Verdacht des Amtmissbrauchs

14. Februar 2019 06:24; Akt: 14.02.2019 06:24 Print

Ermittlungen gegen Eurofighter-Staatsanwalt

Zehn Jahre lang war Michael Radasztics für die Ermittlungen in der Eurofighter-Causa zuständig. Nun ist er selbst im Visier der Korruptionsstaatsanwaltschaft.

Eurofighter-Verfahren

Eurofighter-Verfahren "fliegt" jetzt der Staatsanwalt davon (Bild: picturedesk.com)

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Die Justiz ermittelt in der Eurofighter-Causa jetzt gegen Staatsanwalt Michael Radasztics, der seit vielen Jahren für das Verfahren zuständig ist. Er soll Amtsgeheimnisse verraten haben, berichtet der "Kurier".

Radasztics wäre laut Insidern kurz davor gewesen, Anklage gegen den Airbus-Konzern zu erheben. Anfang Februar wurde dem Staatsanwalt dann aber der Fall entzogen, heißt es in dem Bericht weiter.

Pilz: "Will das nicht akzeptieren"

Peter Pilz (Liste Jetzt) sieht darin einen Versuch, das Verfahren zu sabotieren und hat eine Zeugenladung zu dem Fall erhalten. In einer ersten Stellungnahme erklärte Pilz, dass ihm Radasztics keine Amtsgeheimnisse verraten hätte.

"Ich will nicht akzeptieren, dass statt Eurofighter und Airbus jetzt kurz vor der Anklage-Erhebung der Staatsanwalt selbst verfolgt wird", sagt Pilz gegenüber dem ORF.

Vorerst wird die Co-Staatsanwältin für den Eurofighter-Akt zuständig sein.

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(wil/red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bertl Kral am 14.02.2019 11:54 Report Diesen Beitrag melden

    Pilz: "Will das nicht akzeptieren"

    Tja, Giftpilz. So geht es aus, wenn man sich unlauteren Mitteln bedient und dafür sogar Staatsanwälte mißbraucht, nur um sich als "Aufdecker" feiern zu lassen. Nichts gegen Aufklärung neboluser Praktiken, ganz im gegenteil. Aber sich selbst mit stets erhobenen Zeigefinger verbotener Quellen zu bedienen, ist eben nicht zulässig. Dies sollte er doch eigentlich wissen !

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  • Penelope am 14.02.2019 15:25 Report Diesen Beitrag melden

    Bei der StA Wien hätte...

    ...die WkStA jedenfalls genügend zu tun. Da werden 30-seitige Anzeigen binnen 1 Tag eingestellt, entweder arbeiten da gottgleiche Wesen oder man sieht sich Anzeigen gegen gewisse Personen mit bestimmten Parteibuch lieber erst gar nicht an... und die Justiz kann ohnehin machen was sie will, ganz egal ob mit Verfassungs- und Menschenrechten vereinbar, da gibt es genau 0 Kontrolle.

  • LupoVino am 14.02.2019 13:02 Report Diesen Beitrag melden

    Als unvoreingenommer

    Bürger würde ich vermuten - hier stinkt was ! Der Staatsanwalt ist auf was draufgekommen und muß deshalb gehen.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • harald am 15.02.2019 04:48 Report Diesen Beitrag melden

    das armselige Kasperltheater

    wichtig wäre, dass keine neuen Kriegswaffen wie Abfangjäger, Panzer u. Kanonen für das neutrale Miniland mehr um Milliarden EURO gekauft werden. Diese Kriegswaffen richten nur Unheil an od. will man, dass die jungen Männer wieder in den Krieg ziehen müssen. Es sind nicht mal die alten auf Kredit gekauften Flieger bezahlt - Ö hat die 4. höchste pro Kopf Verschuldung in der EU u. die Bürger zahlen nur alleine für die Zinsen ca. 6, 3 MILLIARDEN im Jahr...kein Wunder, dass kein Geld f.d.Pflege,höhere Pensionen,Steuerreform da ist

  • PeterKarl am 14.02.2019 17:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich habe gehört

    die Hercules kann momentan nicht fliegen. Sie soll von den Linken falsche Propeller bekommen haben.

  • Opa am 14.02.2019 15:28 Report Diesen Beitrag melden

    Katastrophe für den Rechtsstaat

    Also eine derart korrupte, verlogene und scheinheilige Regierung, wie die jetzige war wirklich noch nie da. Und ich hab schon einige erlebt. Gelogen und Betrogen wurde schon immer, aber das.....

    • Salzburgerin am 14.02.2019 21:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Opa

      Eine Katastrophe für einen Rechtsstaat ist sicher nicht diese Regierung, sondern wäre ein Staatsanwalt der möglicherweise mit einem Herrn Pilz gemauschelt hätte.

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  • Penelope am 14.02.2019 15:25 Report Diesen Beitrag melden

    Bei der StA Wien hätte...

    ...die WkStA jedenfalls genügend zu tun. Da werden 30-seitige Anzeigen binnen 1 Tag eingestellt, entweder arbeiten da gottgleiche Wesen oder man sieht sich Anzeigen gegen gewisse Personen mit bestimmten Parteibuch lieber erst gar nicht an... und die Justiz kann ohnehin machen was sie will, ganz egal ob mit Verfassungs- und Menschenrechten vereinbar, da gibt es genau 0 Kontrolle.

  • rudi am 14.02.2019 14:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    eurofighter

    vielleicht hat er akte dr . lüssel wieder entdeckt