"Hasch" vom Automaten

09. Dezember 2018 08:26; Akt: 09.12.2018 08:49 Print

CBD-Verkauf soll strenger kontrolliert werden

Der Verkauf von CBD-Produkten soll künftig strenger kontrolliert werden. Die Liste Pilz/JETZT schäumt.

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Das Sozialministerium soll einem "Profil"-Bericht zufolge den Verkauf von CBD-Produkten strenger regulieren. So sollen rauchbare CBD-Blüten künftig – genauso wie Dampf-Zigaretten – dem Jugendschutzgesetz unterliegen und damit erst ab 18 Jahren erlaubt sein. Außerdem soll es Warnhinweise geben.

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Was das essbare CBD (mit THC-Anteil unter 0,3%) betrifft, so müsse dieses erst als "Novel Food" – sprich: als neues Lebensmittel im Sinn der EU Verordnung 2015/2283 – eingestuft werden. Solange das nicht passiert, ist der Konsum und Verkauf illegal.

CBD-Geschäft boomt

CBD-Cannabis hat in den letzten Monaten zunehmende Verbreitung und Akzeptanz gefunden. Im legendären Wiener Aida-Café kann man einen Cannabis-Brownie naschen und sogar bei Lidl gibt es das Kraut zu kaufen. Vorreiter in der Bundeshauptstadt war übrigens Magu CBD in der Stiftgasse.

Die essbaren Produkte, wie der "Hasch"-Brownie" von Aida, dürfen nun vorerst nicht verkauft werden. Näheres will das Sozialministerium in der kommenden Woche bekanntgeben.

Schlag gegen Schmerzpatienten

Als "ein Schlag ins Gesicht von hunderttausenden Schmerzpatienten" bezeichnete Peter Kolba von JETZT (Liste Pilz) die Pläne des Sozialministeriums.

In einer Aussendung am Samstag beschwerte sich Kolba über den Erlass der Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) vom 19. Oktober 2018, wonach die (essbaren) CBD-Produkte erst als neue Lebensmittel zugelassen werden müssen.

"Statt Cannabis in der Medizin für 1,8 Mio SchmerzpatientInnen zu liberalisieren, wird das frei erhältliche, weil nicht psychoaktive, CBD verfolgt", schimpft Kolba, der selbst "um die lindernden Wirkungen von CBD" weiß.

Wieso Gras manchmal doch legal ist bzw. was es mit dem Boom auf sich hat, lesen Sie hier >>>

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Silvia K. am 09.12.2018 10:47 Report Diesen Beitrag melden

    Geh bitte!!

    Legalisiert endlich Cannabis und Ruhe ist. Hinter den ganzen Blockaden stecken nur dumme Menschen, die scheinbar noch nie eine schwere Erkrankung hatten und die Pharmalobby. Es gibt so viele Studien, dass Cannabis viel besser wirkt und das bei vielen Erkrankungen und noch dazu hat es kaum Nebenwirkungen. Wer wegen "Rauschzuständen" rumplärrt, dem sei gesagt: Es ist verboten in betrunkenem Zustand (ALKOHOL) oder unter Medikamenteinfluss ein Fahrzeug zu führen oder Maschinen zu bedienen. Also wo bitte ist das Problem??

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  • Ing. Breitfuß am 09.12.2018 10:07 Report Diesen Beitrag melden

    Rückschrittlicher gehts nimmer

    Ein Witz. Viele Länder liberalisieren THC, sogar die konservative Schweiz und Deutschland immerhin für Schmerzpatienten, nur Österreich geht sogar beim CBD einen Schritt zurück. Wahnsinn! Steinzeit! Ich zieh nach Holland!

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  • Epi am 09.12.2018 17:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vollholler

    Nach einem massiven Bandscheibenvorfall mit OP komme ich ganz schwer mit den Schmerzen klar! Seit mir jemand CBD empfohlen hat, kann ich wenigstens nachts gut schlafen, auch tagsüber geht es mir damit besser! Rauschzustand und Gesetzbruch: Nullkommanix, da ja TBC frei! Wünsche keinem diese miese Schmerzen! So wie es aussieht, geht unsere uninformierte scheuklappentragende Politik vor der Pharmaindustrie in die Knie, die wahrscheinlich schon um ihre Gewinne zittern . Vollholler, aber Gift in Form von Pillen, Alkohol, Zigaretten und weiss ich noch was ist legal! Ein Witz das Ganze!

