Blaue Reaktionen

19. Mai 2019 11:46; Akt: 19.05.2019 12:01 Print

Machtpoker? Jetzt FPÖ-Hass gegen Kanzler Kurz

Die türkis-blaue Koalition betonte stets die harmonische Zusammenarbeit. Das ist nach dem Ende der Regierung vorbei.

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Die Koalition von ÖVP und FPÖ ist zerbrochen. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bestätigte das Ende am Samstagabend, nachdem am Freitag ein Video aufgetaucht war, das den bisherigen Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) an einem Abend in Ibiza im Jahr 2017 zeigt. Kurz rief Neuwahlen aus, bedankte sich aber bei allen Regierungsmitgliedern für die Zusammenarbeit.

"Macht-Totalisierung"

Weniger nette Töne dringen nun aus der FPÖ. Die freiheitliche Nationalratsabgeordnete Petra Steger machte ihrem Ärger am Samstag auf Facebook Luft: "Kurz versuchte diese große innenpolitische Notlage zur Macht-Totalisierung zu missbrauchen."

Kurz soll für eine Fortführung der Koalition den Rücktritt von Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) verlangt haben. Die Blauen konnten sich darauf nicht einlassen.

Die ÖVP habe "versucht uns zu erpressen um einen Herbert Kickl, der sich überhaupt nichts zu Schulden kommen hat lassen, los zu werden nur um sich mehr Macht zu krallen", so Steger. Sie unterstellt der Volkspartei "Machtgier".

"Verantwortungsloses Spiel"

Auch aus Niederösterreich dringen Misstöne. Udo Landbauer beschuldigte Kanzler Kurz, den Koalitionsbruch erpresst zu haben: "Das zeigt, welch ein verantwortungsloses Spiel die ÖVP am Rücken der Bürger treibt. Das ist Wählerverrat auf höchstem Niveau und beweist, dass es der türkisen Mogelpackung in keiner Weise um die Menschen in diesem Land geht", so Landbauer.

Und weiter: "Den besten Innenminister aller Zeiten abschießen zu wollen und daran den Fortbestand der Koalition zu knüpfen, ist der wahre Skandal in diesen Stunden."

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Baldi am 18.05.2019 11:31 Report Diesen Beitrag melden

    Fazit

    Es ist schon interessant, daß ausgerechnet vor den Wahlen immer wieder Videos und Berichte über einen Skandal auftauchen. Hoffentlich fallen die Bürger nicht auf diesen Schwachsinn herein . Ich persönlich wähle diese Rot/Grünen Weltverbesserer nicht mehr.

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  • Peter Lüdin am 18.05.2019 16:50 Report Diesen Beitrag melden

    Politik

    Falle gestellt und hinein getappt. Man muss eben rund um die Uhr vor Menschen, die einem Übles wollen, auf der Hut sein. Allerdings wird das insgesamt nach hinten los gehen. Die meisten Bürger können solche Aktionen mittlerweile ganz gut durchschauen, wer da wem ganz bewusst und mit voller Absicht schaden will.

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  • Igor L. am 18.05.2019 12:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Auftraggeber ?

    Komisch, keiner fragt auch nur im Ansatz danach, wer und wie wohl diese Aufzeichnung beauftragt bzw. angefertigt hat ?

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • ibindameinung am 15.06.2019 17:34 Report Diesen Beitrag melden

    war beste Regierung

    Jetzt erst Recht -FPÖ

  • Wolfgang am 14.06.2019 09:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Ich finde Herr Kurz macht das prima, er hat in der kurzen Zeit schon mehr gemacht als so manche Partei die, die glaubten sowieso zu gewinnen. Ich hoffe ja nur er lässt sich nicht einlullen von den anderen Parteien und beschließt das Rauchverbot, den das ist das Sterben vieler kleinerer Gasthäuser, und das steigen der Arbeitslosigkeit. Nicht nur das er entmündigt das Volk.

  • CuricAmer am 10.06.2019 11:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Neuwahlen

    Eigentlich ist es egal wen man wählt, ändern tut sich sowieso nichts...

  • Marion am 29.05.2019 00:17 Report Diesen Beitrag melden

    Vorzugsstimmen

    Wie heißt es so schön : wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein

  • hari am 24.05.2019 04:48 Report Diesen Beitrag melden

    fürs Ausland arbeiten gehen

    den Bürgern kostet diese EU-Wahlwerbeveranstaltung Millionen von EURO für insgesamt 18 Personen, die das Miniland dann nach Brüssel schicken darf. Die Österreicher sind nur als Nettozahler gefragt, ansonsten nicht - dzt. exorbitante 3,1 Milliarden im Jahr und Nettoabgang um die 1, 7 Milliarden und im Land ist kein Geld für eine anständige STeuerreform, Plfegegeld/Pensionserhöhungen etc.