"Heute"-Umfrage

28. September 2017 18:00; Akt: 28.09.2017 21:49 Print

Letzte Umfrage vor der Wahl: So steht's aktuell

Würde Österreich heute wählen, wäre der Sieger klar. Alle Infos hier!

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Zum Thema
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"Heute" und der TV-Sender ATV gaben die bisher größte Umfrage vor der Nationalratswahl in Auftrag. 1.500 Österreicherinnen und Österreicher wurden befragt, wen sie wählen würden, wenn kommenden Sonntag Wahlen wären. Die Hochschätzung der Antworten ergab folgendes Stimmungsbild:

Umfrage
Was sagen Sie zur großen Umfrage?
37 %
56 %
7 %
Insgesamt 1807 Teilnehmer

- Die ÖVP würde derzeit auf 34 Prozent (Schwankungsbreite +/-2,5 %) kommen – und damit die Wahl klar für sich entscheiden.
- Um Platz 2 rittern Rot und Blau. Die SPÖ kommt auf 27 Prozent, die FPÖ auf 25 Prozent (Schwankungsbreite +/-2,5 %).
Auffällig: Alle drei Parteien konnten seit der letzten Umfrage von "Heute" zulegen: die ÖVP um ein Prozent, die SPÖ um drei Prozent, die FPÖ um zwei Prozent.

Aus heutiger Sicht gibt es laut Umfrage Indizien für eine steigende Wahlbeteiligung. 79 Prozent wollen ganz sicher zur Wahl gehen. Aber auch jene, die sich bereits für eine Partei entschieden haben, könnten noch umgestimmt werden: sechs von zehn Wählern geben an, ihre genannte Partei "ganz sicher" zu wählen. Wer ist sympathisch, wer wirkt kompetent? Diese Ergebnisse lesen Sie hier!

Für "Kleine" derzeit eng

Am Überzeugtesten scheinen aktuell die SPÖ-Wähler zu sein: Zwei Drittel (66 %) geben an, die SPÖ "ganz sicher" zu wählen, weitere 27 % "sicher". Bei der FPÖ sind sich 65 % "ganz sicher und 25 % "sicher". Bei der Liste Kurz sind derzeit sechs von zehn Wählern (60 %) "ganz sicher" und jeder Dritte (32 %) ist sich bei seiner VP-Entscheidung "sicher".

Was die Umfrage auch zeigt: Für alle anderen Parteien wird es gaaanz eng. NEOS, die Grünen und die Liste Pilz werden derzeit auf vier Prozent hochgeschätzt. Die Hürde, um in den Nationalrat einzuziehen, beträgt eben diese vier Prozent. Und im Gegensatz zu den Spitzenreitern haben sich die Umfragewerte aller drei Parteien im Vergleich zum August zumindest leicht gesenkt.

Aber: „Die Potenziale sprechen für einen Verbleib der kleineren Parteien im Parlament“, so Meinungsforscher Peter Hajek von „Unique Research“, der die Umfrage (Feldarbeit Jaksch & Partner, meinungsraum) durchführte.

Für alle anderen Kleinparteien schaut es derzeit düster aus. Die "Liste Gilt" von Roland Düringer etwa kommt auf nicht einmal ein Prozent.

Wer kann Bundeskanzler?

Bei der Frage nach dem Bundeskanzler sieht das Rennen um den Sieg knapper aus. 31 Prozent würden derzeit Sebastian Kurz direkt wählen, im August waren es aber noch 35 Prozent. Christian Kern konnte sich bei der Direktwahl-Frage von 26 auf 29 Prozent steigern, Heinz-Christian Strache hält konstant bei 14 Prozent.

Mit Wegfall von Team Stronach und BZÖ sowie der Spaltung der Grünen in zwei Listen kommt eine zusätzliche Brisanz in die Umfrageergebnisse. Immerhin 9,2 Prozent haben BZÖ oder Stronach gewählt und lassen sich bei ihrem Wahlverhalten schwer einschätzen. Auch, ob Grün-Wähler zu Pilz wechseln oder den Grünen die Treue halten, ist unklar. Und: rund 700.000 Wähler sind derzeit noch immer unentschlossen.

So entstand die große Wahl-Umfrage

"Heute" beauftragte gemeinsam mit dem Privatsender ATV das Institut „Unique Research“ für die Untersuchung zur Wahl. 1.500 Wahlberechtigte ab 16 Jahren wurden von 21. bis 28. September befragt. Die maximale Schwankungsbreite der Ergebnisse liegt bei +/- 2,5 %. Hier finden Sie die gesamten Rohdaten der Umfrage.

Sie sind noch unentschlossen und wissen nicht, wen Sie wählen wollen? Dann machen Sie hier den Test: 15 Fragen beantworten und Ihre Partei steht fest. Hier geht es zum "Heute"- Wahl-O-Mat.

