Ohne "Piep"

15. April 2019 05:31; Akt: 15.04.2019 07:23 Print

Maschek-Clip mit Strache wieder im Web

von R. Zwickelsdorfer - Zu viel für den ORF: Er sperrte in der TVThek ein Satirevideo von Maschek aus "Willkommen Österreich". Darin wird FP-Chef Strache "Neonazi" genannt. Nun ist der Clip wieder online – zensuriert und ohne Piep.

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"Vom Neonazi zum Sportminister: eine typisch österreichische Karriere": Diese Worte legten Maschek ORF-Sportreporter Ernst Hausleitner bei einem Interview mit FP-Chef Strache in
den Mund.

"Zensur"

Dienstagabend ging der Beitrag auch so auf Sendung. Dann wurde er dem ORF zu heiß: In der TVThek war er plötzlich nicht mehr abrufbar. Begründung: Es habe vor der Ausstrahlung keine rechtliche Prüfung gegeben. Viele empörten sich, sprachen von Zensur.

Am Samstag dann die Wende: Plötzlich konnte man das Video (über einen Link in der TVThek) doch wieder sehen. Die "rechtlich problematische Passage" (© ORF-Sprecher Biedermann) fehlt aber. Das Wort "Neonazi" ist mit einem Piepton überblendet – von Maschek selbst.

Original aufrufbar

Peter Hörmannseder, von dem der Text stammt, verteidigt das Wort "Neonazi" trotzdem auf Twitter als "dem Tatsachensubstrat entsprechend".

Ohne Piep geht es auch: Das Original (inkl. "Neonazi") findet sich auf der Website von "Superfilm". Die Firma produziert "Willkommen Österreich" für den ORF. Spannend, ob die FPÖ deswegen eine Klage einreicht.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Reini am 15.04.2019 07:04 Report Diesen Beitrag melden

    Offenbar ist es

    salonfähig die Regierung und im besonderen die FPÖ anzugreifen und zu diffamieren. Da wird gehetzt und unterstellt dass es eine Freude ist. Nur wehe es geht einmal gegen links, da ist der Teufel los!

    einklappen einklappen
  • w.p. am 15.04.2019 06:38 Report Diesen Beitrag melden

    aber wehe ...

    ... man hätte Gusenbauer "vom Moskauer Bodenküsser zum Extremkapitalisten" bezeichnet

    einklappen einklappen
  • Mustafa am 15.04.2019 06:43 Report Diesen Beitrag melden

    Geldbörse wird Schmerzen haben

    Wenn man auf Schmerzen steht , soll man Schmerzen bekommen . In diesem Fall wird es dem Geldbörserl desjenigen ein wenig schmerzen , der den Content online gestellt hat . Die Rechtsvertreter reiben sich schon die Hände .

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Max Mustermann am 18.04.2019 09:55 Report Diesen Beitrag melden

    ZARAAAAAA!!!!!!

    Kann man diese Linksfaschisten nicht klagen? Wo bleibt der Verein "ZARA"? Wie gedankenlos von mir - der zahlt wahrscheinlich den Verteidiger.

  • Balduin am 16.04.2019 17:20 Report Diesen Beitrag melden

    Die rechten Mimoserln

    Teilen aus wie die Weltmeister, verhetzen Alles gegen Jeden aber heulen rum und werden hysterisch wenn sie mal die Kritik streift. Memmen, keine Männer.

  • lucifer am 15.04.2019 14:55 Report Diesen Beitrag melden

    eh klar..aber so was von..

    mehr vom gleichen..die rotfront hat angst um ihre letzte bastion des wahnsinns -wien ... eh klar.. das volk ist VOR der massen einbürgerung der neuen all inclusive links wählerschicht munter geworden... ich kann sie ja verstehen und trotzdem diese verschrobene ideologie nicht wählen..

  • Nicht einfach ignoriere! am 15.04.2019 13:34 Report Diesen Beitrag melden

    Der muss viel Geld haben.

    Auf alle fälle sollte man klagen! Denn, wie du mir so ich dir

  • Adelheid am 15.04.2019 12:51 Report Diesen Beitrag melden

    Hier piepst wohl?

    Das stets beliebt, wiederholt geistlos eingesetzte orf-Wort, passt doch ausgezeichnet zu den abgestandenen uralt Trash-Serien samt Lachkonserven! Man sollte auch AMS Kurse für ewiggestrige Kabarettisten finanzieren, damit sich ihr Sprachschatz wenigstens a bisserl erweitert!