Reaktion auf Terrorplan

26. Juni 2019 11:00; Akt: 27.06.2019 10:26 Print

Das sagt Strache zum Autobomben-Anschlag

Auf Heinz-Christian Strache sollte offenbar ein Autobomben-Anschlag verübt werden, es wird ermittelt. Nun meldet sich Strache zu Wort.

Heinz-Christian Strache, Ex-FPÖ-Chef, ist empört über die Enthüllungen. (Bild: picturedesk.com/APA)

Heinz-Christian Strache, Ex-FPÖ-Chef, ist empört über die Enthüllungen. (Bild: picturedesk.com/APA)

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Es sind unfassbare Nachrichten: Ein Drogenhändler soll laut "Kurier" 100.000 Euro für einen tödlichen Autobomben-Anschlag auf Heinz-Christian Strache geboten haben. Die Justiz bestätigt ein laufendes Ermittlungsverfahren in der Causa, allerdings handelt es sich um einen "Verschlussakt". Als Motiv wird "die Erschütterung der politischen Grundstrukturen der Republik Österreich" genannt.

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Nun reagiert Strache auf diese Enthüllungen. "Und ich wurde bis heute von den Behörden und vom Verfassungsschutz nicht einmal informiert. Wo leben wir?", schreibt der Ex-Vizekanzler auf Facebook. Strache selbst habe zwar Anfang April von dem mutmaßlichen Mordauftrag erfahren, "auf Nachfrage bei den zuständigen Stellen wurde ihm mitgeteilt, dass dieser Umstand nicht ernst zu nehmen sei", so sein Anwalt Johann Pauer.

Parkorte der Strache-Autos genannt

Der Verdächtige saß im vergangenen Jahr in Wien in U-Haft – angeblich wegen eines Suchtgiftdelikts, illegalem Besitz einer Faustfeuerwaffe sowie einer weiteren verbotenen Waffe. Wie das Landesgericht Wien bestätigt, wurde er zu einer unbedingten Haftstrafe verurteilt.

Im Haftprüfungs-Akt vom 15. Oktober 2018, der dem "Kurier" auszugsweise vorliegen soll, findet sich demnach folgender brisanter Passus: "Bujar B. steht im dringenden Verdacht, am 26. September 2018 versucht zu haben, eine Vertrauensperson dazu zu bestimmen, den Vizekanzler Heinz-Christian Strache durch Anbringen einer Autobombe zu töten".

Burja B. wird dabei von einem V-Mann des Verfassungsschutzes schwer belastet. Er solle ihm mehrfach 100.000 Euro angeboten haben und ihm darüber hinaus Orte genannt haben, an denen Strache sein Fahrzeug parkt.

Verdächtiger auf freiem Fuß

Mittlerweile soll der Verdächtige wieder auf freien Fuß gesetzt worden sein. "Im Ermittlungsverfahren konnten bisher keine weiteren Beweismittel gefunden werden, die den Verdacht erhärten würden", wird Thomas Vecsey von der Staatsanwaltschaft Wien in dem Bericht zitiert.

Anwalt Wolfgang Blaschitz, der den Beschuldigten damals anwaltlich vertrat, dazu: "Wir werden uns diesen V-Mann jetzt vorknöpfen, er wird zur Rechenschaft gezogen. Es kann nicht sein, dass man Menschen so verleumdet." Es gilt die Unschuldsvermutung.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Heinzi am 26.06.2019 12:20 Report Diesen Beitrag melden

    Darum

    Hr. Strache, Hände weg von den Drogen.

  • Alex am 26.06.2019 11:20 Report Diesen Beitrag melden

    Unfassbar

    Man kann gar nicht mehr glauben wies bei uns mittlerweile zu geht. Selbst der Sadam und der Gaddafi würden jetzt schon blass.

  • Salomon am 26.06.2019 11:54 Report Diesen Beitrag melden

    Unfassbar

    Das soll unser Rechtsstaat sein? Wo ein Vizekanzler nicht einmal informiert wird, dass jemand einen Mordauftrag auf ihn beschlossen und geplant hat, und dieser Mordauftrag von den Behörden als Spass abgetan wird. Und der Vizekanzler bis jetzt nur Glück hatte, dass der angeheuerte Bombenleger sein Vorhaben nicht durchgeführt hat....... vielleicht ist in der Zwischenzeit schon ein zweiter angeheuert, der für die 100000 den Auftrag auch ausführt?!.......

    einklappen einklappen

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Dekadent am 28.06.2019 09:56 Report Diesen Beitrag melden

    Tolle Ablenkung

    Ach ja das alte Muster. Unser armes Opfer, der ja Erfahrung hat sich so hinzustellen. Siehe Ibiza Affäre wo der arme ja reingelegt wurde. Hätte er ohne Video eiweiß natürlich nie gemacht. Kommt nun doch gerade recht das ein schwummriger V Mann, der selbst der Staatsanwaltschaft als wenig glaubwürdig erscheint Strache wieder ins Opfereck stellen kann und so von seinen eigentlichen Taten auf Ibiza ablenken kann. Was ist mit dem Volk in diesem Land l.os?

  • wieder eine masche mehr am 27.06.2019 10:31 Report Diesen Beitrag melden

    um den ach so armen

    und geplagten im gespräch und gedächtnis zu behalten.

  • Elfriede Schurzeneder am 26.06.2019 15:00 Report Diesen Beitrag melden

    Für 13 Silberlinge

    Wollte man unseren HC verkaufen!! Nur durch eine göttliche Vorsehung löste sich eine Haftmine durch Etschütterung bei der Zufahrt auf einen Supermarktparkplatz und löste wie durch ein Wunder nicht aus... DIES war eine göttliche Fügung!

  • Christian am 26.06.2019 12:25 Report Diesen Beitrag melden

    In Klosterneuburg ist wieder ein Fahrrad

    Das klingt nach Ablenkung von seinen Schandtaten, denke da an das Uralt- Lautsprecherkabel in seinem ex Witzekanzlerbüro, das er für eine hoch moderne Abhöranlage hielt!

  • Heinzi am 26.06.2019 12:20 Report Diesen Beitrag melden

    Darum

    Hr. Strache, Hände weg von den Drogen.