Frage der Woche

09. November 2018 05:29; Akt: 10.11.2018 13:02 Print

Migrationspakt: Die Hälfte zufrieden mit Ausstieg

Türkis-Blau hat erklärt, dem Migrationspakt nicht zuzustimmen. 50 Prozent der Österreicher stehen hinter der Regierungsentscheidung. Unter FPÖ-Wählern gar 89 Prozent.

Bundeskanzler Sebastian Kurz (l.) und Vizekanzler Heinz-Christian Strache (r.). (Bild: Dragan Tatic)

Bundeskanzler Sebastian Kurz (l.) und Vizekanzler Heinz-Christian Strache (r.). (Bild: Dragan Tatic)

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"Die Bundesregierung hat recht. Österreich muss Herr im eigenen Haus bleiben und selbst entscheiden, wer kommt." Dieser Meinung ist die Hälfte der Österreicher, zeigt eine "Heute"-Umfrage von "Unique Research" (500 Befragte, max. Schwankungsbreite ±4,4 Prozent). Rund ein Drittel (31 Prozent) ist der Auffassung, dass "die Regierung unrecht hat." Österreich bleibe trotz Pakt "Herr im eigenen Haus und kann weiterhin selbst entscheiden, wer kommt".

Nach Partei-Sympathien aufgeschlüsselt, zeigt die Um
frage: FPÖ-Wähler stehen deutlich (89 Prozent) hinter der Regierungsentscheidung, dem Pakt nicht zuzustimmen. Bei ÖVP-Wählern sind es 66 Prozent. SPÖ-Wähler sehen die Ablehnung des Pakts hingegen kritisch: 64 Prozent sagen, "die Regierung hat unrecht".

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Patriot5611 am 09.11.2018 07:25 Report Diesen Beitrag melden

    Es bleibt dabei:

    Wir haben derzeit eine gute, wenn nicht sogar sehr gute Regiering - im Vergleich zu den früheren Regierungen.

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  • Gerlinde M am 09.11.2018 06:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Richtige Regierung

    Glaube, dass es mehr sind!

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  • Southpaw am 09.11.2018 07:06 Report Diesen Beitrag melden

    Grundsätzlich...

    ...kann man sagen, dass der Sozialismus nicht mehr wieder kommt. Und das war auch schon überreif, dass diese schädliche Ideologie verschwindet.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Einmal Nach am 11.11.2018 16:09 Report Diesen Beitrag melden

    Rechnen ..

    50% der insgesamt Befragten für den Austritt. 31% der insgesamt Befragten gegen den Austritt und 19% Stimmenthaltung=ungültige Stimmen. = 81% gültige Stimmen in einem Verhältnis = 405 gültige Stimmen, 250 Stimmen daraus für den Austritt, 30% =121 Stimmen gegen den Austritt. Das macht unterm Strich ein Verhältnis von 70% Austrittsbefürwortern zu 30% Austrittsgegner und das bei einer Schwankungsbreite von 4,4 %, ein Eindeutiges Ergebnis also ;)

    • Naja :) am 11.11.2018 16:18 Report Diesen Beitrag melden

      fast Richtig :)

      Genaugenommen sinds "nur" 62,5% für und 37,5% gegen den Austritt :) Aber im Prinzip schon richtig gerechnet :)

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  • Realist am 10.11.2018 11:59 Report Diesen Beitrag melden

    sicher mehr für den Ausstieg

    Die Umfrage ist sicher von der MitteLinks durchgeführt worden...

    • David G. am 10.11.2018 15:40 Report Diesen Beitrag melden

      Wirklich?

      Woher haben Sie das denn?

    • Realist am 10.11.2018 18:35 Report Diesen Beitrag melden

      offene Manipulation

      Auch die Medien sind offensichtlich nicht mehr neutral. In Deutschland werden z.B. jegliche Informationen von der AFD meist negativ dargestellt. Die Demo in Chemniz z. B. wurde von ein paar hundert radikalen Rechten begleitet, die die tausenden seriösen Anhänger der Partei unterlaufen haben. Die Medien haben hier aber alle als Rechtsradikale tituliert - wie durchsichtig...

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  • harald am 10.11.2018 04:07 Report Diesen Beitrag melden

    Eine verbindl. Entscheidung

    Bitte um eine verbindl. Abstimmung dazu, damit dieses Thema für die Österreicher ein für alle mal vom Tisch ist. Die Eigentümer, sprich die, die alles zahlen müssen sollen das entscheiden

  • David G. am 09.11.2018 18:27 Report Diesen Beitrag melden

    Wann kommt Hilfe für Flüchtlinge?

    Ich frage mich bei solchen Diskussionen immer, was denn in den letzten Jahren aus dem Gedanken geworden ist, anderen zu helfen. Flüchtlinge werden nur noch als Belastung, die man entweder entfernen muss oder irgendwie damit umgehen lernen muss, betrachtet. Wer sieht sie noch als Hilfesuchende - also als Flüchtlinge? Was ist denn daraus geworden, Menschen zu helfen, die Hilfe brauchen, statt gegen sie zu hetzten? Wann ist unsere Nächstenliebe verstorben?

    • Frau am 09.11.2018 20:20 Report Diesen Beitrag melden

      Land und Leute gehören geschützt

      Die Nächstenliebe ist keineswegs verschwunden. Man hat Mitleid mit Opfern von angeblich Schutzbedürftigen die in unser Land kommen und dann Gewalt ausüben oder mit Drogen handeln.

    • Aufklärer am 10.11.2018 12:25 Report Diesen Beitrag melden

      @David G.

      Da es sich zu ca. 85% nur um Wirtschaftsflüchtlinge handelt, ist hier Kritik und Umdenken sicher nicht falsch...

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  • Markus am 09.11.2018 17:26 Report Diesen Beitrag melden

    The Show must go on

    Mich würde mehr interessieren, was die Regierung gegen die illegale Migration unternimmt. Der "Streit" um den Migrationspakt ist doch nur ein "Showkampf" um die Wähler zu mobilisieren. Das so ein Thema mobilisieren kann, hat man vor kurzem bei den Kongresswahlen in den USA gesehen. Nur damit konnte Trump und seine Politfreunde punkten. Bei anderen Themen hätte er schlecht ausgesehen.