Mindestsicherung neu

23. April 2019 21:45; Akt: 23.04.2019 21:46 Print

Kaum Teilnehmer bei "Volkshilfe"-Demo in Wien

Weniger Menschen als erwartet kamen zu jener Kundgebung, zu der Erich Fenninger aufgerufen hatte. Nur um die 200 Demonstranten waren vor Ort.

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Erich Fenninger, Direktor der Volkshilfe Österreich, rief zu einer Kundgebung gegen die geplanten Änderungen der Mindestsicherung auf. Um die möglichen drastischen Auswirkungen der Gesetzesänderung darzustellen, übernachtete Fenninger in jeder Landeshauptstadt in einem Zelt.

Zum Abschluss seiner Österreich-Tour übernachtet Fenninger heute in Wien. Im Rahmen einer Kundgebung solidarisierten sich einige Künstler – aber weniger Menschen als erwartet – mit dem Aktivisten. Nur etwa 150 bis 200 Menschen fanden sich bei ungemütlichen Witterungsbedingungen am Deserteursdenkmal beim Bundeskanzleramt ein.

Das müssen Sie über die Mindestsicherung wissen

Unter ihnen befanden sich die Musiker von Russkaja, die Liedermacher Ernst Molden und Willi Resetarits, Vertreterinnen der regierungskritischen "Omas gegen Rechts" und Ex-Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ). Insgesamt waren aber weit mehr Teilnehmer erwartet worden.

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(mr)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Zukunft am 24.04.2019 01:13 Report Diesen Beitrag melden

    Demo

    Es waren ca. 150 Leute vor Ort inklusive neugieriger Touristen und Spaziergänger - da nützt kein Schönreden. Da sieht man, wie viele Anhänger die Sozis noch haben. Mit dieser Politik sind nicht einmal mehr die eigenen Genossen einverstanden. Eine Niederlage für die Gegner der Regierung, die sich gewaschen hat. Die Wiener werden endlich munter.

  • Gunti eli am 23.04.2019 22:42 Report Diesen Beitrag melden

    Mitglieder fehlen beim Aufruf

    Die SPÖ hat wie viele Parteimitglieder? Die Grünen haben? Also dürften doch einige mit der derzeitigen Politik zufrieden sein. Jetzt noch die Zuschüsse für die sogenannten Künstler streichen, sie sollen mit ihrer Kunst Geld verdienen, oder arbeiten, dann sieht Österreich schon wieder besser aus. Haben die Omas ihre Pension schon mit ein paar Sozialhilfeempfänger geteilt, oder fordern sie nur ohne selber etwas zu machen?

  • Suse am 23.04.2019 22:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Untergehende Solidarität

    Tja so ist das halt. Der Arbeiter muss bei jedem Wetter raus. Der Mindestsicherungsbezieher bleibt bei schlechten Wetter zhaus. Vielleicht ist so mancher mit seinem Super Auto im Berufsverkehr steckengeblieben. Übrigens die Opposition hätt ja mit ihrem Gefolge auch auftreten können. Aber die machen ja jetzt wieder Jagd auf den Rattendichter.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • sollte kein Tabuthema sein! am 25.04.2019 10:22 Report Diesen Beitrag melden

    Unverantwortlicher Kindersegen!

    Ich bin zwar auch nicht mit der Sozialhilfe einverstanden. Besonders leid tun mir jene Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, und jetzt in Armut leben. Auch Menschen, die Vollzeit arbeiten, aber davon nicht leben können. Ich frage mich aber ernsthaft, warum die kinderreichen Familien, die nicht nur Sozialhilfe erhalten, sondern auch von NGO´s unterstützt werden, nicht an der Demo teilgenommen haben. Hr. Fenninger müsste mit seinen Klienten einmal ein wahres Wort sprechen. Kinder in die Welt setzen, heisst Verantwortung übernehmen.

  • Armina am 24.04.2019 11:26 Report Diesen Beitrag melden

    Totalversagen

    Zeigt das schwächliche Image der Volkshilfe in der Öffentlichkeit und auch unter den eigenen Mitarbeitern, wenn man außer unkritischen (weil gekauften) Parteikünstlern und Schaulustigen fast niemanden für die breit beworbene Demo gewinnen kann. Hilfe für Bedürftige schaut eben ganz anders aus, als es die Volkshilfe (und ähnliche Organisationen) in den letzten Jahren leistet - auch als Arbeitgeber.

  • Bürger am 24.04.2019 09:41 Report Diesen Beitrag melden

    20 statt 200

    Die 20 Anwesenden waren keine Demostranten, sondern nur neugierige Zaungäste einer One-Man-Show (OMS) eines Fenninger, der von sich behauptet, den Armen und Bedüftigen zu helfen. In Wirklichkeit schafft die Volkshilfe 41 % der Spenden außer Landes (zB Libanon, Albanien, Kosovo, Serbien). Nur 3 % werden in humanitäre Hilfsprojekte investiert. Der Rest geht angeblich für administrative Zwecke und Werbung auf - gemeint ist wohl Eigenwerbung des Herrn Fenninger.

  • Zukunft am 24.04.2019 01:13 Report Diesen Beitrag melden

    Demo

    Es waren ca. 150 Leute vor Ort inklusive neugieriger Touristen und Spaziergänger - da nützt kein Schönreden. Da sieht man, wie viele Anhänger die Sozis noch haben. Mit dieser Politik sind nicht einmal mehr die eigenen Genossen einverstanden. Eine Niederlage für die Gegner der Regierung, die sich gewaschen hat. Die Wiener werden endlich munter.

  • Gunti eli am 23.04.2019 22:42 Report Diesen Beitrag melden

    Mitglieder fehlen beim Aufruf

    Die SPÖ hat wie viele Parteimitglieder? Die Grünen haben? Also dürften doch einige mit der derzeitigen Politik zufrieden sein. Jetzt noch die Zuschüsse für die sogenannten Künstler streichen, sie sollen mit ihrer Kunst Geld verdienen, oder arbeiten, dann sieht Österreich schon wieder besser aus. Haben die Omas ihre Pension schon mit ein paar Sozialhilfeempfänger geteilt, oder fordern sie nur ohne selber etwas zu machen?