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Tricky am 25.12.2018 08:48 Report Diesen Beitrag melden

    Tricky

    Es gibt auch Menschen die wirklich heftige Schmerzen haben unter anderen Krebspatienten hatte schon sehr viele gesehen und auch leider miterleben müssen. Die Mediziener pumpen die so voll z.B. Fenta, Vendal, Hydal Morphine und Opioide, daß sie nur noch in einem Dämmerzustand sind. Kenne welche die sehr gute Erfolge mit CBD haben und geistig voll da sind. Nur weil die Pharmalobby und die Oberjodler nicht mitschneiden können wird es verboten. Ich wünsche allen diesen Menschen dass sie derart Schmerz geplagt sind und nach jeden noch so kleinen Strohhalm greifen.!!!!!!

  • Melba Slutovitz am 11.12.2018 14:51 Report Diesen Beitrag melden

    Drogensüchtige wollen Legalisierung von Suchtgift

    Süss , wie sich die ganzen Drogenabhängigen hier für ihr Suchtgift ins Zeug legen . Ihr seid drogenabhängig . Nur wollt ihr es nicht wahr haben .

    • Na Prost am 13.12.2018 03:11 Report Diesen Beitrag melden

      Suchtproblem

      Die illegalen Drogen sind bei weitem nicht das größte Suchtproblem der Österreicher. Das zeigt ein Zahlenvergleich. 8.000 Menschen sterben pro Jahr in Österreich an den Folgen von Alkoholmissbrauch, 200 an den Folgen illegalen Drogenkonsums.

    • Himmel am 15.12.2018 11:42 Report Diesen Beitrag melden

      Hr

      Bin 60 und pumperl Gesund mit täglich 3 Tropfen CBD!wenn Großmärkte Alkohol unkontrolliert an ALLE Altersgruppen abgeben stört das den Dumm Michel nicht und vor allem Du wirst es nicht stoppen können dafür wurde ja TTIP unterschrieben und noch etwas.Österreich ist in der EU der größte Canabis Anbauer und Expoteur!

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  • Censorship am 11.12.2018 10:24 Report Diesen Beitrag melden

    Härtere Droge wird bagatellisiert...

    Solange sich Politiker, Prominente vor laufender Kamera nieder saufen, solange Alkoholwerbungen laufen, solange man Drogenproduzenten auszeichnet, braucht man Cannabis nicht verteufeln...

    • Edmund am 25.12.2018 18:20 Report Diesen Beitrag melden

      Edmund

      Da haben sie vollkommen recht!! Die ganze Meschpoche die gegen CBD ist, ist so was von falsch, daß einem das schier GRAUSEN überkommt!!! Zur Verschärfung gehört die Gesundheitsministerin auf eine Palliativstation zum Dienst verurteilt, dann würde sie bald "katolisch" sein und binnen zwei Tagen mit einem Nervenzusammenbruch am Boden liegen und dann einige Tropfen CBD benötigen! Ich würde sie ihr gerne höchstpersönlich verabreichen!!!

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  • Stefan am 10.12.2018 15:56 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Königreich für geistige Kompetenz!

    Geistige Kompetenz bitte in die Regierung, geistige Kompetenz bitte! Ohne jede Worte, klasse Beispiel dafür wie es unsere Regierung immer wieder schafft etwas, dass bisher ganz gut läuft (rein auf CBD bezogen) komplett in die Tonne zu treten... so viele hochwertige CBD Öle und andere sehr hilfreiche und therapeutisch wirkende Kosmetika...wer braucht die denn? Also ganz abgesehen von den unzähligen Bürgern die im Hanf Shop ihres Vertrauens wirksame, den Körper nicht vergiftende CBD Produkte erwerben!?! Ein so vielseitig einsetzbares Produkt für JUNG und ALT...trauriges Österreich!!!

  • Andrea am 09.12.2018 21:41 Report Diesen Beitrag melden

    MedCbD

    Habe mir vor einiger Zeit in der Apotheke "MedCBD"-Tropfen besorgt gegen meine Gelenksschmerzen. Leider sind mir aber die 5%igen dafür nicht stark genug. Ansonsten hätte ich aber keine unangenehmen Nebenwirkungen. Man sollte den Schmerzpatienten den Zugang nicht verwehren, nur um die Pharmaindustrie zu fördern, damit die Ärzte das weit weniger harmlose Cortison gegen Entzúndungen verordnen können.

    • Penelope am 10.12.2018 09:10 Report Diesen Beitrag melden

      @Andrea

      Auch Opioide haben eine weit verheererende Wirkung als Cannabis...

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