Neue Zahlen

25. April 2019 13:39; Akt: 25.04.2019 13:49 Print

So sind arm und reich in Österreich verteilt

Neue Zahlen verraten, wer in Österreich besonders viel oder wenig verdient. Zu den Faktoren zählen Geschlecht, Alter, Staatsbürgerschaft und Bildung.

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Laut aktuellen Zahlen der Statistik Austria waren im Jahr 2018 knapp über 1,5 Millionen Menschen in Österreich armuts- oder ausgrenzungsgefährdet. Das entspricht 17,5 Prozent der Bevölkerung. Insgesamt hat sich die Zahl seit 2008 aber um 187.000 Personen verringert.

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Dennoch besteht laut Statistik Austria für bestimmte Gruppen ein hohes Risiko sozialer Benachteiligung. Das sind etwa Alleinerzieher, kinderreiche Familien, Langzeitarbeitslose, Personen mit ausländischer Staatsbürgerschaft und Geringqualifizierte. Auch 372.000 Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren leben aktuell in Haushalten mit Ausgrenzungsgefährdung.

Die Daten basieren auf Erhebungen zu den Haushaltseinkommen der Österreicher im bergangenen Jahr.

So verteilt sich das Einkommen

Der Hälfte der Bevölkerung in Privathaushalten stehen laut Statistik Austria mehr als 25.175 Euro äquivalisiertes Nettohaushaltseinkommen (siehe Infobox) jährlich zur Verfügung.

Das oberste Einkommenszehntel verfügt über mehr als 44.421 Euro, das unterste Einkommenszehntel (jeweils rund 865.200 Personen) hingegen über weniger als 13.286 Euro.

Anteilsmäßig verfügen die oberen 10 Prozent der Bevölkerung in Privathaushalten über 22 Prozent des gesamten äquivalisierten Nettohaushaltseinkommens, die unteren 10 Prozent haben hingegen nur 3 Prozent zur Verfügung.

In der Bildstrecke oben sehen Sie die großen Unterschiede zwischen Männern und Frauen, Altersgruppen, Staatsbürgerschaften und Bildungsabschlüssen.

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(lu/chk)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Unter dem am 25.04.2019 14:46 Report Diesen Beitrag melden

    Teppich kehren

    In dem Land zählen nur mehr Manager Abteilungsleiter, Direktoren etc alles andere gibts und zählt hier nix mehr! Jemand der in den 50 und 60er Jahren in die Schule gegangen ist, der ist für die heutigen Gscheithansln sowieso unter gebildet auch mit HAK und als Pensionist ist man sowieso niemand!

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  • Abteilungsleiter am 25.04.2019 13:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    logisch

    Warum wird nie unterschieden? Ist doch kein Wunder daß man wenig verdient wenn man nach dem Poly abgegangen ist dann 4 Jahre nichts gemacht hat und dann einen Hilfsarbeiter Job hat. Wäre es fair wenn jetzt jemand der sich durch eine HTL gequält hat, nie arbeitslos war usw dann das selbe bekommt, weil dem anderen so viel Sozialleistungen gezahlt werden? Wie viele würden sich dann arbeiten gehen noch antun? Armut heißt kein Essen kein Dach über dem Kopf oder keine Kleidung. Und das trifft auf fast niemanden zu.. Das Langzeitarbeitslose nicht das neueste 1300 Euro iPhone brauchen oder ein teures Leasing Auto oder Urlaub auf den Malediven machen können ist keine Armut sondern logisch!!

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  • Metatron am 25.04.2019 13:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lebenskünstler

    Bei uns wohnen die Armen im Karl Marx Hof und die anderen haben im Kaasgraben ihre Villen ! Manche kennen das Wort Arbeit gar nicht !

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Franz Absberg am 26.04.2019 08:04 Report Diesen Beitrag melden

    Statistik nicht aussagekräftig

    Weshalb verlassen die armutsgefährdenden ausländischen Staatsbürger nicht unser Land? Weil offensichtlich die Sozialleistungen weit besser als in ihrem Herkunftsland sein werden.

  • Helmut008 am 26.04.2019 06:24 Report Diesen Beitrag melden

    Das Problem mit Arm und reich

    Der Schlüssel für "Arm oder Reich" Ist Bildung und diese auch anwenden. Sehr zu empfehlen wäre auch; lesen der "Wiener Schule".

  • Metatron am 26.04.2019 04:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    News

    Eine neue Studie von Forschern der Uni Wien zeigt, dass der Eindruck nicht trügt: Jungen Österreichern ist Arbeit im Vergleich zu anderen Lebensbereichen wie Freizeit deutlich weniger wichtig als anderen Europäern.

    • Andrea am 26.04.2019 07:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Metatron

      Spass Gesellschaft und Berufs-Söhne sowie - Töchter. Die haben Arbeit ja nicht so nötig, Papa zahlt ja schließlich alles!

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  • Kann schon nimmer hören am 25.04.2019 21:52 Report Diesen Beitrag melden

    FRau/Mann

    Auch als Frau kann man sehr gut verdienen, Teilzeit aufgeben und für das Weiterkommen auch was tun. Ich weiß wovon ich spreche,2 Kinder Vollzeitjob und verdien sehr gut, keine Unterstützung suchend sondern die Kinder in einen Kindergarten gegeben und es geht alles. Sicherlich ist es stressig, Vollzeit, 2 Kindee, Haushalt, etc aber wenn man gut leben will dann muss man sich halt bemühen

  • Mecker am 25.04.2019 21:47 Report Diesen Beitrag melden

    mecker

    Nach der Schulausbildung nicht aufhören sich weiterzubilden dass ist wichtig. Nicht meckern durchstarten kämpfen und schon gehts.