernt und habe in der Woche 250 Schilling bekommen. Gewohnt hab ich bei Mutter - und Kostgeld gehört auch dazu. Aber die Jugend ist mit nichts zufrieden. Hauptsache bis in die Nach spielen und dann nicht Aufstehen können. Aber das Leben geht weiter. Und wer nicht hinkriegt - der wir überbleiben und vom Sozi leben. Gute Zukunft. Meine taet sich im Grab umbrehenn. Alles gute.