So sehen die Österreicher Kurz, Kern und Strache

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Zukunft am 28.09.2017 19:14 Report Diesen Beitrag melden

    Genau - der Wunsch an das Christkind

    Die Umfragen der (gekauften) Institute sind doch zum Vergessen. Die "Heute" Umfrage (22.750 Personen) zeigt doch ganz etwas anderes und ist glaubwürdiger..... Der 15. Oktober 2017 wird es zeigen, alles andere ist (Wunsch) Wahrsagerei. Wer glaubt denn ernsthaft, dass die SPÖ vor der FPÖ liegt? Scherz lass nach.....

    einklappen einklappen
  • Preimsberger am 28.09.2017 19:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was man von Umfragen...

    ...halten kann sieht man bei jeder Wahl. Die Wirklichkeit sehen wir am 15.10.

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  • Sochal am 28.09.2017 19:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Rausgeworfenes Geld

    Ausser Unique Research beingt diese Umfrage niemanden etwas. Was sind schon 1500 Leute bei über 6 Mio.+ wahlberechtigten...

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Gast am 12.10.2017 18:07 Report Diesen Beitrag melden

    Die sind alle Mist!

    Rot und Schwarz behindern sich seit Jahren. Wer will so weitermachen? Kurz ist auch nicht die Lösung. Märchen erzählen kann ich nämlich auch :) Die FPÖ wird ihr wahres Gesicht noch zeigen. Am besten man haut sie alle raus und beginnt von Null, denn Österreich bringt gar nix weiter - aber in Stühle rücken sind ma Weltklasse! Oder am Stühle sageln wie da Kurz ;)

  • Peter Straßer am 09.10.2017 18:57 Report Diesen Beitrag melden

    Debatten Marathon

    Hab mir jetzt die letzten Tage einen Wahlkampfmarathon mit allen Debatten rein gezogen. :) (gut dass man alles im Web nach schauen kann :) Ich muss sagen, ich war überrascht wie alle zusammen helfen und auf den Kurz hinhacken. Und nichts desto trotz, muss ich zum Schluss sagen, dass er als fast einziger, gemeinsam mit Strolz, -nicht beim Frage beantworten, zuerst mal die anderen schlecht macht und dann erst ein Statement abgibt! Ich glaub das macht die beiden aber auch sympathischer!

  • Thomas wintterecker am 01.10.2017 13:47 Report Diesen Beitrag melden

    Hr.

    Kurz hat noch nix in das Steuersystem bezahlt. Keinen Plan kennt sich nicht aus. Normaler Schulabgänger mehr Hausverstand . Staat Österreich hat ihm seinen Gehalt bezahlt wieder Steuergelder . Und er will bei allen kürzen die für Wohlstand der Republik gesorgt haben. Sein Vater arbeitet noch immer mit 67 Jahren sagt er. Muß keine körperliche Leistung bringen nur seine Stunden absitzen und einen Gehalt einstreichen wo andere davon nur Träumen können . Das ist die Wahrheit Bube Kurz.

    • Hast86 am 01.10.2017 19:44 Report Diesen Beitrag melden

      Wie ist das zu verstehen?

      Bekam Hr. Kurz kein Gehalt für seine bisherigen Tätigkeiten oder hat er keine Steuern für sein Gehalt bezahlt? Ich glaube, sie decken da was ganz großes auf. Bitte drann bleiben! :-)

    • Franz am 11.10.2017 11:06 Report Diesen Beitrag melden

      Nachdenken, bevor man schreibt!

      Wenn man sein Gehalt durch Steuergeld bezieht, zahlt man (logischerweise) auch mit diesem Steuergeld die Steuern. De facto zahlt man keine Steuern - sondern gibt nur ein Teil des Steuergeldes (wovon man lebt) wieder zurück!

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  • Franzjosef0815 am 30.09.2017 10:03 Report Diesen Beitrag melden

    Quatsch mit Sauce

    Kern soll also der SPÖ +0.2% zu 2013 bringen. Da lachen ja die Hühner. Faymann hat die SPÖ schon an die Wand gefahren das stimmt. Aber verglichen mit Kurz und Strache ist Kern einfach nur zweitiligist. Selbst Frau Lunacek deren Politik ich keineswegs Teile und ein Herr Pilz der leider glaubt, dass er mit Kurswechsel leichtgläubige Wähler gewinnen kann sind Klassen besser als Herr Kern. Natürlich kann er mit einem Herrn Strolz mithalten. Aber Strolz ist dennoch nicht zu unterschätzen. Er war ja ÖVP Rhetorik Trainer einst für Herrn Kurz wenn ich mich nichr irre. Und 2013 schafften die neos es.

  • Freund am 29.09.2017 18:16 Report Diesen Beitrag melden

    Fälschung!!!

    Immer die Verschwörungstheoretiker mit "gefälschten Umfragen". Davon hätte doch niemand was. Vielleicht hängt's mehr damit zusammen, dass es viele unentschlossene gibt, es viele Leute gibt sich umentscheiden, nicht die Wahrheit sagen, doch nicht oder doch schon wählen gehen, etc. Auch dass die Meinung von Leuten, die an Umfragen teilnehmen repräsentiert wird, womit alle die standardmäßig auflegen schon mal rausfallen. Aber ja, man hat es auf die arme FPÖ und ihre Wähler abgesehen. Alles eine riesige Verschwörung! Genau der selbe Grund, warum man es zu nichts gebracht hat.