VP-Liste

19. Januar 2019 11:04; Akt: 19.01.2019 12:09 Print

Karas und Edtstadler treten bei der EU-Wahl an

Othmar Karas kündigte an, bei der kommenden EU-Wahl kandidieren zu wollen. Die gesamte Liste will die ÖVP am Montag vorlegen.

Karas und Edtstadler treten zur EU-Wahl an. (Bild: picturedesk.com)

Karas und Edtstadler treten zur EU-Wahl an. (Bild: picturedesk.com)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Via Facebook, Twitter und YouTube verbreitete der langjährige EU-Abgeordnete Othmar Karas am Samstagmorgen die Neuigkeiten: Der 61-Jährige wird bei der EU-Wahl für die Volkspartei antreten.

Den "Anti-EU-Populisten, die Europa zerstören wollen" sagte Karas den Kampf an. "Ich will ein Kandidat für alle sein, die von der Europäischen Union überzeugt sind, aber auch für jene, die zu zweifeln begonnen haben, aber Europa besser machen wollen", so Karas. Er wolle für mehr Zusammenhalt statt Nationalismus auftreten.

Auf welchem Listenplatz er kandidieren wird, hatte Karas selbst nicht verraten. Das holte ÖVP-Chef und Bundeskanzler Sebastian Kurz wenig später via Twitter nach: "Othmar Karas leistet als VP-Delegationsleiter hervorragende Arbeit für Österreich und Europa und ist einer der erfahrensten Abgeordneten im Europäischen Parlament. Bei der #EUWahl am 26. Mai wird er wieder als Spitzenkandidat der @volkspartei kandidieren."

Außerdem ließ Kurz wissen, dass die ÖVP ihre Mandate bei der EU-Wahl nach einem internen Vorzugsstimmensystem vergeben wird. Wähler sollen selbst entscheiden, wer sie im EU-Parlament vertreten soll.

Die gesamte Kandidatenliste der Volkspartei soll am Montag präsentiert werden.

Edtstadler wechselt nach Brüssel

Wie die APA auf ÖVP-Kreisen erfahren haben will, soll Staatssekretärin Karoline Edtstadler als Nummer 2 auf der Liste stehen. Sie solle sich als Vertreterin eines strengen Migrationskurses positionieren und mit ihrer Expertise am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) punkten.

Die 27-Jährige wurde erst am Dienstag im ORF-Report zu einer möglichen Rückkehr nach Brüssel befragt. Sie dementierte. Sie sei in ihrer Funktion "voll ausgefüllt" und ohnehin erst kürzlich aus Straßburg zurückgekehrt.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(ek)

Themen
Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • erica27 am 19.01.2019 11:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unmöglich

    Karas? Nein danke!

    einklappen einklappen
  • Werner Mauser am 19.01.2019 11:51 Report Diesen Beitrag melden

    Wieviel "Karas" verträgt das Land

    Ob das nicht das "Aus" für Karas bedeutet. Bei EU - Gegnern und EU - Skeptikern ist er ja nicht sehr anerkannt. Diese beide Gruppen sind jedoch die Mehrheit.

    einklappen einklappen
  • fireone am 19.01.2019 11:49 Report Diesen Beitrag melden

    Alles, nur das nicht,

    damit würde der Bock zum Gärtner gemacht. Dieser Herr soll die Interessen Österreichs in Brüssel vertreten. Und nicht das Gegenteil, die Interessen der EU in Österreich. Seine Art ist für mich schwer zu verdauen.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Hermine am 28.01.2019 19:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Stimmenverlust

    Der Karas wird der ÖVP viele Stimmen kosten.

  • isabell am 20.01.2019 14:32 Report Diesen Beitrag melden

    na ja

    eines weiß ich sicher der karas ist unwählbar für mich und ich glaube die öfp tut sich mit ihm nichts gutes

  • Hagen Jax am 20.01.2019 11:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Karas no

    Bitte auf Karas verzichten.

  • Arnold am 20.01.2019 09:49 Report Diesen Beitrag melden

    Sehr gut

    Hr. Bundeskanzler damit zeigen sie den blauen wieder einmal dass sie nur ein billiger Steigbügelhalter ist.

  • Harald am 20.01.2019 09:44 Report Diesen Beitrag melden

    Schwach

    Da sieht man wieder dass Hr. Strache bei Hr. Kurz nichts zu melden hat.